UOB bepreist eine auf Euro lautende gedeckte Schuldverschreibung mit zwei Tranchen im Volumen von 1 Milliarde Euro

28.08.2026

SINGAPUR, 28. August 2026 /PRNewswire/ -- Die UOB hat eine Transaktion mit gedeckten Schuldverschreibungen in zwei Tranchen im Umfang von 1 Milliarde Euro bepreist, die sich aus festverzinslichen gedeckten Schuldverschreibungen im Volumen von 500 Millionen Euro mit 2-jähriger Laufzeit zu EUR-Mid-Swap (MS) plus 7 Basispunkten (bps) sowie festverzinslichen gedeckten Schuldverschreibungen im Volumen von 500 Millionen Euro mit 5-jähriger Laufzeit zu MS plus 24 bps zusammensetzt.

Dies ist die erste Emission einer auf Euro lautenden gedeckten Schuldverschreibung der UOB im Jahr 2026 und zugleich die erste derartige Emission mit zwei Tranchen durch einen asiatischen Emittenten. Die Transaktion umfasste zudem die erste Emission einer auf Euro lautenden gedeckten Schuldverschreibung mit 2-jähriger Laufzeit durch einen Emittenten aus dem asiatisch-pazifischen Raum seit 2023. Die Emission stieß auf eine außerordentlich starke Nachfrage seitens der Anleger: Innerhalb von vier Stunden nach Beginn der Zeichnungsfrist erreichten die kombinierten Orderbücher ein Spitzenvolumen von über 4,25 Milliarden Euro und schlossen bei rund 3,9 Milliarden Euro, was in der Spitze einer mehr als vierfachen Überzeichnung entspricht.

Mit Laufzeiten von 2 und 5 Jahren konnte die UOB die Nachfrage eines breiten Anlegerspektrums abdecken, darunter Bank Treasuries, Zentralbanken, offizielle Institutionen und Vermögensverwalter, und sich zugleich kostengünstig refinanzieren sowie das Laufzeitenmanagement der Bank optimieren.

Dank der starken Nachfrage und der hohen Qualität der Anleger konnte die UOB die Spreads gegenüber der ursprünglichen Preisindikation deutlich einengen: bei der 2-Jahres-Tranche um 8 Basispunkte und bei der 5-Jahres-Tranche um 6 Basispunkte. 

Die 2-Jahres-Tranche wurde zudem rund 5 Basispunkte enger als vergleichbare Sekundärmarktniveaus singapurischer Emittenten bepreist. Die Transaktion wies eine gewichtete durchschnittliche Laufzeit von 3,5 Jahren auf, wodurch die UOB attraktive Refinanzierungskosten sichern und gleichzeitig historisch enge Refinanzierungsspreads festschreiben konnte.

Frau Koh Chin Chin, Leiterin der Abteilung Group Treasury, Research and Customer Advocacy bei der UOB, sagte: „Die starke Nachfrage nach unseren gedeckten Schuldverschreibungen aus Singapur stärkt Singapurs Stellung auf den globalen Kapitalmärkten. Nach dem Erfolg unserer jüngsten GBP-Emission stieß auch unsere aktuelle auf Euro lautende gedeckte Schuldverschreibung auf reges Anlegerinteresse, was das Vertrauen in die UOB widerspiegelt. Dank der Struktur mit zwei Tranchen konnten wir den unterschiedlichen Präferenzen der Anleger gerecht werden und zugleich für eine effiziente Refinanzierung sorgen."

Wichtige Punkte zu diesem Angebot

  • Erster asiatischer Emittent, der eine Transaktion mit auf Euro lautenden gedeckten Schuldverschreibungen in zwei Tranchen durchgeführt hat. 
  • Die 2-Jahres-Tranche wurde bewusst auf die im aktuellen Marktumfeld bestehende Präferenz der Anleger für kürzere Laufzeiten ausgerichtet und stieß bei Bank Treasuries, Zentralbanken sowie offiziellen Institutionen auf Nachfrage, während die 5-Jahres-Tranche traditionelle Real-Money-Investoren ansprach. 
  • Die Nachfrage erreichte einen Höchststand von mehr als 4,25 Milliarden Euro und spiegelte die starke Unterstützung durch hochkarätige institutionelle Anleger wider.
  • Dies hat die Position der UOB auf dem europäischen Markt für gedeckte Schuldverschreibungen weiter gestärkt und ihre diversifizierte Refinanzierungsbasis gefestigt.
  • Die Neuemissionsprämie wurde auf Grundlage jüngster vergleichbarer Primärmarkttransaktionen für die 2-Jahres-Tranche auf minus 1 bis minus 2 Basispunkte und für die 5-Jahres-Tranche auf 0 Basispunkte geschätzt; die 2-Jahres-Tranche wurde dabei 5 Basispunkte enger als die Sekundärmarktniveaus vergleichbarer Emittenten aus Singapur bepreist.

Verteilungsstatistik

  • Endgültiges Orderbuch: Insgesamt ca. 3,9 Mrd. (2 Jahre: 2,0 Mrd.; 5 Jahre: 1,9 Mrd.)
  • 2 Jahre: Bank Treasury: 56 %; Vermögensverwalter: 20 %; Zentralbanken/offizielle Institutionen: 12 %; Sonstige: 12 %
  • 5 Jahre: Vermögensverwalter: 41 %; Zentralbanken/offizielle Institutionen: 26 %; Bank Treasury: 23 %; Sonstige: 10 %

 

 

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Bayerns Grenzraum als Chancenregion: Regierung stellt Heimatstrategie 2033 vor

15.06.2026

Bayern stellt seine Heimatpolitik auf ein neues Fundament: Mit der weiterentwickelten „Heimatstrategie 2033“ will der Freistaat seine regionalen Strukturen stärken, gesellschaftlichen Zusammenhalt sichern und dabei vor allem den bayerisch-tschechischen Grenzraum stärker in den Blick nehmen. Finanz- und Heimatminister Albert Füracker (CSU) sieht darin eine Fortschreibung der 2014 gestarteten Heimatstrategie, die nun angesichts neuer Herausforderungen angepasst und ausgebaut werden soll. In Nürnberg präsentierte er dazu ein umfangreiches Maßnahmenpaket, das sowohl Kommunen als auch engagierte Bürgerinnen und Bürger gezielt einbinden soll.

Füracker verweist darauf, dass sich in der Grenzregion zu Tschechien bereits viel getan habe, aber weiterhin erhebliches Potenzial schlummere. Dieses wolle man „gemeinsam mit den Menschen“ besser nutzen. Bayerns Erfolgsmodell beruhe auf wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit, Innovationskraft und starken Regionen, aber ebenso auf sozialem Zusammenhalt, gelebten Traditionen und einem starken Ehrenamt, so der Minister. Ziel sei es, das besondere Lebensgefühl im Freistaat – in Stadt und Land – langfristig zu sichern und zugleich die Widerstandskraft der Regionen zu erhöhen.

Einen Schwerpunkt der „Heimatstrategie 2033“ legt die Staatsregierung auf Personen, die sich vor Ort in besonderer Weise engagieren. Bereits im Juni ist das Forschungsvorhaben „Heimat-Kümmerer“ gemeinsam mit der Technischen Hochschule Nürnberg angelaufen. Es soll Schlüsselpersonen identifizieren, unterstützen und vernetzen, die ihre Heimat aktiv mitgestalten. Ergänzend ist für den Herbst 2026 eine Bürgerumfrage zum Thema „Werte“ vorgesehen sowie ein „Heimat-Newsletter“, über den Informationen gebündelt und der Austausch mit der Bevölkerung ausgebaut werden sollen.

Parallel dazu sollen die Kommunen finanziell und strukturell gestärkt werden, da sie nach Fürackers Worten der zentrale Ort des Lebens und Zusammenhalts sind. Die bisherige Bilanz der seit 2014 laufenden Strategie – darunter Behördenverlagerungen, Investitionen in den Breitbandausbau oder Initiativen wie ein Dialektpreis – wertet der Minister als Beleg dafür, dass Heimatpolitik konkrete Auswirkungen auf Infrastruktur und Identität haben kann. Mit der Fortschreibung bis 2033 will die Staatsregierung diese Linie fortsetzen, bewährte Maßnahmen weiterführen und neue Initiativen starten, um Bayern als attraktiven und zukunftsfähigen Lebensraum zu positionieren.