Ein Hotel mit 22 Zimmern, das von den Menschen und dem Nachtleben des Lissabonner Hafenviertels inspiriert ist
LISSABON, Portugal, 29. September 2026 /PRNewswire/ -- In den oberen Etagen der „Pensão Amor" im Stadtteil Cais do Sodré in Lissabon verwandelt die „Pensão Amor – Madam's Lodge" die skandalträchtige Vergangenheit des Gebäudes in einen Rückzugsort für Paare. Die 22 Zimmer, von denen jedes sein eigenes Ambiente, seinen eigenen Charakter und seine eigene Geschichte hat, laden die Gäste zu einem Aufenthalt voller Romantik und Fantasie ein.
Die „Pensão Amor – Madam's Lodge" hat mehr als nur dieselbe Adresse. Es führt das Erbe eines der bekanntesten Ausgeh-Lokale Lissabons fort. Die „Pensão Amor", die im November 2026 ihr 15-jähriges Jubiläum feiert, hat sich zu einem absoluten Muss in Cais do Sodré entwickelt.
In den Barbereichen der Pensão Amor bildet die auffällige Einrichtung den Rahmen für Musik, Themenpartys, Poesie und Theater und lässt die Atmosphäre des Lissabonner Hafenviertels wiederaufleben, in dem sich einst Seeleute, Schriftsteller, Fado-Sänger, Künstler und Spione trafen.
Wo das Nachtleben von Lissabon oben weitergeht
Im Jahr 2023, mit der Eröffnung von – „Pensão Amor – Madam's Lodge", erstreckte sich dieser Geist auch auf die oberen Stockwerke des Gebäudes in der Rua Nova do Carvalho, die heute international als „Pink Street" bekannt ist.
Der Abend kann in den Lounges von Pensão Amor bei Cocktails, Musik und kulturellen Veranstaltungen beginnen und ein paar Stockwerke höher in einem der 22 Zimmer fortgesetzt werden. Die Bar und die Unterkünfte sind zwei Aspekte desselben Projekts, die es den Gästen ermöglichen, von der lebhaften Atmosphäre des Lissabonner Nachtlebens in ein privateres und intimeres Ambiente überzugehen, ohne das Gebäude verlassen zu müssen.
„Die Pensão Amor ist zu einem festen Bestandteil der Identität von Cais do Sodré und des Lissabonner Nachtlebens geworden. Von Anfang an war es das Ziel, etwas Neues zu schaffen, ohne die Erinnerung an diesen Ort auszulöschen, und den Geist eines Stadtviertels wiederzubeleben, das eng mit dem Hafen und dem Nachtleben verbunden ist. Mit der ‚Pensão Amor – Madam's Lodge' wollten wir diesen Geist weiterführen und die Vergangenheit des Gebäudes in ein Erlebnis verwandeln, das unsere Besucher genießen können", erklärt Joana Gomes, Projektmanagerin für den Gastgewerbesektor bei Mainside Investments.
22 Räume, 22 Geschichten zum Entdecken
Das Konzept geht auf die Geschichte dieser Fußböden zurück, doch die Bemühungen um deren Erhaltung gingen weit über rein dekorative Aspekte hinaus. Das Projekt umfasste archivarische und museologische Recherchen sowie die Sammlung historischer Elemente, die mit dem Gebäude und dem Stadtviertel in Verbindung stehen.
Für die Gestaltung der 22 Erzählstränge war der Regisseur und Drehbuchautor Roger Mor verantwortlich, der für jeden Raum eine eigene Geschichte entwarf und dabei Dokumente, Objekte, Botschaften, Figuren und historische Bezüge in Hinweise verwandelte, die es während des Aufenthalts zu entdecken gilt.
Kein Zimmer gleicht dem anderen. Hinter jeder Tür verbirgt sich eine Figur und eine Geschichte. Anstatt die Geschichten zu schildern, fordert das Hotel seine Gäste dazu auf, sich vorzustellen, wer wohl in den einzelnen Räumen gelebt haben könnte. Durchdachte Details, die Entdeckungsfreude, Zweisamkeit und Spaß zu zweit wecken sollen, runden das Erlebnis ab.
Der künstlerische Aspekt umfasst eine Zusammenarbeit mit dem bekannten portugiesischen Illustrator Nuno Saraiva, der für die Charakterentwürfe und Gestaltungselemente an verschiedenen Stellen des Gebäudes verantwortlich ist. Illustration, Innenarchitektur und historische Elemente verschmelzen zu einem Universum, das zwischen Realität und Fiktion oszilliert.
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Die Berliner Linken-Politikerin Elif Eralp geht juristisch gegen Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) vor. Eralp und ihr Berliner Landesverband haben nach Angaben ihres Rechtsbeistands Strafanzeige beziehungsweise Strafantrag gegen den Minister gestellt. Hintergrund ist eine Passage in der ZDF-Talkshow „Maybrit Illner“, in der sich die Moderatorin versprochen und Eralp in einem Satz fälschlich als Antisemitin bezeichnet hatte, bevor sie sich sofort korrigierte. Dobrindt kommentierte diese Szene mit den Worten „Na doch“.
Aus Sicht des von Eralp mandatierten Anwalts Jasper Prigge macht sich der Minister damit den Versprecher der Moderatorin zu eigen. In einem Schriftsatz, der mehreren Medien vorliegt, heißt es, Dobrindt stelle durch seine Einlassung eine Tatsachenbehauptung auf, die den Tatbestand der üblen Nachrede erfülle. Zudem liege eine Beleidigung vor, weil die Bezeichnung als Antisemitin „in erheblichem Maße ehrabträglich“ sei. Eralp habe sich nach Darstellung ihres Anwalts selbst nie in einer Weise geäußert, die als antisemitisch zu bezeichnen wäre, vielmehr trete sie öffentlich für den Schutz jüdischen Lebens ein.
Der Anwalt spricht von einer „Falschbehauptung des Innenministers“. Die Äußerung im Fernsehen sei geeignet, das öffentliche Wirken der Berliner Spitzenpolitikerin erheblich zu erschweren. In dem Schriftsatz wird darauf verwiesen, dass die Verbreitung des Eindrucks, Eralp würde selbst sagen, sie sei Antisemitin, ihre Integrität als politische Amtsträgerin infrage stellen und damit auch Auswirkungen auf politische Prozesse in Berlin haben könne. Eralp ist Spitzenkandidatin der Linken für das Rote Rathaus.
Die Auseinandersetzung hatte sich in der ZDF-Sendung an einem Schlagabtausch zwischen Dobrindt und der Linken-Bundestagsfraktionschefin Heidi Reichinnek entzündet. Während der Debatte unterlief Moderatorin Maybrit Illner der Versprecher, sie korrigierte sich jedoch unmittelbar mit dem Hinweis, Eralp sei „keine Antisemitin“. Dobrindts anschließender Kommentar bildet nun den Kern des juristischen Streits. Zu möglichen weiteren Schritten der Strafverfolgungsbehörden und einer Reaktion des Bundesinnenministers lagen zunächst keine näheren Angaben vor.