Hoxhunt startet kostenloses Toolkit zum Cybersecurity Awareness Monat 2026 in Deutschland, Österreich und Schweiz

09.09.2026

Täglich 280.000 neue Schadprogramme und ein Schaden von 202,4 Milliarden Euro für die deutsche Wirtschaft: Hoxhunt liefert mit „Cybersicherheit ist Teamsport" eine sofort einsetzbare Vier-Wochen-Awareness-Kampagne für den Oktober 2026

BERGISCH GLADBACH, Deutschland, Sept. 9, 2026 /PRNewswire/ -- Die Bedrohungslage für Unternehmen in Deutschland hat sich in den vergangenen Monaten weiter verschärft. Laut dem aktuellen BSI-Lagebericht entstehen täglich rund 280.000 neue Schadprogramm-Varianten, und generative KI ermöglicht es Angreifenden, Phishing-Mails in inzwischen fehlerfreiem Deutsch zu erstellen, und das in Sekunden. Der digitale Branchenverband Bitkom beziffert den jährlichen Schaden für die deutsche Wirtschaft durch Cyberangriffe auf 202,4 Milliarden Euro. Besonders betroffen ist der Mittelstand: Laut dem Security Navigator 2026 von Orange Cyberdefense stieg die Zahl bekannter Opfer von Cyber-Erpressung in Deutschland im Jahresvergleich um rund 91 Prozent. Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitenden stellen dabei die Mehrheit der Betroffenen.

HoxHunt

Damit verliert eine der wichtigsten Faustregeln klassischer Security-Awareness-Schulungen ihre Wirkung: Phishing-Mails an holprigem Deutsch oder offensichtlichen Fehlern zu erkennen, funktioniert nicht mehr zuverlässig. Mitarbeitende brauchen aktuelle, praxisnahe Trainingsformate, die genau diese neue Bedrohungslage abbilden – KI-gestützte Täuschung, Deepfakes und Angriffe über mehrere Kanäle hinweg.

Genau hier setzt Hoxhunt, die Human-Risk-Management-Plattform, mit ihrem kostenlosen Toolkit zum Cybersecurity Awareness Monat 2026 an. Unter dem Leitgedanken „Cybersicherheit ist Teamsport" liefert das Toolkit Security-Awareness-Verantwortlichen eine strukturierte, vierwöchige Kampagne, die sich ohne großen Aufwand an die eigene Organisation und ihre Kommunikationskanäle anpassen lässt – mit einem geschätzten Umsetzungsaufwand von rund 15 Minuten pro Woche.

Die Kampagne gliedert sich in vier thematische Wochen:

  • Woche 1 – Aufwärmen: Sicherheitsgrundlagen für die Bedrohungslage 2026 und warum klassische Erkennungsmethoden nicht mehr ausreichen.
  • Woche 2 – Beweglichkeitstraining: Angriffe über mehrere Kanäle erkennen, wie E-Mail, Teams, Slack, SMS und Handy. Phishing auf mobilen Geräten wird bis zu dreimal häufiger angeklickt als am Desktop.
  • Woche 3 – Krafttraining: Fortgeschrittene Bedrohungen wie KI-generiertes Phishing, Deepfakes und Angriffe zur Umgehung der Multi-Faktor-Authentifizierung.
  • Woche 4 – Game Day: Fünf realistische Angriffsszenarien, in denen Mitarbeitende unter Zeitdruck die richtige Entscheidung treffen müssen.

Jede Woche enthält fertige Materialien zum sofortigen Einsatz: Infografiken im Hoch- und Querformat, vorformulierte Kommunikationsvorlagen für E-Mail, Slack, Microsoft Teams und Intranet, kurze Lehrvideos sowie interaktive wöchentliche Challenges, darunter ein Tempo-Spiel zum Erkennen von Phishing-Mails, ein Deepfake-Erkennungsquiz und ein Entscheidungs-Simulator. Die Challenges sind ohne Plattform-Zugang nutzbar und lassen sich unternehmensweit teilen.

„Der Oktober ist für Security-Awareness-Teams das, was die Weltmeisterschaft für den Fußball ist – nur wird von ihnen zu oft erwartet, dass sie eine starke Kampagne liefern, ohne dafür zusätzliche Ressourcen zu bekommen", sagt Mika Aalto, Mitgründer und CEO von Hoxhunt. „Mit dem Toolkit wollen wir genau diese Lücke schließen: einsatzbereiter Content, der Teams die Vorbereitungszeit erspart und Mitarbeitende trotzdem wirksam auf die aktuelle Bedrohungslage vorbereitet."

Das Toolkit steht ab sofort und kostenlos zum Download bereit:

https://hoxhunt.com/de/cybersecurity-awareness-monat-toolkit-2026

Über Hoxhunt

Über Hoxhunt Hoxhunt ist eine Human-Risk-Management-Plattform, die Unternehmen dabei unterstützt, ihre Mitarbeitenden vom größten Sicherheitsrisiko zur stärksten Verteidigungslinie zu machen. Die Plattform kombiniert KI mit Verhaltenswissenschaft, um riskantes Verhalten zu erkennen und in spielerische Trainingserlebnisse zu verwandeln, die Mitarbeitende messbar sicherer machen. Die Plattform ist SOC-2-Type-II-zertifiziert und DSGVO-konform. Zu den Kundenpartnern zählen unter anderem Siemens Energy, Kärcher, Victorinox, Bühler Group, Swisscom, Airbus, Uber, Qualcomm, Docusign, Nokia und E.ON.

Medienkontakt

Andreas Theer 

andreas.theer@hoxhunt.com 

Anhang: Quellen

Für die in dieser Pressemitteilung genannten Zahlen und Fakten zur Bedrohungslage in Deutschland wurden folgende Quellen herangezogen:

[1] Die Lage der IT-Sicherheit in Deutschland 2025 (BSI-Lagebericht) – 280.000 neue Schadprogramm-Varianten täglich; KI-generierte, fehlerfreie Phishing-Mails auf Deutsch — https://medien.bsi.bund.de/lagebericht/en/

[2] Zusammenfassung BSI-Lagebericht 2025 – Bedrohungslage, Ransomware-Anteil DACH-Region, Wirtschaftsschaden laut Bitkom (202,4 Mrd. Euro) — https://shattered.io/de/bsi-lagebericht-2025-bedrohungslage/

[3] Cyber-Erpressung 2026: Deutscher Mittelstand besonders betroffen – Security Navigator 2026 (Orange Cyberdefense), +91 % Opfer von Cyber-Erpressung in Deutschland im Jahresvergleich — https://unternehmen-cybersicherheit.de/cyber-erpressung-2026-deutscher-mittelstand-besonders-betroffen/

[4] Hoxhunt – Cybersecurity Awareness Monat Toolkit 2026 (deutsche Landingpage, Download) — https://hoxhunt.com/de/cybersecurity-awareness-monat-toolkit-2026

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Wissenschaftspakt zahlt sich aus: Rhein-Main- und Ruhr-Verbund rücken auf

08.10.2026

Die Exzellenzstrategie von Bund und Ländern stellt die Weichen für die nächste Förderperiode – und verschiebt die Gewichte im deutschen Wissenschaftssystem. Zu den bundesweit fünf neuen Exzellenzstandorten gehören die Technische Universität Darmstadt, die Goethe-Universität Frankfurt und die Johannes Gutenberg-Universität Mainz, die sich als Allianz der Rhein-Main-Universitäten (RMU) durchgesetzt haben. Ebenfalls erfolgreich waren in Nordrhein-Westfalen die Universität zu Köln sowie der Verbund Ruhr Innovation Lab aus TU Dortmund und Ruhr-Universität Bochum.

Für Hessen ist die Entscheidung ein Durchbruch: Erstmals tragen Universitäten des Landes ab 2027 den Titel „Exzellenzuniversität“. Die RMU-Allianz erhält nach Angaben des hessischen Wissenschaftsministeriums über sieben Jahre eine Förderung von insgesamt bis zu 155 Millionen Euro, finanziert zu 75 Prozent vom Bund. Wissenschaftsminister Timon Gremmels spricht von den ersten Exzellenzunis in Hessen und zugleich vom ersten länderübergreifenden Verbund in der Exzellenzstrategie. Ministerpräsident Boris Rhein bezeichnet den Titel als Meilenstein für die Forschungslandschaft des Landes. Ein mittelhessischer Verbund aus den Universitäten Gießen und Marburg blieb im Wettbewerb dagegen ohne Erfolg.

Auch Nordrhein-Westfalen stärkt seine Rolle als Hochburg der Spitzenforschung. Neben der Universität Köln, die den begehrten Status nach einer früheren Förderphase von 2012 bis 2019 zurückerhält, steigt der Verbund aus TU Dortmund und Ruhr-Uni Bochum als Ruhr Innovation Lab in den Kreis der Exzellenzuniversitäten auf. Nach Angaben des Düsseldorfer Wissenschaftsministeriums baut das Land damit seine Führungsposition aus. Die Universität Bonn und die RWTH Aachen hatten ihren Exzellenzstatus bereits im Frühjahr verteidigt, sodass NRW künftig mit vier Standorten vertreten ist. Ministerpräsident Hendrik Wüst wertet dies insbesondere als Signal für die internationale Sichtbarkeit des Ruhrgebiets als Wissenschafts- und Innovationsstandort.

In Bonn gaben Bundesforschungsministerin Dorothee Bär und der niedersächsische Wissenschaftsminister Falko Mohrs als Vize-Vorsitzender der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) neben den Standorten in Hessen und NRW auch die Universitäten Freiburg und Jena als neue Exzellenzunis bekannt. Für Einzeluniversitäten sieht das Programm Fördermittel von bis zu 15 Millionen Euro pro Jahr vor, bei Verbünden wie der Rhein-Main-Allianz oder dem Ruhr Innovation Lab können es bis zu 28 Millionen Euro sein. Damit wächst die Riege der Exzellenzuniversitäten, deren bisher neun Standorte – darunter Aachen, Bonn, Dresden, Hamburg, Heidelberg, Karlsruhe, München, Tübingen sowie die Berlin University Alliance – ihre Förderung bereits im Frühjahr um weitere sieben Jahre verlängert hatten. Der Titel ist jeweils an regelmäßige Überprüfungen der Fördervoraussetzungen geknüpft.