MediaTek Demos 5G-Advanced FWA Platform at Network X 2026

07.10.2026

MediaTek T930 modem integrates 8Rx/3Tx, Edge AI and Wi-Fi 8, delivering more than 70% higher uplink throughput and more than 40% higher downlink

HSINCHU, Oct. 7, 2026 /PRNewswire/ -- MediaTek and its subsidiary Airoha Technology are jointly showcasing next-generation fixed and wireless broadband connectivity at Network X 2026. Featuring a comprehensive connectivity portfolio spanning Wi-Fi, 5G CPE and PON, the companies are bringing emerging AI applications and services to home, office and on-the-go users. At the event, MediaTek is showcasing its next-generation Fixed Wireless Access (FWA) platform. Integrating 5G-Advanced connectivity, Edge AI capabilities, and Wi-Fi 8 technology, the solution combines the MediaTek T930 and Filogic 8800 with advanced RF technologies to deliver over 70% increase in uplink throughput and over 40% increase in downlink throughput, maximizing channel utilization. Furthermore, the platform has also been shortlisted for the Network X Awards 2026 "Best FWA Solution of the Year."

MediaTek is showcasing its next-generation FWA platform T930 at Network X 2026

Evan Su, Vice President and General Manager of the Wireless Communications Business Unit at MediaTek, said: "In order to further expand FWA market adoption, mobile network capacity, CPE efficiency and the actual in-home connectivity experience must all be improved simultaneously. Through stronger uplink and downlink capabilities and intelligent traffic management, we help telecom operators increase the number of subscribers they can serve and improve network efficiency while controlling network upgrade costs, continuously enhancing the commercial value of FWA. We also work closely with Airoha, fully supporting global telecom customers in playing a critical role in advancing network infrastructure and enabling AI to scale and become broadly accessible."

Enabling AI Applications with High Bidirectional Bandwidth and Ultra-Low Latency

AI, cloud gaming and real-time cloud services continue to raise network access requirements for Gigabit bandwidth and ultra-low latency. For telecom operators, further expanding FWA commercial deployment requires not only higher wireless access performance, but also increased capacity and service quality while keeping core network upgrade costs under control. MediaTek T930 moves more intelligence and performance optimization capabilities to the CPE edge, integrating AI-AQM, the world's first 8Rx 3CC, 3Tx 5L, HPUE PC1 33 dBm and Wi-Fi 8, enabling telecom operators to further enhance FWA service capabilities through CPE innovation.

Through 8Rx 3CC, T930 can improve network downlink throughput by more than 40% while extending network coverage. At the same time, the combination of HPUE PC1 and 3Tx 5L increases transmission power by 5 dB, improving network uplink throughput by more than 70%. The resulting increase in overall capacity can help reduce the cost to serve each household and improve network investment efficiency.

MediaTek AI-AQM (Active Queue Management) brings intelligent queue management to the CPE edge. It's validated AI-AQM technology can provide cloud gaming users with up to a 10x improvement in network latency, enabling operators to further improve user experience for latency-sensitive applications such as cloud gaming without requiring major changes to the core network.

Exhibition: MediaTek + Airoha @ Booth K35

Network X 2026: 13-15 October 2026 @ Messe Wien, Vienna, Austria

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AfD-Ausschussvorsitze im Fokus: CDU in der Zwickmühle zwischen Abgrenzung und Einbindung

08.10.2026

Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat eine Neujustierung des Umgangs mit der AfD im Bundestag gefordert und damit eine innerparteiliche wie parlamentarische Grundsatzdebatte angestoßen. In einem Interview mit dem Magazin „Stern“ plädierte der CDU-Politiker dafür, der AfD die ihr nach dem üblichen Verteilungsschlüssel zustehenden Vorsitzendenposten in den Fachausschüssen des Bundestags nicht länger zu verwehren. „Die Partei ist gewählt, und so sollte man mit ihr auch umgehen“, sagte Rhein und verwies darauf, dass die AfD im hessischen Landtag und in anderen Länderparlamenten bereits Ausschussvorsitze innehat.

Im Bundestag verfügt die AfD wie die anderen Fraktionen über ein Vorschlagsrecht für bestimmte Ausschussvorsitze. Bisher scheiterte sie jedoch regelmäßig daran, dass ihre Kandidatinnen und Kandidaten bei den Wahlen in den Ausschüssen nicht die Unterstützung der Abgeordneten der übrigen Parteien erhielten und damit die nötigen Mehrheiten verfehlten. Eine Klage der AfD-Bundestagsfraktion vor dem Bundesverfassungsgericht blieb im September 2024 ohne Erfolg; Karlsruhe sah keinen Anlass, in das Verfahren der Ausschussbesetzungen einzugreifen. Politisch aber gewinnt die Frage durch Rheins Vorstoß neue Brisanz.

Rhein grenzt sich zugleich von einer inhaltlichen Annäherung an die AfD ab und lehnt ein Verbotsverfahren gegen die Partei ab. Er halte das vielzitierte Bild einer „Brandmauer“ für falsch, betonte der CDU-Landeschef. Für die Union gelte: „Wir grenzen uns klar von der AfD ab, aber wir grenzen die Partei nicht aus.“ Das müsse sich auch in der Parlamentsarbeit widerspiegeln. Anstelle juristischer Schritte warb Rhein dafür, die AfD politisch zu stellen: Die CDU müsse den Wählerinnen und Wählern „ein besseres Angebot machen“ und die „Deutungshoheit über die Alltagsfragen“ zurückgewinnen. Eine Zusammenarbeit mit der AfD setze aus seiner Sicht eine „Politik der klaren roten Linien“ voraus.

Die AfD bewertet die Äußerungen des hessischen Regierungschefs als Signal eines sich abzeichnenden Kurswechsels in der Union. Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Bernd Baumann, sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von einem „überfälligen“ Schritt und einem Zeichen für ein „generelles Umdenken in der CDU“. Die Forderung nach Ausschussvorsitzen sei „nur der erste Schritt – weitere werden folgen“, prognostizierte Baumann. Angesichts jüngster Wahlergebnisse sehe er die Union unter Druck, ihre bisherige Ausgrenzungsstrategie zu überdenken. Koalitionsfraktionen im Bundestag wiesen einen von Rhein geforderten Kurswechsel allerdings zurück und halten bislang an der Linie fest, AfD-Kandidaten für Ausschussvorsitze nicht zu unterstützen.

In den Fachausschüssen des Bundestags wird ein Großteil der inhaltlichen Gesetzgebungsarbeit vorbereitet. Die Vorsitzenden spielen eine zentrale Rolle bei der Organisation der Beratungen und der Tagesordnungsgestaltung. Die Verteilung dieser Schlüsselpositionen erfolgt nach einem festgelegten Schlüssel zwischen den Fraktionen, doch bleibt die tatsächliche Besetzung an die Wahl durch die Ausschussmitglieder gebunden. Vor diesem Hintergrund berührt die von Rhein angestoßene Debatte nicht nur die Machtbalance zwischen den Fraktionen, sondern auch die Frage, wie das Parlament mit Parteien umgeht, die zwar demokratisch gewählt sind, von großen Teilen des Hauses aber weiterhin klar abgelehnt werden.