Lupin erhält Zulassung in China für Oseltamivirphosphat-Suspension zum Einnehmen

23.05.2026

Lupin gibt sein Debüt auf dem chinesischen Markt

MUMBAI, Indien, und PEKING, 22. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Der globale Pharmakonzern Lupin Limited (Lupin) (BSE: 500257) (NSE: LUPIN) (REUTERS: LUPIN.BO) (BLOOMBERG: LPCIN) gab heute bekannt, dass Chinas National Medical Products Administration den verkürzten Zulassungsantrag für Oseltamivirphosphat genehmigt hat, den Lupin in Partnerschaft mit Yabao Pharmaceuticals, einem führenden Unternehmen auf dem chinesischen Markt für Kinderarzneimittel, gestellt hat. Damit bringt Lupin erstmals ein Produkt auf den chinesischen Markt. Dies ist ein wichtiger Meilenstein in der globalen Expansion des Unternehmens.

Lupin Logo

Oseltamivirphosphat-Suspension zum Einnehmen, 6 mg/ml, wird eingeführt und vermarktet, um den Zugang zu erweitern, insbesondere für die pädiatrische Anwendung. Damit baut Lupin seine globale Präsenz aus und bekräftigt sein Bestreben, Patienten und Kindern, die sie benötigen, hochwertige, erschwingliche Arzneimittel bereitzustellen.

Oseltamivirphosphat-Suspension zum Einnehmen, 6 mg (Base)/ml, ist indiziert:

  • für die Behandlung von Influenza A und B bei Patienten ab einem Alter von 2 Wochen
  • für die Prophylaxe von Influenza A und B bei Personen ab einem Alter von 1 Jahr

Fabrice Egros, Leiter für Unternehmensentwicklung bei Lupin, sagte: „Wir freuen uns sehr, dass wir die Zulassung für Oseltamivir-Suspension zum Einnehmen in China erhalten haben. Dies ist ein strategischer Schritt für unseren Eintritt in einen der weltweit größten Pharmamärkte. Er spiegelt unser gemeinsames Engagement wider, den Zugang zu hochwertigen, erschwinglichen Therapien zu erweitern, insbesondere in der pädiatrischen Versorgung. Wir freuen uns darauf, durch unsere Partnerschaft eine stärkere Präsenz in diesem Markt aufzubauen."

Wei Ren, Präsident von Yabao, sagte: „Wir freuen uns, die offizielle Zulassung von Oseltamivir-Suspension zum Einnehmen in China bekannt zu geben. Sie markiert einen wichtigen Meilenstein in unserer Partnerschaft mit Lupin. Sie unterstreicht Yabaos Einsatz für hochwertige Kinderarzneimittel und zeigt unsere starke Zusammenarbeit. Wir werden unser F&E-Portfolio für Arzneimittel gegen chronische Erkrankungen bei Kindern und Erwachsenen weiter ausbauen, um unsere Geschäftstätigkeit gemeinsam voranzubringen."

Informationen zu Lupin

Lupin Limited ist ein weltweit führendes Pharmaunternehmen mit Hauptsitz in Mumbai, Indien, dessen Produkte in über 100 Märkten vertrieben werden. Lupin ist auf pharmazeutische Produkte spezialisiert, darunter Marken- und Generikaformulierungen, komplexe Generika, biotechnologische Produkte sowie pharmazeutische Wirkstoffe. Das Unternehmen genießt weltweit das Vertrauen von medizinischen Fachkräften sowie Verbrauchern und verfügt in Indien sowie in den USA über eine starke Position in verschiedenen Therapiebereichen, darunter Atemwegserkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Infektionskrankheiten, Magen-Darm-Erkrankungen, das zentrale Nervensystem und Frauengesundheit. Lupin verfügt weltweit über 15 hochmoderne Produktionsstätten und 7 Forschungszentren sowie über 24 000 engagierte Beschäftigte. Lupin setzt sich mit seinen Tochtergesellschaften Lupin Diagnostics, Lupin Digital Health und Lupin Manufacturing Solutions für die Verbesserung der Gesundheit von Patienten ein.

Weitere Informationen finden Sie auf www.lupin.com oder folgen Sie uns auf LinkedIn https://www.linkedin.com/company/lupin 

Informationen zu Yabao

Yabao Pharmaceutical Co. (Shanghai Stock Exchange 600351) ist ein führendes chinesisches Pharmaunternehmen mit vollständig integrierter Entwicklung, Herstellung und Vermarktung in China. Yabao verfolgt derzeit die strategische Entwicklung innovativer Arzneimittel als Ergänzung zu seinem gut etablierten Geschäft mit modernen Arzneimitteln der traditionellen chinesischen Medizin und chemischen Generika. Neben starken klinischen und regulatorischen Kompetenzen verfügt Yabao über ausgeprägte Fähigkeiten in der Formulierungs- und Wirkstoffproduktion und erfüllt die Anforderungen der guten Herstellungspraxis (cGMP), wobei zwei Produktionsstätten von der US FDA bzw. einer europäischen Behörde zugelassen wurden. Weitere Informationen zu Yabao Pharmaceutical Co. finden Sie auf www.yabao.com.cn

*Safe-Harbor-Erklärung

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CAR-Institut: 2,5 Milliarden Euro Zusatzkosten durch Trumps EU-Autozölle

04.05.2026

Die von US-Präsident Donald Trump angekündigten Zölle von 25 Prozent auf Neuwagenimporte aus der Europäischen Union würden nach Einschätzung von Branchenexperten vor allem die deutsche Autoindustrie treffen. Berechnungen des Center Automotive Research (CAR) in Bochum zufolge kämen allein auf die Autoproduktion in Deutschland zusätzliche Belastungen von rund 2,5 Milliarden Euro pro Jahr zu. Hinzu kämen weitere Kosten für US-Exporte deutscher Hersteller aus Werken in anderen EU-Staaten.

Obwohl sich die Maßnahmen formal gegen die gesamte EU richten, sieht CAR-Direktor Ferdinand Dudenhöffer insbesondere Deutschland im Visier Washingtons. Die Exporte anderer ausländischer Autobauer in die USA seien „unwesentlich“, sagte er und sprach mit Blick auf die neuen Zoll-Drohungen vom möglichen Beginn eines „Wirtschaftskriegs gegen Deutschland“. Die Maßnahmen würden die Hersteller jedoch unterschiedlich hart treffen, abhängig von ihrer Produktionsstruktur und Präsenz in den Vereinigten Staaten.

Relativ besser gestellt wären demnach Konzerne wie BMW und Mercedes-Benz, die über umfangreiche Produktionskapazitäten in den USA verfügen. In ihren US-Werken fertigen sie vor allem SUV-Modelle, die den Großteil ihrer Verkäufe auf dem US-Markt ausmachen. Diese lokale Produktion wirkt nach Einschätzung Dudenhöffers wie ein „Zollschutz“, weil in den USA montierte Fahrzeuge nicht unter die geplanten Importzölle auf Neuwagen aus der EU fallen würden.

Deutlich verwundbarer wären dagegen Marken wie Audi und Porsche, die ihre Fahrzeuge bislang weitgehend aus Europa in die USA liefern. Für sie könnten die neuen Einfuhrabgaben ein Anreiz sein, Pläne zum Aufbau eigener Produktionsstätten in den Vereinigten Staaten zu beschleunigen. Vollständig auffangen können die Hersteller die zusätzlichen Kosten nach Einschätzung des CAR-Instituts jedoch nicht. Ein Teil der Belastungen dürfte über Preiserhöhungen an die US-Käufer weitergegeben werden. Dank der starken Markenbindung rechnet Dudenhöffer zwar nicht mit einem abrupten Nachfrageeinbruch, die deutschen Autobauer stünden jedoch vor der Herausforderung, ihre Preissetzung und Standortstrategie zügig an die neue handelspolitische Lage anzupassen.