Multi Investment intensiviert seine Diversifizierungsstrategie nach einer Kapitalerhöhung in Höhe von 480 Millionen CHF

08.05.2026

GENF, 7. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Nach einer bedeutenden Kapitalerhöhung in Höhe von 480 Millionen CHF bekräftigt Multi Investment seine Position als dynamischer Akteur im internationalen Investmentbereich. Das Unternehmen, das bereits zahlreiche Unternehmen weltweit unterstützt hat, tritt nun in eine neue strategische Phase ein, deren Schwerpunkt auf der Diversifizierung des Portfolios liegt. Derzeit verwaltet es ein verwaltetes Vermögen (Assets Under Management, AUM) in Höhe von über 3 Milliarden CHF.

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Als bewusst diskreter Investor verfolgt Multi Investment einen selektiven und vertraulichen Ansatz, der auf langjährigen, vertrauensvollen Beziehungen zu seinen Partnern basiert. Diese Diskretion spiegelt das klare Bekenntnis wider, den Schwerpunkt auf Wertschöpfung statt auf Medienpräsenz zu legen.

Aufbauend auf diesem Wachstum und dem Vertrauen seiner Partner strebt Multi Investment eine Ausweitung seiner Aktivitäten auf vielversprechende, innovationsgetriebene Branchen an. Zu den Zielbereichen zählen Fintech, Deep Tech, Gesundheitswesen, Blockchain und Web3 sowie Biotechnologie.

Diese strategische Ausrichtung spiegelt ein klares Ziel wider: bedeutende globale wirtschaftliche und technologische Veränderungen zu antizipieren und gleichzeitig Projekte mit hoher Wertschöpfung zu fördern. Das Unternehmen möchte seinen Einfluss ausbauen, indem es innovative Unternehmen unterstützt, die die Branchen von morgen prägen können.

Im Rahmen dieser Initiative plant Multi Investment, seine Investitionen in diesen strategischen Sektoren bis zum dritten Quartal 2026 zu verstärken und bis zum Ende des dritten Quartals 2026 mehr als 250 Millionen CHF zu investieren. Derzeit werden mehrere Transaktionen geprüft, um die Präsenz in diesen schnell wachsenden Ökosystemen rasch auszubauen.

Mit dieser neuen Phase bekräftigt Multi Investment sein Ziel, sich zu einem weltweit führenden Investmentunternehmen zu entwickeln, das finanzielle Performance mit einer langfristigen Vision verbindet.

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CAR-Institut: 2,5 Milliarden Euro Zusatzkosten durch Trumps EU-Autozölle

04.05.2026

Die von US-Präsident Donald Trump angekündigten Zölle von 25 Prozent auf Neuwagenimporte aus der Europäischen Union würden nach Einschätzung von Branchenexperten vor allem die deutsche Autoindustrie treffen. Berechnungen des Center Automotive Research (CAR) in Bochum zufolge kämen allein auf die Autoproduktion in Deutschland zusätzliche Belastungen von rund 2,5 Milliarden Euro pro Jahr zu. Hinzu kämen weitere Kosten für US-Exporte deutscher Hersteller aus Werken in anderen EU-Staaten.

Obwohl sich die Maßnahmen formal gegen die gesamte EU richten, sieht CAR-Direktor Ferdinand Dudenhöffer insbesondere Deutschland im Visier Washingtons. Die Exporte anderer ausländischer Autobauer in die USA seien „unwesentlich“, sagte er und sprach mit Blick auf die neuen Zoll-Drohungen vom möglichen Beginn eines „Wirtschaftskriegs gegen Deutschland“. Die Maßnahmen würden die Hersteller jedoch unterschiedlich hart treffen, abhängig von ihrer Produktionsstruktur und Präsenz in den Vereinigten Staaten.

Relativ besser gestellt wären demnach Konzerne wie BMW und Mercedes-Benz, die über umfangreiche Produktionskapazitäten in den USA verfügen. In ihren US-Werken fertigen sie vor allem SUV-Modelle, die den Großteil ihrer Verkäufe auf dem US-Markt ausmachen. Diese lokale Produktion wirkt nach Einschätzung Dudenhöffers wie ein „Zollschutz“, weil in den USA montierte Fahrzeuge nicht unter die geplanten Importzölle auf Neuwagen aus der EU fallen würden.

Deutlich verwundbarer wären dagegen Marken wie Audi und Porsche, die ihre Fahrzeuge bislang weitgehend aus Europa in die USA liefern. Für sie könnten die neuen Einfuhrabgaben ein Anreiz sein, Pläne zum Aufbau eigener Produktionsstätten in den Vereinigten Staaten zu beschleunigen. Vollständig auffangen können die Hersteller die zusätzlichen Kosten nach Einschätzung des CAR-Instituts jedoch nicht. Ein Teil der Belastungen dürfte über Preiserhöhungen an die US-Käufer weitergegeben werden. Dank der starken Markenbindung rechnet Dudenhöffer zwar nicht mit einem abrupten Nachfrageeinbruch, die deutschen Autobauer stünden jedoch vor der Herausforderung, ihre Preissetzung und Standortstrategie zügig an die neue handelspolitische Lage anzupassen.