MILAN, Oct. 8, 2026 /PRNewswire/ -- A news report from GeneOnline.

Amid rapid restructuring in the global pharmaceutical supply chain, drugmakers around the world are increasingly prioritizing supply reliability, manufacturing quality and diversified partnerships. To address these evolving industry demands, Taiwan has brought together 22 leading biotech and pharmaceutical companies at CPHI Milan 2026. Supported by Taiwan's Ministry of Economic Affairs (MOEA) and organized by the Industrial Technology Research Institute (ITRI), the Taiwan Pharma Pavilion demonstrates the region's comprehensive capabilities, seamlessly integrating its advanced technology sector with pharmaceutical manufacturing to offer resilient solutions for the global market.
Taiwan has established a strong foundation as a trusted partner in the international pharmaceutical ecosystem. Supported by continuous investments in manufacturing workflows and novel drug development, over 170 pharmaceutical manufacturers in Taiwan currently operate under stringent PIC/S GMP standards. The region exports more than 90% of its active pharmaceutical ingredients (APIs), while finished pharmaceutical products consistently reach highly regulated markets, including Japan and the United States, underscoring its capacity for high-quality, scalable production.
"The global pharmaceutical supply chain is undergoing a strategic realignment," said Dr. Maggie Lu, ITRI's Vice President and General Director of Biomedical Technology and Device Research Laboratories. "Global pharmaceutical companies are looking beyond manufacturing capacity alone. Quality certifications, supply chain resilience, advanced R&D capabilities, and manufacturing flexibility are now the key criteria for selecting strategic partners. Taiwan's strengths in these areas are helping its pharmaceutical industry play a greater role in the global pharmaceutical supply chain."
Rather than competing solely on volume, the Taiwan Pharma Pavilion highlights collaborative opportunities across three core areas:
Taiwan's engagement at CPHI Milan extends beyond the exhibition floor to the executive level. Demonstrating the region's growing industry influence, Dr. Maggie Lu has been invited to deliver the opening remarks at the prestigious CPHI Leadership Summit. This platform allows Taiwan to engage directly with senior executives from global pharmaceutical leaders such as Boehringer Ingelheim, FUJIFILM, and Lonza, bringing Taiwan's integrated strengths into high-level strategic dialogues on the future of pharma.
From early-stage AI drug discovery to commercial-scale manufacturing, the "Team Taiwan" approach consolidates its comprehensive pharmaceutical value chain. By expanding partnerships in raw material supply, contract manufacturing, co-development, and global licensing, Taiwan is ready to play a pivotal role in the next generation of global healthcare.
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Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat eine Neujustierung des Umgangs mit der AfD im Bundestag gefordert und damit eine innerparteiliche wie parlamentarische Grundsatzdebatte angestoßen. In einem Interview mit dem Magazin „Stern“ plädierte der CDU-Politiker dafür, der AfD die ihr nach dem üblichen Verteilungsschlüssel zustehenden Vorsitzendenposten in den Fachausschüssen des Bundestags nicht länger zu verwehren. „Die Partei ist gewählt, und so sollte man mit ihr auch umgehen“, sagte Rhein und verwies darauf, dass die AfD im hessischen Landtag und in anderen Länderparlamenten bereits Ausschussvorsitze innehat.
Im Bundestag verfügt die AfD wie die anderen Fraktionen über ein Vorschlagsrecht für bestimmte Ausschussvorsitze. Bisher scheiterte sie jedoch regelmäßig daran, dass ihre Kandidatinnen und Kandidaten bei den Wahlen in den Ausschüssen nicht die Unterstützung der Abgeordneten der übrigen Parteien erhielten und damit die nötigen Mehrheiten verfehlten. Eine Klage der AfD-Bundestagsfraktion vor dem Bundesverfassungsgericht blieb im September 2024 ohne Erfolg; Karlsruhe sah keinen Anlass, in das Verfahren der Ausschussbesetzungen einzugreifen. Politisch aber gewinnt die Frage durch Rheins Vorstoß neue Brisanz.
Rhein grenzt sich zugleich von einer inhaltlichen Annäherung an die AfD ab und lehnt ein Verbotsverfahren gegen die Partei ab. Er halte das vielzitierte Bild einer „Brandmauer“ für falsch, betonte der CDU-Landeschef. Für die Union gelte: „Wir grenzen uns klar von der AfD ab, aber wir grenzen die Partei nicht aus.“ Das müsse sich auch in der Parlamentsarbeit widerspiegeln. Anstelle juristischer Schritte warb Rhein dafür, die AfD politisch zu stellen: Die CDU müsse den Wählerinnen und Wählern „ein besseres Angebot machen“ und die „Deutungshoheit über die Alltagsfragen“ zurückgewinnen. Eine Zusammenarbeit mit der AfD setze aus seiner Sicht eine „Politik der klaren roten Linien“ voraus.
Die AfD bewertet die Äußerungen des hessischen Regierungschefs als Signal eines sich abzeichnenden Kurswechsels in der Union. Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Bernd Baumann, sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von einem „überfälligen“ Schritt und einem Zeichen für ein „generelles Umdenken in der CDU“. Die Forderung nach Ausschussvorsitzen sei „nur der erste Schritt – weitere werden folgen“, prognostizierte Baumann. Angesichts jüngster Wahlergebnisse sehe er die Union unter Druck, ihre bisherige Ausgrenzungsstrategie zu überdenken. Koalitionsfraktionen im Bundestag wiesen einen von Rhein geforderten Kurswechsel allerdings zurück und halten bislang an der Linie fest, AfD-Kandidaten für Ausschussvorsitze nicht zu unterstützen.
In den Fachausschüssen des Bundestags wird ein Großteil der inhaltlichen Gesetzgebungsarbeit vorbereitet. Die Vorsitzenden spielen eine zentrale Rolle bei der Organisation der Beratungen und der Tagesordnungsgestaltung. Die Verteilung dieser Schlüsselpositionen erfolgt nach einem festgelegten Schlüssel zwischen den Fraktionen, doch bleibt die tatsächliche Besetzung an die Wahl durch die Ausschussmitglieder gebunden. Vor diesem Hintergrund berührt die von Rhein angestoßene Debatte nicht nur die Machtbalance zwischen den Fraktionen, sondern auch die Frage, wie das Parlament mit Parteien umgeht, die zwar demokratisch gewählt sind, von großen Teilen des Hauses aber weiterhin klar abgelehnt werden.