BERLIN, 4. September 2026 /PRNewswire/ -- Der LaserPecker U1 ist ein automatisierter UV-Lasergravierer mit intelligenter Autofokus- und Positionierungstechnologie für transparente Materialien. Das System wurde insbesondere für die präzise UV-Kaltbearbeitung von Glas und Kristall entwickelt.
LaserPecker wird den UV-Lasergravierer U1 auf der IFA 2026 in Berlin erstmals vorstellen. Der U1 wird mit 5-W- und 10-W-UV-Laserquellen erhältlich sein und bietet eine innovative Autofokus- und Positionierungslösung für transparente Materialien. Intelligente Automatisierungsfunktionen ermöglichen Unternehmen, hochwertige Personalisierungen effizient und skalierbar umzusetzen.
10-W-UV-Laser zum Glasschneiden
Glas schneiden. Tiefer gravieren. Schneller arbeiten. Mit einer Leistung von 10 W verbindet der UV-Laser hohe Bearbeitungsleistung mit der Präzision der UV-Kaltbearbeitung und ermöglicht saubere, detailreiche Ergebnisse auf einer Vielzahl von Materialien.
Autofokus für transparente Materialien
Der sensorgestützte Autofokus und intelligente Automatisierungsfunktionen vereinfachen die Bearbeitung transparenter Werkstücke. Kristallobjekte werden automatisch erfasst und fokussiert, wodurch sich der Arbeitsablauf bei der Innengravur mit reduziertem manuellem Einrichtungsaufwand durchführen lässt.
Intelligente 3D-Gravur auf unregelmäßigen Oberflächen
Der U1 scannt komplexe Oberflächen, erfasst deren Konturen und passt die Fokusposition automatisch an die jeweilige Geometrie an. Ob unregelmäßig geformte Objekte oder gewölbte Oberflächen – das System stimmt den Gravurprozess intelligent auf die Form des Werkstücks ab und reduziert so den Aufwand für die manuelle Kalibrierung.
Außergewöhnliche Ideen einfach umsetzen
Unnötige Objektivwechsel entfallen: Ein einziges Objektiv unterstützt sowohl Innen- als auch Oberflächengravuren. Ist für eine bestimmte Anwendung dennoch ein Wechsel erforderlich, erkennt der U1 das eingesetzte Objektiv automatisch und lädt die passenden Parameter. In Verbindung mit der Sicherheit der Laserklasse 1 macht der U1 anspruchsvolle Gravuranwendungen einfacher, sauberer und leichter zugänglich. Von Kristallgeschenken und Auszeichnungen bis hin zu Glasprodukten, Beschilderungen und Kunstobjekten liefert der U1 präzise, konsistente Gravurergebnisse.
Verfügbarkeit
Der LaserPecker U1 steht für die neueste Entwicklungsstufe der UV-Lasertechnologie des Unternehmens und wird in Varianten mit 5 W und 10 W angeboten. Voraussichtlich wird der U1 im vierten Quartal 2026 über die offizielle Website von LaserPecker erhältlich sein. Weitere Informationen werden zu gegebener Zeit bekannt gegeben.
Über LaserPecker
LaserPecker wurde 2017 gegründet und entwickelt Desktop-Laserlösungen mit dem Ziel, professionelle Laserpräzision für Kreative und kleine Unternehmen weltweit zugänglich zu machen.
Das Produktportfolio reicht von kompakten, tragbaren Lasergravierern bis hin zu großformatigen Desktop-Systemen zum Schneiden und Gravieren. Die Lösungen von LaserPecker werden heute von Kreativen, Makern und Unternehmen in mehr als 170 Ländern eingesetzt.
Pressekontakt
LaserPecker Marketing
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Die Innenministerkonferenz (IMK) der Länder hat ihr seit 1954 praktiziertes Einstimmigkeitsprinzip aufgegeben und setzt künftig auf Mehrheitsentscheidungen. Beschlüsse gelten nun als gemeinsame Linie der Länder, wenn mindestens 13 der 16 Innenministerinnen und Innenminister zustimmen. Die Neuregelung wurde nach Angaben eines Sprechers des Gremiums im schriftlichen Umlaufverfahren beschlossen und gilt ab sofort.
Auslöser für den Kurswechsel ist die Möglichkeit, dass in kommenden Landesregierungen die AfD das Innenressort übernehmen könnte. In Sachsen-Anhalt hatte ihr Spitzenkandidat Ulrich Siegmund zuletzt erklärt, er wolle sich im Dezember zum Ministerpräsidenten wählen lassen – ein Schritt, der eine Regierungsbildung mit AfD-Beteiligung als realistische Option erscheinen lässt. Nach der bisherigen Praxis hätte ein Land mit einem AfD-Innenminister im Zweifel IMK-Beschlüsse blockieren können.
Mit der Abkehr von der Einstimmigkeit wollen die übrigen Länder nach übereinstimmenden Angaben verhindern, dass ein einzelnes Ressort – unabhängig von der parteipolitischen Farbe – zentrale Positionierungen in Fragen der inneren Sicherheit ausbremst. Bislang sollte die Einstimmigkeit sicherstellen, dass kein Land bei sensiblen Themen überstimmt wird; ein Veto oder auch eine Enthaltung konnten Beschlüsse stoppen, abweichende Positionen wurden im Protokoll dokumentiert. Künftig soll bereits eine breite, aber nicht mehr vollständige Zustimmung als ausreichend gelten, um einen länderübergreifenden Standpunkt zu formulieren.
Formal bleibt die IMK ein informelles Gremium ohne gesetzliche Grundlage. Sie ist weder im Grundgesetz noch in Bundes- oder Landesgesetzen verankert und verfügt über keine geschriebene Geschäftsordnung. Gleichwohl entfalten ihre Beschlüsse beträchtliche Wirkung, weil sie in den Ländern politisch aufgegriffen und umgesetzt werden. Mit der nun eingeführten Mehrheitsregel verschiebt sich das Machtgefüge innerhalb dieser Runde: Konsens bleibt möglich, ist aber nicht mehr Voraussetzung dafür, dass die Innenminister gemeinsam handeln.