LHASA, China, 23. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Ein Bericht von CMG:
75 Jahre nach der friedlichen Befreiung des chinesischen Autonomen Gebiets Xizangs haben sich in- und ausländische Wissenschaftler in Lhasa getroffen, um über die Entwicklungserfolge des Hochlandes zu diskutieren. Die internationale akademische Konferenz unter dem Titel „75 Jahre friedliche Befreiung Xizangs – Entwicklungserfolge und Impulse" fand am Samstag statt.
Im Mittelpunkt der Gespräche standen unter anderem die wirtschaftliche Entwicklung, Fortschritte in der Menschenrechtssituation sowie der Aufbau eines schönen Xizangs.
Der britische Experte Michael Alan Crook, der die Entwicklung Xizangs seit langem verfolgt, berichtete, dass seine Urgroßeltern vor über hundert Jahren nur zu Fuß oder mit Maultieren nach Xizang reisen konnten. Heute sei das dreidimensionale Verkehrsnetz zunehmend ausgereift. Dank gut ausgebauter Straßen könnten hochwertige Produkte aus der Region abtransportiert und die Bevölkerung mit vielfältigen Waren versorgt werden. Dies habe das Wohlstandsniveau kontinuierlich verbessert.
Der deutsche Wissenschaftler Prof. Dr. Timo Jochen Balz von der Wuhan-Universität reiste mit der Lhasa-Nyingchi-Eisenbahnlinie an und erlebte das Infrastrukturprojekt aus nächster Nähe. Besonders beeindruckt zeigte er sich von den zahlreichen Tunneln, den Überquerungen von Gebirgsketten sowie dem Bau und Betrieb der Strecke unter extrem komplexen Geländebedingungen. Die fachliche Kompetenz und der Pioniergeist der chinesischen Bauingenieure flößten ihm große Bewunderung ein.
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Der deutsche Aktienmarkt ist nach dem verlängerten Wochenende mit leichten Gewinnen in den Mai gestartet. Der Dax notierte wenige Minuten nach Xetra-Eröffnung am Montag 0,14 Prozent höher bei 24.328 Punkten und knüpfte damit an die kräftige Erholung vom vergangenen Donnerstag an. Bereits der vorbörsliche X-Dax hatte auf einen freundlichen Start hingedeutet und lag rund eine Stunde vor Handelsbeginn 0,35 Prozent im Plus bei 24.377 Punkten.
Am letzten Handelstag vor dem Feiertag hatte der Leitindex mit einer deutlichen intraday-Trendwende das angeschlagene Chartbild aufgehellt. Nach einem Start am Tagestief von 23.715 Punkten gewann der Dax im Verlauf fast zweieinhalb Prozent und schloss auf Tageshoch. Der MDax der mittelgroßen Werte setzte die Erholung am Montag mit einem Plus von 0,77 Prozent auf 30.826 Zähler dynamischer fort, während der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 leicht im Minus lag.
Die Stimmung bleibt dennoch fragil. Marktteilnehmer beobachten weiter die Entwicklung im Nahost-Krieg, die Ölpreisentwicklung und insbesondere die Lage rund um die Straße von Hormus. Die Situation habe sich über das Wochenende „nicht wesentlich verbessert, aber auch nicht wesentlich verschlechtert“, sagte Andreas Lipkow von CMC Markets. Die Nachrichtenlage sei nach wie vor undurchsichtig, was die Risikobereitschaft der Investoren bremse.
Zusätzlichen Druck erhält der Markt von der Handelspolitik der USA. US-Präsident Donald Trump kündigte auf seiner Plattform Truth Social eine deutliche Anhebung der US-Zölle auf Fahrzeuge aus der EU an und zielte dabei besonders auf Europa und Deutschland. Die EU-Kommission behält sich Gegenmaßnahmen vor, sollte Washington die Pläne umsetzen. An die Rhetorik Trumps haben sich Anleger indes ein Stück weit gewöhnt: Laut Jens Klatt vom Broker XTB waren frühere Zolldrohungen häufig Teil der Verhandlungsmasse oder wurden im Zeitverlauf angepasst. Er hält auch diesmal rasche bilaterale Gespräche zwischen den USA, der EU und deutschen Herstellern für wahrscheinlich.
Ungeachtet dieser Einordnung standen Autoaktien zum Wochenauftakt unter Druck. BMW, Mercedes-Benz und Volkswagen wurden im vorbörslichen Handel auf Tradegate unter ihren Xetra-Schlusskursen vom vergangenen Donnerstag gesehen und galten auch im Dax als Belastungsfaktor. Die Kombination aus geopolitischen Risiken, unsicherer Handelspolitik und sektorbezogenen Zolldrohungen dürfte den Sektor vorerst volatil halten, selbst wenn der Gesamtmarkt zum Start in den Mai einen überwiegend freundlichen Ton anschlägt.