Langfristige strategische Zusammenarbeit zwischen Microsoft und HUMAIN mit Plänen zur Integration von ALLAM in Microsoft Foundry und das M365 Copilot-Ökosystem sowie direkt beim Kunden eingesetzten Ingenieuren (FDEs), die praktische Unterstützung bei der KI-Bereitstellung leisten.
RIAD, Saudi-Arabien, 26. August 2026 /PRNewswire/ -- HUMAIN, ein Unternehmen des PIF, das weltweit KI-Fähigkeiten über den gesamten Technologie-Stack hinweg bereitstellt, gab heute den ersten Meilenstein einer langfristigen strategischen Zusammenarbeit mit Microsoft bekannt.
Die Zusammenarbeit wird sich zunächst auf zwei Bereiche konzentrieren: die Integration der ALLAM-Modelle von HUMAIN in das KI-Ökosystem von Microsoft sowie die Zusammenarbeit der KI-Experten von HUMAIN mit den direkt beim Kunden eingesetzten Ingenieuren (FDEs) von Microsoft, die gemeinsam mit Organisationen die Identifizierung, Entwicklung und Bereitstellung von KI-Lösungen mit hohem Mehrwert auf Basis von Microsoft-Technologien unterstützen.
Die Zusammenarbeit baut auf der KI-Plattform von Microsoft – darunter Microsoft 365 Copilot, Microsoft Foundry und weitere – sowie auf den KI-Fähigkeiten von HUMAIN im Bereich arabischer Sprachmodelle und KI-Anwendungen auf. Gemeinsam werden sich die Unternehmen zunächst darauf konzentrieren, Organisationen dabei zu unterstützen, die Einführung von KI durch arabischsprachige KI-Fähigkeiten und praktische technische Unterstützung zu beschleunigen, und gleichzeitig Möglichkeiten, die Zusammenarbeit im Laufe der Zeit auf weitere Bereiche auszuweiten, ausloten.
Die Unternehmen beabsichtigen, ALLAM über Microsoft Foundry zur Verfügung zu stellen, um Entwicklern und Unternehmen innerhalb des KI-Ökosystems von Microsoft Zugang zu den arabischen Sprachmodellen von HUMAIN zu ermöglichen. Unternehmen könnten die Modelle nutzen, um KI-Anwendungen und -Agenten zu entwickeln, anzupassen sowie einzusetzen, die auf Anforderungen an die arabische Sprache und regionale Geschäftsanforderungen zugeschnitten sind.
Mithilfe von Microsoft M365 Copilot könnten Unternehmen geschäftskritische, spezialisierte Agenten entwickeln, die arabischsprachige Funktionen von ALLAM in Produktivitäts- und Geschäftsabläufen nutzen. ALLAM stellt den ersten im Rahmen der Zusammenarbeit geplanten technologischen Meilenstein dar und bildet eine erste Grundlage für eine umfassendere Zusammenarbeit zwischen den KI-Fähigkeiten von HUMAIN und den Plattformen von Microsoft.
Im Rahmen dieser Zusammenarbeit werden HUMAINs KI-Experten sowie die direkt beim Kunden eingesetzten Ingenieure von Microsoft eng mit Microsoft-Teams und -Kunden im gesamten KI-Ökosystem von Microsoft zusammenarbeiten. Ihre Aufgabe wird über ALLAM hinausgehen und darin bestehen, Organisationen, die KI-Lösungen mithilfe verschiedener Microsoft-Technologien und in unterschiedlichen Kundenumgebungen einsetzen, praktische technische Unterstützung zu leisten.
In enger Zusammenarbeit mit den Kundenteams werden die Ingenieure von HUMAIN und Microsoft dabei helfen, Anwendungsfälle mit hohem Mehrwert zu identifizieren, KI in bestehende Arbeitsabläufe zu integrieren, Bereitstellungen zu konfigurieren und zu optimieren sowie den Übergang von der Testphase hin zum geschäftskritischen Produktiveinsatz in großem Maßstab zu unterstützen.
Dieses Co-Engineering-Modell verbindet die KI-Plattformen für Unternehmen von Microsoft mit den praxisorientierten technischen Kompetenzen von HUMAIN und unterstützt Kunden dabei, die betrieblichen, technischen sowie organisatorischen Anforderungen bei der KI-Bereitstellung in großem Maßstab zu bewältigen und schneller von KI-Experimenten zu konkretem geschäftlichem Mehrwert zu gelangen.
„Diese Zusammenarbeit beginnt mit Plänen, ALLAM in eine Reihe wichtiger KI-Lösungen von Microsoft zu integrieren, und das ist erst der erste Schritt", sagte Tareq Amin, Geschäftsführer von HUMAIN. „In den kommenden Monaten wollen HUMAIN und Microsoft eine deutlich breitere Palette an Funktionen einführen, mit denen Unternehmen KI auf vielfältigere Weise entwickeln, bereitstellen und skalieren können. Auf der LEAP werden Sie die nächste Generation der KI-Integration in Unternehmen erleben. Durch die Kombination der globalen Plattform von Microsoft mit den KI-Fähigkeiten von HUMAIN und der Fachkompetenz direkt beim Kunden eingesetzter Ingenieure schaffen wir praxisnahe Lösungen, die Unternehmen dabei unterstützen, die Einführung von KI zu beschleunigen sowie konkrete geschäftliche Wirkung zu erzielen. Diese Ankündigung ist erst der Anfang."
„KI bietet den größten Nutzen, wenn sie Teil der täglichen Arbeit der Menschen wird", sagte Brad Smith, stellvertretender Vorsitzender und Präsident von Microsoft. „Durch die Kombination der vertrauenswürdigen KI-Plattform von Microsoft mit den arabischen KI-Fähigkeiten von HUMAIN unterstützen wir Unternehmen in ganz Saudi-Arabien dabei, KI-Lösungen zu entwickeln, die lokale Sprache und lokalen Kontext verstehen sowie gleichzeitig die Sicherheits- und Governance-Anforderungen von Unternehmenskunden sowie Kunden aus dem öffentlichen Sektor erfüllen."
„Das Spannende an dieser Zusammenarbeit ist, dass sie die Fähigkeiten vereint, die Organisationen benötigen, um KI in der Praxis einzusetzen", sagte Naim Yazbeck, Präsident für den Nahen Osten und Afrika bei Microsoft. „In Saudi-Arabien beobachten wir bereits, dass sich die Diskussion rasch von KI-Ambitionen hin zum Einsatz von KI in großem Maßstab verlagert. Die Kombination arabischsprachiger KI‑Fähigkeiten, praxisorientierter technischer Fachkompetenz und der Tools, die Menschen täglich nutzen, kann Organisationen dabei helfen, KI-Potenziale in praktische Lösungen umzusetzen sowie gleichzeitig hier im Königreich Kompetenzen aufzubauen, die für die gesamte Region relevant sind."
Mit Blick auf die Zukunft beabsichtigen Microsoft und HUMAIN, Möglichkeiten, ihre Zusammenarbeit in weiteren Bereichen der KI zu vertiefen, auszuloten, darunter Produktivität, Geräte, Modelle und Infrastruktur sowie gemeinsame Markteinführungsinitiativen. Diese Bereiche würden auf der anfänglichen Zusammenarbeit rund um ALLAM sowie der Arbeit direkt beim Kunden eingesetzter Ingenieure aufbauen, während die Unternehmen untersuchen, wie ihre jeweiligen Technologien und Kompetenzen die verantwortungsvolle Einführung von KI in ganz Saudi-Arabien sowie im Nahen Osten und in Afrika insgesamt unterstützen können.
Informationen zu HUMAIN:
HUMAIN, ein Unternehmen des PIF, ist ein globales Unternehmen für künstliche Intelligenz, das KI-Fähigkeiten über den gesamten Technologie-Stack hinweg in vier Kernbereichen bereitstellt: Rechenzentren der nächsten Generation, Hochleistungsinfrastruktur und Cloudplattformen, fortschrittliche KI-Modelle, darunter einige der weltweit fortschrittlichsten großen arabischen Sprachmodelle, die in der arabischen Welt entwickelt wurden, sowie transformative KI-Lösungen, die fundierte Branchenkenntnisse mit der Umsetzung in der Praxis verbinden.
Das End-to-End-Modell von HUMAIN unterstützt Organisationen des öffentlichen sowie privaten Sektors, schafft branchenübergreifend Mehrwert, treibt die digitale Transformation voran und stärkt Kompetenzen durch die Zusammenarbeit von Mensch und KI. Mit einem wachsenden Portfolio branchenspezifischer KI-Produkte und einer Kernmission mit Fokus auf der Entwicklung geistigen Eigentums sowie einer globalen Führungsrolle im Talentbereich ist HUMAIN auf internationale Wettbewerbsfähigkeit und technologische Exzellenz ausgelegt.
Informationen zu Microsoft:
Microsoft (Nasdaq „MSFT" @microsoft) entwickelt KI-gestützte Plattformen und Tools, um innovative Lösungen bereitzustellen, die den sich wandelnden Anforderungen unserer Kunden gerecht werden. Das Technologieunternehmen setzt sich dafür ein, KI auf breiter Basis verfügbar zu machen und dabei verantwortungsbewusst vorzugehen, mit dem Ziel, jede Person und jede Organisation auf dem Planeten zu befähigen, mehr zu erreichen.
Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Pressemitteilung kann zukunftsgerichtete Aussagen enthalten, die auf aktuellen Erwartungen und Annahmen beruhen. Tatsächliche Ergebnisse können aufgrund verschiedener Risiken und Unsicherheiten wesentlich abweichen. HUMAIN übernimmt keine Verpflichtung, diese Aussagen zu aktualisieren.
View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.com/news-releases/microsoft-und-humain-geben-eine-langfristige-strategische-zusammenarbeit-bekannt-um-die-ki-transformation-in-saudi-arabien-und-daruber-hinaus-voranzutreiben-302860716.html
Nach gut zehn Monaten Bauzeit ist die stark befahrene Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin wieder vollständig in Betrieb – allerdings mit sechs Wochen Verspätung gegenüber dem ursprünglichen Zeitplan. Am frühen Morgen fuhr der erste Fernzug um 5.36 Uhr mit leichter Verspätung vom Hamburger Hauptbahnhof in Richtung Hauptstadt ab, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Bereits seit Samstagabend nutzen Güterzüge den Korridor, seit Sonntag rollen auch wieder Fern- und Regionalzüge regulär über die sanierte Verbindung.
Für Tausende Pendlerinnen und Pendler entfällt damit der belastende Ersatzverkehr mit Bussen. Während der Generalsanierung war der Fernverkehr über Stendal und Uelzen umgeleitet worden, regionale Verbindungen zwischen Hamburg und Berlin fielen monatelang aus. Schon Mitte Mai hatte die Bahn einen ersten Teilabschnitt entlastet und die durchgehende Verbindung zwischen Hamburg und Schwerin wieder aufgenommen. Nun ist die gesamte Achse zurück im Netz – die Bahn warnt jedoch vor Anlaufschwierigkeiten und empfiehlt, Fahrzeiten vorab zu prüfen.
Die Wiederinbetriebnahme verläuft holprig. Am ersten Betriebstag sammelten sich auf der frisch sanierten Strecke Verspätungen von mindestens 15 Minuten, teils deutlich darüber. Fernzüge benötigten am Sonntag in der Regel mehr als zwei Stunden und 15 Minuten zwischen den Hauptbahnhöfen, obwohl die schnellsten ICE nach Abschluss der Arbeiten eigentlich in rund einer Stunde und 47 Minuten verkehren sollen. Hintergrund ist unter anderem, dass das für Tempo 230 ausgelegte LZB-Zugsicherungssystem auf Teilen der Trasse noch nicht abgenommen ist. Auf diesen Abschnitten gilt vorerst das PZB-System mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 160 Stundenkilometern.
Die Bauarbeiten auf der 2025 begonnenen Generalsanierung umfassten nach Bahnangaben die Erneuerung von 165 Kilometern Gleisen und die Instandsetzung weiterer 61 Kilometer. Zudem wurden 249 Weichen eingebaut und 28 Bahnhöfe modernisiert. Der ursprünglich bis Ende April angesetzte Abschluss verzögerte sich durch einen harten Winter und gefrorenen Boden, der den Zeitpuffer aufbrauchte. Mit der jetzt abgeschlossenen Kernsanierung ist die Verbindung zwischen den beiden größten deutschen Städten infrastrukturell deutlich erneuert, ihre geplante Höchstleistung im Fahrplanbetrieb dürfte aber erst erreicht werden, wenn die technischen Zugsicherungssysteme auf der gesamten Strecke vollumfänglich verfügbar sind.