Niutech unterzeichnet Vertrag mit weltweit führendem Energiekonzern über eine Produktionsanlage zur Pyrolyse von Kunststoffabfällen zur Herstellung von SAF

30.08.2026

JINAN, China, 30. August 2026 /PRNewswire/ -- Die Niutech Technology Group Co., Ltd. (im Folgenden „Niutech"), ein globaler Anbieter von industriellen Lösungen für die kontinuierliche Pyrolyse, hat mit einem weltweit führenden Energiekonzern einen Kaufvertrag über eine industrielle Produktionsanlage zur kontinuierlichen Pyrolyse von Kunststoffabfällen unterzeichnet. Die Anlage basiert auf der firmeneigenen Technologie von Niutech und verfügt über eine Kapazität von 10.000 bis 50.000 Tonnen pro Jahr (t/Jahr) pro Einheit. Sie wird eine der Großraffinerien des Kunden modernisieren und eine durchgängige Produktion vom Pyrolyseöl aus Kunststoffabfällen bis hin zu hydriertem Sustainable Aviation Fuel (SAF) ermöglichen. Dies ist Niutechs erster Einstieg in die Lieferkette des Kunden.

Niutech – Industrial Continuous Pyrolysis Project Site

SAF ist ein entscheidender Weg zur Dekarbonisierung des Luftverkehrs. Die „ReFuelEU-Aviation"-Verordnung der EU schreibt ab 2025 einen SAF-Anteil von 2 % vor, der bis 2030 auf 6 % und bis 2050 auf 70 % steigen soll. Da das Angebot an gebrauchtem Speiseöl (UCO) begrenzt ist, entwickelt sich die Umwandlung von Kunststoffabfällen in SAF zu einem vielversprechenden zweiten Weg. Die Technologie von Niutech wandelt minderwertige Kunststoffabfälle – darunter PP, PE, PS, ABS und Nylon, sowohl sortenrein als auch gemischt – direkt in für SAF geeignetes Pyrolyseöl um, ohne dass eine aufwendige Vorbehandlung wie Waschen, Sortieren oder Trocknen erforderlich ist.

Die Pyrolyselösungen des Unternehmens für Kunststoffabfälle wurden bereits in Großbritannien, Südkorea, Dänemark, Thailand, Vietnam und China kommerziell eingesetzt und haben zu mehreren kontinuierlichen Pyrolyseprojekten im Bereich von 10.000 t/Jahr geführt.

„Großangelegte Pyrolyseprojekte stellen strenge Anforderungen an die kontinuierliche Betriebsfähigkeit", sagte ein Marketingleiter von Niutech. „Niutech konzentriert sich seit fast 40 Jahren auf die Pyrolysetechnologie und verfügt über ausgereifte Anlagen sowie umfangreiche Projekterfahrung. Diese Partnerschaft ist ein weiterer Beweis für die Stärke unserer industriellen kontinuierlichen Technologie."

Über Niutech

Niutech Technology Group Co., Ltd. (Aktiensymbol: (688309) ist ein Anbieter integrierter Pyrolyselösungen mit vollständig eigenem geistigen Eigentum. Die industriellen Anlagen zur kontinuierlichen Pyrolyse (10.000–50.000 t/Jahr pro Einheit) verarbeiten mehr als 30 Abfallarten, darunter Altreifen, Kunststoffabfälle, ölhaltigen Schlamm, Teerrückstände und medizinische Abfälle. Niutech hat Projekte im Umfang von 10.000 t/Jahr in Dutzenden von Ländern realisiert, darunter Deutschland, Großbritannien, Südkorea, Dänemark und Brasilien.

Website: www.niutechpyrolysis.com

YouTube: www.youtube.com/@niutechpyrolysis

Facebook: www.facebook.com/pyrolysistooil

Email: contact@niutech.com

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Berliner Linke in der Kritik: Koalitionsgespräche scheitern vorerst am Antisemitismus-Thema

08.10.2026

Die Bildung einer neuen Landesregierung in Berlin bleibt vorerst ungewiss. Linke, Grüne und SPD konnten sich zweieinhalb Wochen nach der Wahl zum Abgeordnetenhaus weiterhin nicht auf eine gemeinsame Linie im Umgang mit Antisemitismus verständigen. Nach dem dritten sogenannten Vorgespräch verließ die Spitze der drei Parteien am Mittwochnachmittag den Tagungsort ohne öffentliche Stellungnahme. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur gilt eine Einigung in der Frage als zentrale Voraussetzung, um in formelle Sondierungsgespräche über eine mögliche Regierung unter Führung der Linken einzusteigen.

Bereits für Donnerstag ist ein weiteres Treffen angesetzt. Ziel ist es, in dem seit geraumer Zeit in Berlin heftig diskutierten Themenkomplex voranzukommen. Vor allem Teile der Berliner Linken stehen seit längerem wegen Positionen zu Israel, Palästina und zum Thema Antisemitismus in der Kritik. Dabei geht es insbesondere um Äußerungen einzelner Parteimitglieder, die öffentlich als antisemitisch eingestuft oder entsprechend kritisiert wurden. Ohne eine belastbare Verständigung auf gemeinsame Grundsätze wollen SPD und Grüne nach eigener Darstellung den nächsten Schritt hin zu einem möglichen Regierungsbündnis nicht gehen.

Zusätzliche Brisanz erhielt die Debatte durch eine Wahlparty der Neuköllner Linken am 20. September. Dort waren nach dpa-Informationen sowohl ein Oberhaupt eines arabischstämmigen und zum Teil kriminellen Clans als auch ein umstrittener propalästinensischer Aktivist anwesend. Letzterer soll der Volksfront für die Befreiung Palästinas (PFLP) nahestehen, die von der EU als Terrororganisation eingestuft wird. Der Vorfall hat bei den potenziellen Koalitionspartnern für erhebliche Irritationen gesorgt und den Druck auf die Linke erhöht, sich klarer zu Antisemitismus, Rassismus und organisierter Kriminalität zu positionieren.

SPD und Grüne verlangen vor Beginn offizieller Sondierungen eine verbindliche Verständigung zu diesen Themenfeldern. Sondierungen sind die Vorstufe zu formalen Koalitionsverhandlungen, in denen ein Regierungsprogramm und die Ressortzuschnitte ausgehandelt würden. Ohne Konsens über den künftigen Kurs im Kampf gegen Antisemitismus und im Umgang mit problematischen Milieus in der Stadt bleibt der Weg zu einem möglichen Rot-Grün-Roten Bündnis aber blockiert. Welche Alternativen zu einem solchen Bündnis am Ende realistisch wären, ist bislang offen; entscheidend bleibt vorerst, ob die drei Parteien in der strittigen Grundsatzfrage noch zu einer gemeinsamen Linie finden.