DUBAI, VAE, 19. August 2026 /PRNewswire/ -- Eine Studie hat den sozialen Return on Investment (SROI) von 80 Dubai Police Gemeinschaftsinitiativen auf 647,9 Millionen AED (176,4 Millionen US-Dollar) geschätzt, was den umfassenden sozialen, wirtschaftlichen und sicherheitsrelevanten Nutzen widerspiegelt, der zwischen 2017 und 2026 für 3,8 Millionen Begünstigte geschaffen wurde.
Die vom Future Foresight Centre durchgeführte Studie untersuchte Initiativen in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Sensibilisierung und Sport und bewertete deren Beitrag zu sicherheitsrelevanten, wirtschaftlichen und sozialen Ergebnissen, darunter öffentliche Sicherheit, Kriminalprävention, Vertrauen in die Polizei und Lebensqualität.
Die Studie ergab, dass wirtschaftliche und gesellschaftliche Beiträge 542,7 Millionen AED (147,8 Millionen US-Dollar) des gesamten SROI ausmachten. Initiativen zur Förderung der Lebensqualität erbrachten 31,7 Millionen AED (8,6 Millionen US-Dollar), während 62,8 Millionen AED (17,1 Millionen US-Dollar) auf Initiativen entfielen, die zur Stärkung des öffentlichen Vertrauens beitrugen. Weitere 5 Millionen AED (1,36 Millionen US-Dollar) flossen in das Wohlergehen der Bevölkerung, während 5,7 Millionen AED (1,55 Millionen US-Dollar) aus Initiativen stammten, die Barrierefreiheit und Teilhabemöglichkeiten in der gesamten Gesellschaft fördern.
Im Rahmen der Untersuchung wurden zudem statistische Zusammenhänge zwischen kommunalen Initiativen und wichtigen Sicherheits- und Sozialindikatoren untersucht. Die Studie ergab positive Korrelationen von 0,44 mit dem Glücksindex, von 0,45 mit dem Index für Glück, Sicherheit und Bewusstsein sowie von 0,44 mit einem gesteigerten Sicherheitsgefühl.
Die Analyse ergab zudem inverse Zusammenhänge mit kriminalitätsbezogenen Indikatoren. Die verstärkte Umsetzung von kommunalen Initiativen ging mit einem Rückgang der Zahl der besorgniserregenden Straftaten einher, wobei eine negative Korrelation von 0,41 festgestellt wurde. Die Studie ergab zudem eine negative Korrelation von 0,796 zwischen der Kundenzufriedenheit und der Kriminalitätsrate.
Generalleutnant Abdulla Khalifa Al Marri, Oberbefehlshaber der der Polizei von Dubai, erklärte, die Ergebnisse spiegelten die Wirksamkeit wider, nachhaltige Gemeinschaftsinitiativen auszurichten, die den Bedürfnissen der Gesellschaft entsprechen, und gleichzeitig Partnerschaften mit der Gemeinschaft zu stärken sowie die Lebensqualität zu fördern. Er bezeichnete kommunale Initiativen als wichtige Säule einer nachhaltigen Sicherheit, die zum Vertrauen in die Polizei, zum Sicherheitsempfinden und zur Kriminalprävention beitragen.
Unter den bewerteten Initiativen erreichte die Initiative „Positive Spirit" zwei Millionen Menschen, während Esaad mehr als 1,15 Millionen Menschen zugutekam. Die Aktion „Ride with Dubai Police" erreichte 40.000 Menschen, während die Aktivitäten im Rahmen der UAE SWAT Challenge 51.000 Menschen zugutekamen.
Die Studie ergab außerdem, dass 7.189 Freiwillige zwischen 2017 und 2026 insgesamt 249.916 Stunden geleistet haben, was zu geschätzten finanziellen Einsparungen in Höhe von 21,7 Millionen AED (5,9 Millionen US-Dollar) führte.
Die Ergebnisse zeigen, wie sich ein nachhaltiges Engagement der Gemeinschaft in messbaren sozialen und wirtschaftlichen Nutzen umsetzen lässt und gleichzeitig zur präventiven Sicherheit, zu mehr Vertrauen in die Behörden, zu einer besseren Lebensqualität und zu größerer gesellschaftlicher Stabilität beiträgt.
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Mit einem Gottesdienst und einer Abschlusspressekonferenz endet an diesem Donnerstag in Fulda die Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz. Unter der Leitung ihres neuen Vorsitzenden, des Münsteraner Bischofs Heiner Wilmer, haben die katholischen Bischöfe seit Montag eine Vielzahl gesellschafts- und kirchenpolitischer Themen beraten. Auf der Agenda standen Fragen der demokratischen Kultur in Deutschland, die Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs, ethische Konfliktfelder wie Leihmutterschaft sowie der Umgang mit neuer Technologie wie Künstlicher Intelligenz. Hinzu kamen innerkirchliche Schwerpunkte wie die Entwicklung der Erwachsenentaufen, die Mitwirkung von Laien und der Einsatz in sozialen Medien.
Deutlich positionierten sich die Bischöfe zum politischen Klima im Land. Wilmer warnte mit Blick auf eine mögliche Regierungsbeteiligung der AfD in Sachsen-Anhalt vor einem „Paradigmenwechsel“. Die Partei stelle die Grundwerte des gesellschaftlichen Zusammenlebens infrage und wolle „ein anderes Deutschland“, sagte der Vorsitzende zum Abschluss der Beratungen. Besonders kritisch sehen die Bischöfe, dass einige Positionen der AfD aus ihrer Sicht mit dem christlichen Glauben und dem zugrunde liegenden Gottes- und Menschenbild nicht vereinbar seien.
Der DBK-Vorsitzende stellte sich demonstrativ hinter den Magdeburger Bischof Gerhard Feige und das Bistum Magdeburg, vor allem mit Blick auf Spekulationen über mögliche Folgen einer AfD-geführten Landesregierung. Diskutiert wird in diesem Zusammenhang, ob etwa der Einzug der Kirchensteuer zur Disposition stehen könnte. Die Kirche müsse „mit allem rechnen“ und stelle sich so auf, „dass wenn große Erschütterungen kommen sollten, wir gewappnet sind“, betonte Wilmer. Es dürfe nicht sein, dass ein Bistum durch politische Weichenstellungen im Nachteil sei.
Die Bischöfe sehen sich zugleich mit einem Stimmungsumschwung in Teilen ihrer eigenen Basis konfrontiert. Nach Aussage Wilm ers ist es „erschreckend“, wenn rund 30 Prozent der Katholikinnen und Katholiken in Ostdeutschland die AfD wählen, die in Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextrem eingestuft ist. Als Antwort auf wachsenden Antisemitismus und gesellschaftliche Polarisierung verweist die Bischofskonferenz auf die jüdisch-christliche Tradition, auf Menschenwürde und Solidarität. Auftrag der Kirche sei es, mit den Menschen zu reden, ihnen zuzuhören und so den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.
Neben der politischen Lage blieb die Kirche bei der Vollversammlung auch mit eigenen Reform- und Krisenthemen befasst. Die Bischöfe berieten über weitere Schritte bei der Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch und diskutierten, wie Laien stärker an Entscheidungsprozessen beteiligt werden können. Zudem rückten neue Handlungsfelder in den Blick: Die wachsende Bedeutung von Social Media und der Einsatz Künstlicher Intelligenz in Pastoral und Verwaltung werfen für die Kirche Fragen nach Verantwortung, Transparenz und ethischen Leitplanken auf. Die Beschlüsse und Leitlinien der Konferenz sollen in den kommenden Monaten in den Diözesen konkretisiert werden.