VisualLogix stärkt seine europäische Präsenz und sein Portfolio an Engineering-Software durch die Übernahme der refyne Group

14.07.2026

NEW YORK, 14. Juli 2026 /PRNewswire/ -- VisualLogix gab heute die Übernahme der refyne Group bekannt. Mit dieser Akquisition erweitert das Unternehmen seine globale Engineering-Softwareplattform und stärkt sein Portfolio an geschäftskritischen Softwarelösungen, die von Ingenieuren und Fertigungsunternehmen für die Konstruktion, Analyse und Herstellung realer Produkte und Systeme eingesetzt werden. Die Übernahme baut die Präsenz von VisualLogix in Europa weiter aus und ergänzt das Portfolio um eine führende Softwareplattform für Holz- und Metallverarbeiter mit integrierten CAD-, CAM-, Bauphysik-/Wärmeanalyse- und ERP-Lösungen im gesamten DACH-Raum.

VisualLogix Logo

VisualLogix entwickelt Softwarelösungen, die die Konstruktion, Analyse, Dokumentation und Fertigung realer Produkte und Systeme unterstützen. Zum Portfolio gehören marktführende Lösungen wie AutoSPRINK, AlarmCAD und Metal Building Software (MBS), die täglich von Brandschutzingenieuren, Planern von Brandmeldeanlagen und Stahlbauunternehmen in Nordamerika und international eingesetzt werden.

Die refyne Group erweitert diese Kompetenzen mit einem etablierten Portfolio von Softwarelösungen, darunter Athena, Apollon, TrunCAD, nCAD, flixo und Triviso. Gemeinsam bilden diese Produkte eine führende Softwareplattform für Fertigungsunternehmen und bieten integrierte CAD-, CAM-, Bauphysik-/Wärmeanalyse- und ERP-Lösungen, die den gesamten Prozess von der Konstruktion bis zur Fertigung in der Holz-, Metall- und Fassadenindustrie unterstützen. Die Lösungen des Unternehmens sind tief in den Arbeitsabläufen seiner Kunden im gesamten DACH-Raum verankert und werden von einem Team mit jahrzehntelanger Erfahrung in den Bereichen Engineering, Bauphysik, Fertigung und Softwareentwicklung unterstützt.

„Wir haben VisualLogix auf einem einfachen Grundsatz aufgebaut: Geschäftskritische Software erfordert Innovation, tiefes Branchenwissen und ein langfristiges Engagement für unsere Kunden", sagte Brett Zane, Chief Executive Officer von VisualLogix. „refyne passt hervorragend zu uns, weil wir dieselbe Philosophie teilen. Die Lösungen von refyne sind für die täglichen Arbeitsabläufe ihrer Kunden ebenso unverzichtbar wie unsere Lösungen für unsere Kunden.

Gemeinsam schaffen wir ein stärkeres Softwareunternehmen mit erweiterten Kompetenzen, größerer globaler Reichweite und einer noch höheren Fähigkeit, in Innovationen für die von uns bedienten Branchen zu investieren. Mit unserer umfassenden Expertise im Bereich Engineering-Software und Künstliche Intelligenz entwickelt VisualLogix eine gemeinsame KI-Plattform, die jedes Produkt unseres Portfolios weiterentwickeln wird. Durch die Verbindung jahrzehntelanger Engineering-Erfahrung mit modernen KI-Technologien entwickeln wir intelligente Lösungen, die Ingenieuren und Fertigungsunternehmen helfen, komplexe Arbeitsabläufe zu automatisieren, die Produktivität zu steigern und eine noch höhere Präzision im gesamten Konstruktions- und Fertigungsprozess zu erreichen. Unsere Vision ist es, die führende KI-gestützte Softwareplattform für Ingenieure und Fertigungsunternehmen aufzubauen, die die Produkte und Systeme entwickeln, analysieren und herstellen, welche die moderne Welt antreiben."

VisualLogix agiert als integriertes Softwareunternehmen mit dem Fokus auf Entwicklung, Support und kontinuierlicher Weiterentwicklung spezialisierter Engineering- und Fertigungslösungen. Die gemeinsame Organisation wird weiterhin in Produktentwicklung, Kundenerfolg und technisches Know-how investieren und gleichzeitig das tiefgehende Fachwissen bewahren, das beide Unternehmen zu vertrauenswürdigen Partnern ihrer Kunden gemacht hat.

„Der Beitritt zu VisualLogix markiert ein spannendes neues Kapitel für unsere Mitarbeiter, Kunden und Produkte", sagte Dr. Stefan Gutberlet, CEO der refyne Group. „Wir teilen eine gemeinsame Vision: hochleistungsfähige und präzise Software bereitzustellen, auf die Ingenieure und Fertigungsunternehmen täglich bei der Konstruktion, Analyse und Herstellung komplexer Produkte und Systeme vertrauen. Durch die Bündelung unserer Kompetenzen und Ressourcen können wir Innovationen beschleunigen, unsere Fähigkeiten erweitern und unseren Kunden in Europa und weltweit noch größeren Mehrwert bieten."

Die Kunden beider Unternehmen werden auch künftig den gleichen hohen Standard an Support und Produktkontinuität erhalten und gleichzeitig von höheren Investitionen, erweiterten technischen Ressourcen und einem noch breiteren Portfolio an Engineering- und Fertigungssoftware profitieren.

Über VisualLogix

VisualLogix entwickelt geschäftskritische CAD-, Simulations-, Analyse-, Fertigungs- und KI-gestützte Softwarelösungen für Ingenieure und Fertigungsunternehmen, die reale Systeme und Produkte entwickeln. Die Lösungen des Unternehmens unterstützen Kunden dabei, komplexe Projekte im Bauwesen und in industriellen Märkten zu entwerfen, zu analysieren, zu dokumentieren und zu fertigen.

Zum Portfolio gehören AutoSPRINK, AlarmCAD, Metal Building Software (MBS), Athena, Apollon, TrunCAD, nCAD, flixo und Triviso sowie weitere spezialisierte Softwarelösungen, denen Kunden weltweit vertrauen. Durch kontinuierliche Investitionen in Technologie, Innovation und Kundenerfolg versetzt VisualLogix Fachanwender in die Lage, komplexe Engineering- und Fertigungsherausforderungen sicher und effizient zu meistern.

Weitere Informationen finden Sie unter www.visuallogix.com.

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Streit um unbegrenzte Datentarife: Oberverwaltungsgericht kassiert Kölner Urteil

15.06.2026

Im Streit um die Behandlung sogenannter Heavy User im Mobilfunk hat das nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht (OVG) die Bundesnetzagentur vorläufig in die Schranken gewiesen. Die Bonner Aufsichtsbehörde hatte einem bundesweit tätigen Mobilfunkanbieter untersagt, Kunden mit unbegrenztem oder sehr großem Datenvolumen bei überlasteten Funkzellen mit geringerer Priorität zu bedienen. Diese Form der sogenannten Depriorisierung darf nach der einstweiligen OVG-Entscheidung vorerst weiter angewendet werden. Der Beschluss im Eilverfahren ist nicht anfechtbar.

Nach Auffassung des 13. Senats ist derzeit offen, ob die entsprechende Vertragsklausel des Anbieters mit europäischem Recht vereinbar ist. Im Kern geht es um die Frage, ob eine nachrangige Behandlung von Vielnutzern eine nicht gerechtfertigte Ungleichbehandlung von Kunden darstellt. Bevor in der Hauptsache entschieden wird, will das OVG Münster den Europäischen Gerichtshof (EuGH) um eine Vorabentscheidung bitten. Damit wird der Konflikt um Datenpriorisierung und Netzmanagement auf die europäische Ebene verlagert.

Gegenstand des Verfahrens ist insbesondere, ob der Datentransport datenintensiver Anwendungen wie hochauflösendem Videostreaming während einer Netzüberlastung eingeschränkt oder verlangsamt werden darf. Der betroffene Mobilfunkanbieter sieht dies in seinen Allgemeinen Geschäftsbedingungen vor, um Kapazitäten in ausgelasteten Funkzellen zu steuern. Die Bundesnetzagentur hatte angeordnet, dass diese Klausel nicht umgesetzt werden darf und damit faktisch einen Riegel vor entsprechende Maßnahmen gegen Heavy User geschoben.

In der Vorinstanz hatte sich die Bundesnetzagentur noch durchgesetzt: Das Verwaltungsgericht Köln hatte die Position der Behörde bestätigt. Das OVG änderte diese Entscheidung nun (Az. 13 B 1232/25) und gab dem Anbieter im Eilverfahren Recht. Mit der geplanten Vorlage an den EuGH dürfte der Fall Signalwirkung für die Auslegung europäischer Vorgaben zur Gleichbehandlung von Internetverkehr und zu den Spielräumen der Netzbetreiber beim Umgang mit stark belasteten Mobilfunkzellen entfalten.