ROHMs neues Terahertz-Oszillationsbauelement der zweiten Generation liefert eine viermal höhere Ausgangsleistung

10.08.2026

KYOTO, Japan, 10. August 2026 /PRNewswire/ -- ROHM Co., Ltd. hat ein Terahertz(THz)-Wellen-Oszillationsbauelement der zweiten Generation entwickelt, das auf Resonanztunneldioden (RTDs) basiert. ROHM stellt das Bauelement über das Terahertz-Wellen-Evaluierungs-Kit RTD-EVK-G2 zur Verfügung, das ein Musterbauteil, Kabel und ein Evaluierungsboard umfasst. Das Kit ermöglicht es Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die Oszillation und Detektion von THz-Wellen in einer kompakten Entwicklungsumgebung zu evaluieren.

Foto: EVK

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Terahertz-Wellen liegen im Frequenzbereich zwischen Radiowellen und Licht und verbinden die Durchdringungseigenschaften von Radiowellen mit der geradlinigen Ausbreitung von Licht. Da sie einzigartige Absorptionseigenschaften bei Polymeren, Feuchtigkeit und anderen Substanzen aufweisen, werden sie voraussichtlich in der zerstörungsfreien Prüfung ohne ionisierende Strahlung, in medizinischen und gesundheitsbezogenen Anwendungen sowie in der hochauflösenden Radarsensorik zum Einsatz kommen. Herkömmliche Terahertz-Systeme erfordern jedoch große Geräte und hohe Implementierungskosten, was es für neue Unternehmen und Forschungseinrichtungen schwierig macht, in diesen Bereich einzusteigen oder eine Kommerzialisierung voranzutreiben.

Seit Ende der 2000er Jahre betreibt ROHM gemeinsame Forschungsprojekte mit Universitäten und Forschungseinrichtungen, um THz-Oszillations- und Detektionsbauelemente unter Verwendung von RTDs zu entwickeln. 2024 begann ROHM mit der Bereitstellung von Mustern der Produkte der ersten Generation und erzielte dabei im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren eine erhebliche Verkleinerung und Kostensenkung.

Das Bauelement der zweiten Generation von ROHM erfüllt die wachsende Nachfrage nach verbesserter Signalqualität bei der Anwendungsentwicklung. Es behält die gleiche kompakte Chipgröße von 0,5 × 0,5 mm wie das Produkt der ersten Generation bei und verfügt gleichzeitig über einen internen Aufbau, der eine etwa viermal höhere Ausgangsleistung als das Vorgängerprodukt ermöglicht, die maximal 40 Mikrowatt erreicht. Dies verbessert die Erkennbarkeit von THz-Wellen nach der Durchstrahlung oder Reflexion an Zielobjekten, wodurch sich das Bauteil für Sensor- und Bildgebungsanwendungen eignet, die eine hohe Signalqualität erfordern.

Das Bauteil ist in demselben 4,0 × 4,3 mm großen PLCC-Gehäuse untergebracht und behält damit die branchenweit kleinste* Grundfläche bei. Dadurch lassen sich Evaluierungsumgebungen auch unter beengten Platzverhältnissen aufbauen. Im Vergleich zu anderen THz-Erzeugungsverfahren erzeugt der RTD-Ansatz weniger Wärme und verbraucht weniger Strom, was den Aufwand für die Anwendungsentwicklung sowohl in Unternehmen als auch in Forschungseinrichtungen verringert.

*ROHM-Studie vom 4. August 2026

Abbildung: Funktionen

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Informationen zum Support: Dokumente und Artikel: https://kyodonewsprwire.jp/attach/202608033600-O1-2q012Oyg.pdf 

Pressemitteilung: https://www.rohm.com/news-detail?news-title=2026-08-04_news_terahertz&defaultGroupId=false 

Informationen zu ROHM: https://kyodonewsprwire.jp/attach/202608033600-O2-V9QSrAfO.pdf 

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Offizielle Website: https://www.rohm.com/ 

 

 

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Umstrittene Kontakte der Linken bremsen Start von Sondierungen in Berlin

08.10.2026

Eineinhalb Wochen nach der Berlin-Wahl kommt die Regierungsbildung in der Hauptstadt kaum voran. Zwar trafen sich Spitzenvertreterinnen und -vertreter von Linke, Grünen und SPD zu einem ersten Dreier-Treffen, doch eine gemeinsame Linie im Umgang mit Antisemitismus, Rassismus und organisierter Kriminalität zeichnet sich bislang nicht ab. Nach rund fünfstündigen Beratungen sprachen die Parteivorsitzenden Kerstin Wolter (Linke), Nina Stahr (Grüne) und Bettina König (SPD) lediglich von einem „konstruktiven“ Austausch – konkrete Ergebnisse präsentierten sie nicht.

Das vertrauliche Vorgespräch im Haus der Statistik nahe dem Alexanderplatz gilt als Voraussetzung für formale Sondierungsgespräche über eine mögliche rot-grün-rote Koalition. Grünen und SPD ist nach eigenen Angaben wichtig, dass die Linke klare und belastbare Zusagen im Kampf gegen Antisemitismus und zur Distanzierung von organisierter Kriminalität gibt. Das Misstrauen ist ausgeprägt: Mehrere Vorfälle in den Reihen der Linken hatten im Vorfeld für Besorgnis bei den potenziellen Partnern gesorgt.

Besonders kritisch gesehen wird, dass bei einer Wahlparty der Neuköllner Linken am 20. September sowohl ein Oberhaupt eines arabischstämmigen und zum Teil kriminellen Clans als auch ein umstrittener propalästinensischer Aktivist anwesend waren. Hinzu kommt die frühere Mitgliedschaft der Spitzenkandidatin Elif Eralp im Verein „Rote Hilfe“, der vom Verfassungsschutz seit 2012 als wichtige linksextremistische Gruppierung beobachtet wird. Die Organisation versteht sich zwar als Solidaritätsverein für linke Aktivisten mit Problemen mit dem Rechtsstaat, gilt den Sicherheitsbehörden aber als zentrale Struktur im Linksextremismus. Zuletzt trat auch der Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Sören Pellmann, der „Roten Hilfe“ bei.

Offen ist, wann die Gespräche in Berlin fortgesetzt werden. Die drei Parteien betonen, man wolle weiter miteinander reden, ein genauer Zeitplan wurde jedoch nicht genannt. Innerhalb der SPD wird bereits damit gerechnet, dass es mehr als ein Vorgespräch brauchen wird, bevor formelle Sondierungen starten können. Auf Bundesebene werden die Entwicklungen genau verfolgt: Die Hauptstadtwahl gilt als Stimmungsbarometer für den Umgang der Parteien mit Antisemitismus- und Extremismusvorwürfen – und als Belastungstest dafür, wie tragfähig ein erneutes Bündnis von Linken, Grünen und SPD in Berlin sein könnte.