New season features global manufacturers and cybersecurity leaders sharing recent research and practical strategies for building resilient, secure industrial operations
MILTON KEYNES, England, Sept. 8, 2026 /PRNewswire/ -- Rockwell Automation, the world's largest company dedicated to industrial automation and digital transformation, today announced a new cybersecurity-focused season of ROKStudios, its thought leadership video series featuring in-depth interviews with customers and Rockwell Automation consultants.

The latest season explores how manufacturers are strengthening cyber resilience as connected operations, IT/OT convergence and increasing threat activity reshape operational risk. Drawing on insights from Rockwell's 11th Annual State of Smart Manufacturing Report the series highlights how organizations are moving from awareness to execution in securing industrial environments.
"Organizations are operating in a more complex and connected environment than ever before," said John Speakman, director of cybersecurity services, EMEA, Rockwell Automation. "Cybersecurity has become fundamental to operational resilience. These discussions highlight how manufacturers can move beyond compliance toward building the capabilities needed to manage risk, maintain continuity and secure their operations at scale."
Recent research shows that cybersecurity is now a central pillar of resilience, with nearly half of manufacturers reporting a cyber incident in the past year and rising exposure driven by increased connectivity between IT and operational technology environments. The research also underscores that cyber risk is no longer episodic but an ongoing operational requirement as manufacturers scale AI, automation and connected systems.
Season highlights include:
Across all interviews, a consistent theme emerges: cybersecurity is foundational to digital transformation and the ability to scale advanced technologies such as AI and automation.
Recorded at Rockwell's Secure Digital Operations Forum in the United Kingdom, the new episodes join more than 170 previous recordings available through the ROKStudios platform, offering a growing library of insights from manufacturing leaders, technology partners and domain experts.
About Rockwell Automation
Rockwell Automation, Inc. (NYSE: ROK), is a global leader in industrial automation and digital transformation. We connect the imaginations of people with the potential of technology to expand what is humanly possible, making the world more productive and more sustainable. Headquartered in Milwaukee, Wisconsin, Rockwell Automation employs approximately 26,000 problem solvers dedicated to our customers in more than 100 countries as of fiscal year end 2025. To learn more about how we are bringing the Connected Enterprise® to life across industrial enterprises, visit www.rockwellautomation.com.

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Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat eine Neujustierung des Umgangs mit der AfD im Bundestag gefordert und damit eine innerparteiliche wie parlamentarische Grundsatzdebatte angestoßen. In einem Interview mit dem Magazin „Stern“ plädierte der CDU-Politiker dafür, der AfD die ihr nach dem üblichen Verteilungsschlüssel zustehenden Vorsitzendenposten in den Fachausschüssen des Bundestags nicht länger zu verwehren. „Die Partei ist gewählt, und so sollte man mit ihr auch umgehen“, sagte Rhein und verwies darauf, dass die AfD im hessischen Landtag und in anderen Länderparlamenten bereits Ausschussvorsitze innehat.
Im Bundestag verfügt die AfD wie die anderen Fraktionen über ein Vorschlagsrecht für bestimmte Ausschussvorsitze. Bisher scheiterte sie jedoch regelmäßig daran, dass ihre Kandidatinnen und Kandidaten bei den Wahlen in den Ausschüssen nicht die Unterstützung der Abgeordneten der übrigen Parteien erhielten und damit die nötigen Mehrheiten verfehlten. Eine Klage der AfD-Bundestagsfraktion vor dem Bundesverfassungsgericht blieb im September 2024 ohne Erfolg; Karlsruhe sah keinen Anlass, in das Verfahren der Ausschussbesetzungen einzugreifen. Politisch aber gewinnt die Frage durch Rheins Vorstoß neue Brisanz.
Rhein grenzt sich zugleich von einer inhaltlichen Annäherung an die AfD ab und lehnt ein Verbotsverfahren gegen die Partei ab. Er halte das vielzitierte Bild einer „Brandmauer“ für falsch, betonte der CDU-Landeschef. Für die Union gelte: „Wir grenzen uns klar von der AfD ab, aber wir grenzen die Partei nicht aus.“ Das müsse sich auch in der Parlamentsarbeit widerspiegeln. Anstelle juristischer Schritte warb Rhein dafür, die AfD politisch zu stellen: Die CDU müsse den Wählerinnen und Wählern „ein besseres Angebot machen“ und die „Deutungshoheit über die Alltagsfragen“ zurückgewinnen. Eine Zusammenarbeit mit der AfD setze aus seiner Sicht eine „Politik der klaren roten Linien“ voraus.
Die AfD bewertet die Äußerungen des hessischen Regierungschefs als Signal eines sich abzeichnenden Kurswechsels in der Union. Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Bernd Baumann, sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von einem „überfälligen“ Schritt und einem Zeichen für ein „generelles Umdenken in der CDU“. Die Forderung nach Ausschussvorsitzen sei „nur der erste Schritt – weitere werden folgen“, prognostizierte Baumann. Angesichts jüngster Wahlergebnisse sehe er die Union unter Druck, ihre bisherige Ausgrenzungsstrategie zu überdenken. Koalitionsfraktionen im Bundestag wiesen einen von Rhein geforderten Kurswechsel allerdings zurück und halten bislang an der Linie fest, AfD-Kandidaten für Ausschussvorsitze nicht zu unterstützen.
In den Fachausschüssen des Bundestags wird ein Großteil der inhaltlichen Gesetzgebungsarbeit vorbereitet. Die Vorsitzenden spielen eine zentrale Rolle bei der Organisation der Beratungen und der Tagesordnungsgestaltung. Die Verteilung dieser Schlüsselpositionen erfolgt nach einem festgelegten Schlüssel zwischen den Fraktionen, doch bleibt die tatsächliche Besetzung an die Wahl durch die Ausschussmitglieder gebunden. Vor diesem Hintergrund berührt die von Rhein angestoßene Debatte nicht nur die Machtbalance zwischen den Fraktionen, sondern auch die Frage, wie das Parlament mit Parteien umgeht, die zwar demokratisch gewählt sind, von großen Teilen des Hauses aber weiterhin klar abgelehnt werden.