Spitzenflotten setzen neue Maßstäbe in den Bereichen datenbasierte Sicherheit, Nachhaltigkeit, Produktivität und KI-gestütztes Flottenmanagement
AACHEN, 19. Mai 2026 /PRNewswire/ -- GEOTAB CONNECT EUROPE

Geotab, Anbieter vernetzter Transportlösungen, gibt heute im Rahmen der Connect Europe 2026 in Barcelona die Gewinner der ersten Geotab Innovation Awards – Europe bekannt. Ausgezeichnet wurden fünf Unternehmen mit gemeinsam über 10.000 Fahrzeugen in Europa, die mithilfe vernetzter Fahrzeugdaten messbare Verbesserungen in den Bereichen Sicherheit, Produktivität, Nachhaltigkeit und Betriebseffizienz erzielen.
Die Geotab Innovation Awards wurden 2023 erstmals weltweit eingeführt. Anlässlich des Meilensteins von einer Million EMEA-Abonnements feiert Geotab mit den europäischen Auszeichnungen nun besonders herausragende Leistungen innerhalb Europas – einem Kontinent, der stark durch regulatorische Anforderungen und Skalierung geprägt ist.
„Europäische Flotten agieren in einigen der komplexesten Märkte weltweit: unterschiedliche Rahmenbedingungen, strenge Regulierungen und hoher Druck zur Dekarbonisierung", so Edward Kulperger, Senior Vice President EMEA bei Geotab. „Die ausgezeichneten Unternehmen zeigen klar, welchen Unterschied datenbasierte Entscheidungen in der Praxis machen. Sie setzen neue Standards für die gesamte Region."
Safety Champion: Richfords | Großbritannien
Partner: Quattro Telematics
411 Prozent ROI and 22 Prozent weniger Kollisionsrisiko im Einsatz bei Brand- und Wasserschäden
Richfords ist ein Spezialist für Brand- und Wasserschadensanierung in Südengland und rund um die Uhr für Versicherer, Gutachter und Privatkunden im Einsatz.
Nach einem zweimonatigen Geotab-Vitality-Pilotprojekt mit 20 Fahrern im letzten Jahr wurde das Programm im Januar 2026 auf die gesamte Flotte von 53 Fahrzeugen ausgeweitet. Am Ende der Pilotphase verzeichnete das Unternehmen eine Verbesserung sicheren Fahrverhaltens um 59 Prozent. Gleichzeitig sank das Kollisionsrisikos um 22 Prozent und das Unternehmen erzielte eine Kapitalrendite von 411 Prozent.
Maintenance Champion: Go-Ahead Group | Großbritannien, Irland
Automatisierte Fehlerüberwachung senkt Kosten der Flotte mit 6.150 Fahrzeugen deutlich
Die Go-Ahead Group gehört zu den größten ÖPNV-Betreibern im Vereinigten Königreich und betreibt rund 6.150 Busse in Großbritannien und Irland – darunter die größte emissionsfreie Busflotte des Landes.
Das Engineering-Team nutzt die Telematiklösungen von Geotab, um Fahrzeugfehler über die gesamte Flotte hinweg in Echtzeit zu überwachen. Eine 24/7-Leitstelle ermöglicht es, Fahrer bei kritischen Störungen sofort zu informieren. So konnten zum Beispiel kritische Motorschäden und Getriebeausfälle verhindert werden. In London gelingt es monatlich bei 8 bis 10 Fahrzeugen, einen kritischen Öldruckabfall frühzeitig zu identifizieren. Dadurch werden Kosten von bis zu 20.000 Pfund pro vermiedenem Motorschaden eingespart und Ausfallzeiten deutlich reduziert.
Sustainability Champion: Picnic | Niederlande, Deutschland, Frankreich
5.000 Elektrofahrzeuge optimieren Routen und senken Energieverbrauch bei erhöhter Liefereffizienz
Picnic ist ein schnell wachsender Online-Supermarkt, der in den Niederlanden, Deutschland und Frankreich tätig ist und eine Flotte von über 5.000 eigens entwickelten, vollelektrischen Lieferfahrzeugen betreibt.
Das Unternehmen entwickelte einen auf Geotab-Daten basierenden Vehicle-to-Trip-Algorithmus, der Ladezustand, Energieverbrauch und GPS-Daten kombiniert, um Touren optimal zu planen. Das Ergebnis: Die Flottengröße in den Niederlanden konnte um 5 bis 13 Prozent reduziert werden – bei gleichzeitig höherer Lieferleistung und geringerem Energieverbrauch.
Productivity Champion: Marymantes Speed SRL | Spanien
Partner: Jesmar
10 Prozent Produktivitätssteigerung bei vollständiger Compliance
Marymantes Speed SRL ist ein in Saragossa ansässiges Logistikunternehmen mit internationaler Flotte in Europa.
Durch den Einsatz des Tachograph-Systems von MyGeotab zur Echtzeitüberwachung von Fahrerarbeitszeiten konnte das Unternehmen die durchschnittliche Arbeitsauslastung um mehr als 10 Prozent steigern – bei vollständiger Einhaltung der spanischen Arbeits- und Ruhezeitvorgaben. Das wurde 2025 im Rahmen einer behördlichen Prüfung bestätigt, bei der die Geotab-Berichte als Compliance-Nachweis dienten.
Marketplace & AI: Barhale | Großbritannien
Partner: LEVL
8,8 Prozent weniger vermeidbare Unfälle und weniger Versicherungskosten
Barhale ist ein führender britischer Bau- und Infrastrukturdienstleister mit einer der größten und komplexesten Fahrzeugflotten der Branche.
Durch die Integration von Geotab-Telematik mit KI-gestützter SureCam-Videoanalyse wurden Fehlercodes, Kamera-Aufnahmen und Fahrverhalten in einer einheitlichen Sicht zusammengeführt. Dabei kamen Funktionen zur Kollisionsrisiko-Analyse von Geotab zum Einsatz, um Risiken frühzeitig zu erkennen. Trotz eines Flottenwachstums von 40 Prozent konnte das Unternehmen vermeidbare Kollisionen um 8,8 Prozent senken, den Anteil an Hochrisikofahrten vollständig reduzieren und die Versicherungskosten um 2,7 Prozent senken.
Die Gewinner wurden von einem Expertengremium aus Flottenmanagement- und Datenanalysten von Geotab ausgewählt. Bewertet wurden unter anderem messbare Ergebnisse, betriebliche Verbesserungen und Innovationsgrad.
Weitere Informationen zur Connect Europe 2026 finden Sie unter: https://www.geotab.com/de/pressebereich/
Über Geotab
Geotab ist ein weltweit führender Anbieter für vernetzte Flottenlösungen, Videotelematik und KI-gestützte Analysen. Mehr als 100.000 Kunden vertrauen auf unsere Expertise – von kleinen Fuhrparks über Fortune-500-Unternehmen bis hin zu Organisationen des öffentlichen Sektors wie der US-Bundesregierung. Geotab vernetzt rund 6 Millionen Fahrzeuge sowie Assets und verarbeitet täglich 100 Milliarden Datenpunkte. Dank Zertifizierungen wie ISO/IEC 27001:2022, SOC2, FIPS 140-3 und FedRAMP vereinen die offene Plattform und das Partner-Ökosystem von Geotab Sicherheit, Compliance und Betriebsabläufe in einem zentralen System. Unsere Mission: eine sicherere, effizientere und nachhaltigere Welt in Bewegung.
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Die von US-Präsident Donald Trump angekündigten Zölle von 25 Prozent auf Neuwagenimporte aus der Europäischen Union würden nach Einschätzung von Branchenexperten vor allem die deutsche Autoindustrie treffen. Berechnungen des Center Automotive Research (CAR) in Bochum zufolge kämen allein auf die Autoproduktion in Deutschland zusätzliche Belastungen von rund 2,5 Milliarden Euro pro Jahr zu. Hinzu kämen weitere Kosten für US-Exporte deutscher Hersteller aus Werken in anderen EU-Staaten.
Obwohl sich die Maßnahmen formal gegen die gesamte EU richten, sieht CAR-Direktor Ferdinand Dudenhöffer insbesondere Deutschland im Visier Washingtons. Die Exporte anderer ausländischer Autobauer in die USA seien „unwesentlich“, sagte er und sprach mit Blick auf die neuen Zoll-Drohungen vom möglichen Beginn eines „Wirtschaftskriegs gegen Deutschland“. Die Maßnahmen würden die Hersteller jedoch unterschiedlich hart treffen, abhängig von ihrer Produktionsstruktur und Präsenz in den Vereinigten Staaten.
Relativ besser gestellt wären demnach Konzerne wie BMW und Mercedes-Benz, die über umfangreiche Produktionskapazitäten in den USA verfügen. In ihren US-Werken fertigen sie vor allem SUV-Modelle, die den Großteil ihrer Verkäufe auf dem US-Markt ausmachen. Diese lokale Produktion wirkt nach Einschätzung Dudenhöffers wie ein „Zollschutz“, weil in den USA montierte Fahrzeuge nicht unter die geplanten Importzölle auf Neuwagen aus der EU fallen würden.
Deutlich verwundbarer wären dagegen Marken wie Audi und Porsche, die ihre Fahrzeuge bislang weitgehend aus Europa in die USA liefern. Für sie könnten die neuen Einfuhrabgaben ein Anreiz sein, Pläne zum Aufbau eigener Produktionsstätten in den Vereinigten Staaten zu beschleunigen. Vollständig auffangen können die Hersteller die zusätzlichen Kosten nach Einschätzung des CAR-Instituts jedoch nicht. Ein Teil der Belastungen dürfte über Preiserhöhungen an die US-Käufer weitergegeben werden. Dank der starken Markenbindung rechnet Dudenhöffer zwar nicht mit einem abrupten Nachfrageeinbruch, die deutschen Autobauer stünden jedoch vor der Herausforderung, ihre Preissetzung und Standortstrategie zügig an die neue handelspolitische Lage anzupassen.