YFORE, Pionier im Bereich digitaler Spiegel, stellt in Nordamerika sein komplettes Sortiment an intelligenten Spiegeln vor

28.08.2026

SUWANEE, Georgia, 28. August 2026 /PRNewswire/ -- YFORE Technology, ein weltweit führender Tier-1-Zulieferer für Automobilelektronik, hat heute offiziell seine neue Produktionsstätte in den USA in der Nähe von Atlanta, Georgia, in Betrieb genommen. Anlässlich dieses Meilensteins stellte YFORE sein komplettes Sortiment an digitalen Spiegeln in ganz Nordamerika vor, das digitale Innenspiegel (CMS-I), digitale Außenspiegel (CMS-III) und automatisch abblendbare Spiegel umfasst, angeführt von der weltweiten Premiere seines Multifunktionsspiegels.

Weltpremiere: Multifunktionsspiegel definiert die Cockpit-Integration neu

Der multifunktionale Innenspiegel von YFORE vereint Fahrerüberwachung (DMS) und Insassenüberwachung (OMS), um die Einhaltung der Euro-NCAP-Fünf-Sterne-Sicherheitsstandards zu gewährleisten und gleichzeitig die Erkennung von Ablenkungen, Gesichtserkennung, Gestensteuerung sowie Konferenzen im Fahrzeuginneren zu ermöglichen. Dieses einheitliche Design reduziert die Komplexität des Kabelbaums, optimiert den Einbau im Dachhimmel und vereinfacht die Integration in die Fahrzeugplattform für Automobilhersteller.

Bewährte Serienfertigung und branchenführende Leistung

YFORE ist in über 60 Fahrzeugmodellen von mehr als 16 führenden Automobilherstellern im Einsatz und bringt bewährte Serienreife nach Nordamerika. Die Produktreihe verfügt über eine proprietäre Flüssigkristalltechnologie (LC), die im Vergleich zu herkömmlichen EC-Lösungen überlegene optische Klarheit und Blendschutz bietet.

Die Plattform unterstützt Eingänge mit bis zu 8 MP bei einer extrem niedrigen Latenz von ≤ 25 ms und einer Helligkeit von über 2.250 cd/m². In Kombination mit einer proprietären ISP-Optimierung gewährleistet sie eine scharfe Sicht bei schlechten Lichtverhältnissen, Blendung und widrigen Wetterbedingungen – verpackt in einem ultraschlanken 5-mm-Rahmen mit einem Gewicht von unter 500 g.

Lokale Verankerung zur Stärkung der nordamerikanischen Mobilität

YFORE U.S. vereint lokale Forschung und Entwicklung, Fertigung und Kundenservice, um Automobilherstellern eine agile gemeinsame Entwicklung und zuverlässige Lieferung zu bieten und so eine widerstandsfähige Lieferkette für intelligente Bildverarbeitungssysteme aufzubauen.

Informationen zu YFORE

YFORE ist ein globaler Tier-1-Zulieferer für Automobilelektronik, der sich der Gestaltung der Zukunft der intelligenten Mobilität verschrieben hat. In Zusammenarbeit mit mehr als 30 führenden Automobilherstellern weltweit liefert YFORE leistungsstarke Lösungen in Automobilqualität für die Bereiche Intelligenter Zugang, Intelligenter Spiegel und Intelligente Sensorik. Mit einer Präsenz in Nordamerika, Europa und Asien verbindet YFORE globales technisches Know-how mit lokaler Umsetzung, um die nächste Ära vernetzter Fahrzeuge voranzutreiben.

Weitere Informationen finden Sie unter www.yftech.com/en oder folgen Sie YFORE auf LinkedIn.

 

 

Cision View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.com/news-releases/yfore-pionier-im-bereich-digitaler-spiegel-stellt-in-nordamerika-sein-komplettes-sortiment-an-intelligenten-spiegeln-vor-302862853.html

Medizin-Chips treiben Silicon Saxony in neue Wachstumsphase

15.06.2026

Silicon Saxony schärft sein Profil als europäischer Technologiestandort – und setzt dabei zunehmend auf hochspezialisierte Anwendungen. Mit dem Zukunftscluster SEMECO (Secure Medical Microsystems and Communications) startet in Dresden die zweite Förderphase für medizinische Halbleiter, während die sächsische Halbleiter- und Softwarebranche trotz schwacher Konjunktur weiter Beschäftigung aufbaut. Branchenangaben zufolge ist die Zahl der Jobs in diesem Ökosystem binnen eines Jahres um 1.500 auf rund 82.500 zum Stichtag 30. September 2025 gestiegen, ein Plus von knapp zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr.

SEMECO entwickelt medizinische Halbleiter als Schlüsseltechnologie für sichere, vernetzte und intelligente Medizintechnik. Für die kommenden drei Jahre erhält der Cluster im Rahmen der Clusters4Future-Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) bis zu 15 Millionen Euro Fördermittel. Der Freistaat Sachsen begleitet das Bündnis seit Beginn und unterstützt zusätzliche regionale Forschungs- und Entwicklungsprojekte über die EFRE-Technologieförderung 2021 bis 2027. Seine aktuellen Entwicklungen präsentiert SEMECO auf den Silicon Saxony Days, die vom 15. bis 17. Juni 2026 in Dresden stattfinden sollen.

In der zweiten Förderphase richtet SEMECO den Fokus stärker auf standardisierbare medizinische Halbleiterplattformen und deren Transfer in industrielle und klinische Anwendungen. Die spezialisierten Mikrosysteme bündeln Sensorik, Datenverarbeitung, sichere Kommunikation und KI-gestützte Funktionen, zugeschnitten auf Anforderungen der Medizintechnik. Auf Basis eines modularen Plattformansatzes entstehen kombinierbare Halbleiter-, Elektronik- und Softwarekomponenten, die sich sicher integrieren und schrittweise weiterentwickeln lassen. KI-gestützte Methoden sollen zudem Zertifizierung und Zulassung unterstützen und damit den Technologietransfer in die medizinische Praxis beschleunigen – von tragbaren Ultraschallgeräten und intelligenten Vitaldatensensoren bis zu Kommunikationsimplantaten für Menschen mit eingeschränktem Hör- und Sprachvermögen.

Parallel dazu sieht der Branchenverband Silicon Saxony den gesamten Standort vor einer neuen Wachstumsphase. Das jüngste Beschäftigungsplus verteilt sich nach Verbandsangaben nahezu gleichmäßig auf Halbleiterindustrie und Softwarebranche. Die Investitionen der vergangenen Jahre entfalteten zunehmend Wirkung, sagte Frank Schönefeld, Vorsitzender des Präsidiums von Silicon Saxony. Vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlich schwachen Lage unterstreiche die Entwicklung die langfristige Attraktivität des Standorts. Entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von großen Fabrikprojekten bis zu mittelständischen Zulieferern für Reinraum- und Fabrikinfrastruktur, Spezialgase, Chemikalienversorgung und Messtechnik – rechnet der Cluster mit zusätzlichen Impulsen durch Künstliche Intelligenz, Digitalisierung und technologische Souveränität. Die Prognose von mehr als 100.000 Beschäftigten bis zum Ende des Jahrzehnts bleibt aus Sicht des Verbands unverändert bestehen.