Taiwans ORing treibt die Onboard-Konnektivität für den weltweiten Bahnverkehr voran

29.09.2026

TAIPEI, 29. September 2026 /PRNewswire/ -- ORing Industrial Networking, ein in Taiwan ansässiger Spezialist für industrielle Netzwerke mit 20 Jahren Markterfahrung, präsentierte auf der InnoTrans 2026 sein Portfolio an IRoN-Ethernet-Switches der nächsten Generation für den Eisenbahnbereich. Auf der Grundlage umfangreicher Erfahrungen in der Produktentwicklung und im praktischen Einsatz unterstützt ORing Bahnbetreiber und Systemintegratoren beim Aufbau zuverlässiger, sicherer Bordnetzwerke für zunehmend vernetzte Eisenbahnsysteme.

Die Netzwerkprodukte von ORing wurden bereits in Personen- und Güterverkehrsprojekten in ganz Europa, den Vereinigten Staaten und Asien eingesetzt. Diese Erfolgsbilanz prägt den Ansatz des Unternehmens im Bereich der Bahnvernetzung, wo Zuverlässigkeit über einen langen Fahrzeuglebenszyklus hinweg, herstellerübergreifende Interoperabilität und einfache Integration keine optionalen Aspekte sind.

Da Züge immer mehr vernetzte Geräte und datenintensive Dienste befördern, müssen Bordnetzwerke neben Videoüberwachung und Fahrgastinformationen auch kritische Steuerungskommunikation bewältigen – häufig über dieselbe Infrastruktur. Die IRoN-Serie erfüllt diese Anforderungen mit ausgewählten Modellen, die je nach Konfiguration Time-Sensitive Networking (TSN), 10GbE-Konnektivität oder PoE++ bieten. Diese Lösungen vereinfachen die Verkabelung und die Geräteverwaltung und gewährleisten gleichzeitig die Leistung und den Determinismus, die für zeitkritische Bahnkommunikation erforderlich sind. Betreiber können Konfigurationen wählen, die auf ihre Anwendungen zugeschnitten sind, und haben dabei Spielraum für zusätzliche Dienste und Geräte, wenn sich die betrieblichen Anforderungen weiterentwickeln.  

Sicherheit ist bereits in das Design integriert und nicht erst nachträglich hinzugefügt. Die IRoN-Serie wird so entwickelt, dass sie die Anforderungen der Norm IEC 62443-4-2, Sicherheitsstufe 2, erfüllt; eine Zertifizierung ist geplant. Bei der Entwicklung wird zudem das EU-Gesetz zur Cyber-Resilienz berücksichtigt, wodurch der Schutz auf Geräteebene gewährleistet wird und Kunden dabei unterstützt werden, den immer strengeren regulatorischen Anforderungen einen Schritt voraus zu sein. Auf der Messe demonstrierte ORing außerdem ein zündungsgesteuertes Stromversorgungsgerät, das auf Signale zum Starten und Abstellen des Fahrzeugs reagiert.

Mit einem wachsenden EN 50155-Portfolio und einer bewährten Erfolgsbilanz bei der Umsetzung bietet ORing die technische Kompetenz, die bei Bahnprojekten zunehmend erforderlich ist.

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Berliner Linke in der Kritik: Koalitionsgespräche scheitern vorerst am Antisemitismus-Thema

08.10.2026

Die Bildung einer neuen Landesregierung in Berlin bleibt vorerst ungewiss. Linke, Grüne und SPD konnten sich zweieinhalb Wochen nach der Wahl zum Abgeordnetenhaus weiterhin nicht auf eine gemeinsame Linie im Umgang mit Antisemitismus verständigen. Nach dem dritten sogenannten Vorgespräch verließ die Spitze der drei Parteien am Mittwochnachmittag den Tagungsort ohne öffentliche Stellungnahme. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur gilt eine Einigung in der Frage als zentrale Voraussetzung, um in formelle Sondierungsgespräche über eine mögliche Regierung unter Führung der Linken einzusteigen.

Bereits für Donnerstag ist ein weiteres Treffen angesetzt. Ziel ist es, in dem seit geraumer Zeit in Berlin heftig diskutierten Themenkomplex voranzukommen. Vor allem Teile der Berliner Linken stehen seit längerem wegen Positionen zu Israel, Palästina und zum Thema Antisemitismus in der Kritik. Dabei geht es insbesondere um Äußerungen einzelner Parteimitglieder, die öffentlich als antisemitisch eingestuft oder entsprechend kritisiert wurden. Ohne eine belastbare Verständigung auf gemeinsame Grundsätze wollen SPD und Grüne nach eigener Darstellung den nächsten Schritt hin zu einem möglichen Regierungsbündnis nicht gehen.

Zusätzliche Brisanz erhielt die Debatte durch eine Wahlparty der Neuköllner Linken am 20. September. Dort waren nach dpa-Informationen sowohl ein Oberhaupt eines arabischstämmigen und zum Teil kriminellen Clans als auch ein umstrittener propalästinensischer Aktivist anwesend. Letzterer soll der Volksfront für die Befreiung Palästinas (PFLP) nahestehen, die von der EU als Terrororganisation eingestuft wird. Der Vorfall hat bei den potenziellen Koalitionspartnern für erhebliche Irritationen gesorgt und den Druck auf die Linke erhöht, sich klarer zu Antisemitismus, Rassismus und organisierter Kriminalität zu positionieren.

SPD und Grüne verlangen vor Beginn offizieller Sondierungen eine verbindliche Verständigung zu diesen Themenfeldern. Sondierungen sind die Vorstufe zu formalen Koalitionsverhandlungen, in denen ein Regierungsprogramm und die Ressortzuschnitte ausgehandelt würden. Ohne Konsens über den künftigen Kurs im Kampf gegen Antisemitismus und im Umgang mit problematischen Milieus in der Stadt bleibt der Weg zu einem möglichen Rot-Grün-Roten Bündnis aber blockiert. Welche Alternativen zu einem solchen Bündnis am Ende realistisch wären, ist bislang offen; entscheidend bleibt vorerst, ob die drei Parteien in der strittigen Grundsatzfrage noch zu einer gemeinsamen Linie finden.