Magnific One: an AI image model with art direction built in

08.10.2026

Adaptive technology designed by creatives for creatives unifies brand consistency, intelligent prompt orchestration, and aesthetic controls across creative workflows

NEW YORK, Oct. 8, 2026 /PRNewswire/ -- Magnific, the leading AI platform for professional creatives, today announced the launch of Magnific One, an image model designed to bring built-in art direction and brand consistency to AI-generated content.

Magnific One reads a simple prompt and decides the art direction before generating the image, so what comes back has a visual sensibility of its own.

By creatives, for creatives

After more than 15 years of developing tools for creatives, Magnific sees taste as a responsibility. While a lot of AI imagery ends up looking lifeless and unoriginal, Magnific One was designed to make the calls an art director would make, so images come out vivid, lifelike and original.

"Most image models are very good at making the picture you described. Magnific One makes the picture you would have arrived at with a good art director in the room," said Martin LeBlanc, Chief Experience Officer at Magnific.

Built for brands and teams

Brand Kit, launching alongside Magnific One, helps teams keep everything they create on-brand. Give it a website, a guidelines PDF, a few images or a written description, and an agent extracts the logo, palette, typography, imagery and tone into a first version of the kit, which the team reviews and refines. Magnific One then applies it to every image it generates.

Magnific One is available today on all Magnific paid plans worldwide, on the web, in the desktop and mobile apps and through the Magnific MCP, at magnific.com/one.

About Magnific

Magnific is the AI platform trusted by professional creatives to produce standout advertising and film, bringing together leading image, video, 3D and audio models, collaborative workflows and more than 200 million licensed assets. Founded as Freepik in Málaga in 2010, it relaunched as Magnific in 2026 and serves more than one million paid subscribers worldwide from offices in Málaga and San Francisco. More at magnific.com.

Press Relations, Magnific • press@magnific.com • magnific.com/press

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AfD-Ausschussvorsitze im Fokus: CDU in der Zwickmühle zwischen Abgrenzung und Einbindung

08.10.2026

Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat eine Neujustierung des Umgangs mit der AfD im Bundestag gefordert und damit eine innerparteiliche wie parlamentarische Grundsatzdebatte angestoßen. In einem Interview mit dem Magazin „Stern“ plädierte der CDU-Politiker dafür, der AfD die ihr nach dem üblichen Verteilungsschlüssel zustehenden Vorsitzendenposten in den Fachausschüssen des Bundestags nicht länger zu verwehren. „Die Partei ist gewählt, und so sollte man mit ihr auch umgehen“, sagte Rhein und verwies darauf, dass die AfD im hessischen Landtag und in anderen Länderparlamenten bereits Ausschussvorsitze innehat.

Im Bundestag verfügt die AfD wie die anderen Fraktionen über ein Vorschlagsrecht für bestimmte Ausschussvorsitze. Bisher scheiterte sie jedoch regelmäßig daran, dass ihre Kandidatinnen und Kandidaten bei den Wahlen in den Ausschüssen nicht die Unterstützung der Abgeordneten der übrigen Parteien erhielten und damit die nötigen Mehrheiten verfehlten. Eine Klage der AfD-Bundestagsfraktion vor dem Bundesverfassungsgericht blieb im September 2024 ohne Erfolg; Karlsruhe sah keinen Anlass, in das Verfahren der Ausschussbesetzungen einzugreifen. Politisch aber gewinnt die Frage durch Rheins Vorstoß neue Brisanz.

Rhein grenzt sich zugleich von einer inhaltlichen Annäherung an die AfD ab und lehnt ein Verbotsverfahren gegen die Partei ab. Er halte das vielzitierte Bild einer „Brandmauer“ für falsch, betonte der CDU-Landeschef. Für die Union gelte: „Wir grenzen uns klar von der AfD ab, aber wir grenzen die Partei nicht aus.“ Das müsse sich auch in der Parlamentsarbeit widerspiegeln. Anstelle juristischer Schritte warb Rhein dafür, die AfD politisch zu stellen: Die CDU müsse den Wählerinnen und Wählern „ein besseres Angebot machen“ und die „Deutungshoheit über die Alltagsfragen“ zurückgewinnen. Eine Zusammenarbeit mit der AfD setze aus seiner Sicht eine „Politik der klaren roten Linien“ voraus.

Die AfD bewertet die Äußerungen des hessischen Regierungschefs als Signal eines sich abzeichnenden Kurswechsels in der Union. Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Bernd Baumann, sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von einem „überfälligen“ Schritt und einem Zeichen für ein „generelles Umdenken in der CDU“. Die Forderung nach Ausschussvorsitzen sei „nur der erste Schritt – weitere werden folgen“, prognostizierte Baumann. Angesichts jüngster Wahlergebnisse sehe er die Union unter Druck, ihre bisherige Ausgrenzungsstrategie zu überdenken. Koalitionsfraktionen im Bundestag wiesen einen von Rhein geforderten Kurswechsel allerdings zurück und halten bislang an der Linie fest, AfD-Kandidaten für Ausschussvorsitze nicht zu unterstützen.

In den Fachausschüssen des Bundestags wird ein Großteil der inhaltlichen Gesetzgebungsarbeit vorbereitet. Die Vorsitzenden spielen eine zentrale Rolle bei der Organisation der Beratungen und der Tagesordnungsgestaltung. Die Verteilung dieser Schlüsselpositionen erfolgt nach einem festgelegten Schlüssel zwischen den Fraktionen, doch bleibt die tatsächliche Besetzung an die Wahl durch die Ausschussmitglieder gebunden. Vor diesem Hintergrund berührt die von Rhein angestoßene Debatte nicht nur die Machtbalance zwischen den Fraktionen, sondern auch die Frage, wie das Parlament mit Parteien umgeht, die zwar demokratisch gewählt sind, von großen Teilen des Hauses aber weiterhin klar abgelehnt werden.