BERLIN, 5. September 2026 /PRNewswire/ -- Grundig, die europäische Premium-Marke für Haushaltsgeräte, stellte auf der IFA 2026 eine neue Produktpalette vor, die wichtige Kategorien wie Fernseher, Kühlschränke, Wasch-Trockner-Kombinationen und Klimaanlagen umfasst. Die Veranstaltung markierte zudem eine neue Phase in der strategischen Partnerschaft zwischen Beko, der Muttergesellschaft von Grundig, und Changhong, nachdem Changhong die Lizenz für die Marke Grundig in ausgewählten Produktkategorien und Märkten erhalten hatte. Auf der Veranstaltung wurde das neueste Produktportfolio der Marke vorgestellt und der Beginn der nächsten Phase im Rahmen der Partnerschaft eingeläutet.
Durch die Nutzung der Stärken von Changhong in den Bereichen Forschung und Entwicklung, Fertigung und Lieferkette in Verbindung mit der langen europäischen Tradition und Marktpräsenz von Grundig wird die Partnerschaft die Möglichkeiten für Grundig in Europa und auf anderen internationalen Märkten weiter ausbauen. Aufbauend auf dem tief verwurzelten Erbe, der Designphilosophie und der Marktpräsenz von Grundig werden die beiden Unternehmen ihre jeweiligen Kompetenzen und Markenstärken weiter bündeln und so die Produktinnovation, das Markenmanagement sowie das langfristige Wachstum von Grundig in Schlüsselmärkten fördern.
Grundigs neue Produktpalette markiert einen wichtigen Meilenstein der Partnerschaft. Der Flaggschiff-Fernseher AURORA 100 verfügt über RGB-Micro-Focusing-LED-Chips, die ultra-schmale Lichtsteuerungstechnologie OD8 sowie 9.720 unabhängig voneinander steuerbare Dimmzonen. Sein schlankes 39-Millimeter-Profil und die KI-gesteuerten „Aurora Light Wings" sorgen für ein beeindruckendes audiovisuelles Erlebnis, das lebendige Bildqualität mit einem Design verbindet, das sich harmonisch in die Wohnumgebung einfügt. Die Kühlschrank-Serie „Space Pro" vereint eine geringe Tiefe von 599 mm mit einem geräumigen Fassungsvermögen von 600 Litern und einer Fresh Zone bei -3,5 °C. Abgerundet wird die Kollektion durch integrierte Wasch-Trockner mit Wärmepumpentrocknung bei 45 °C sowie KI-gesteuerte Klimaanlagen mit Frischluftzirkulation und Luftreinigung.
Vom Produktdesign bis hin zum Benutzererlebnis hat Grundig seinen Markenslogan "It starts at home" konsequent umgesetzt und Geräte entworfen, die sich nahtlos in Wohnräume einfügen. Die neu vorgestellten Produkte setzen Grundigs Fokus auf Design, Qualität und intelligente Erlebnisse fort und integrieren gleichzeitig lokale Innovationen, die auf die Lebensstile in verschiedenen Märkten zugeschnitten sind.
Die Präsenz von Grundig auf der IFA 2026 markiert nicht nur einen wichtigen Meilenstein in der Geschichte der Marke, sondern auch einen bedeutenden Schritt zur Umsetzung der strategischen Partnerschaft zwischen Changhong und Beko. Mit Blick auf die Zukunft werden beide Unternehmen ihr gebündeltes Know-how in den Bereichen Technologie, Markenführung und Marktaktivitäten nutzen, um Produktinnovationen voranzutreiben. Gemeinsam streben sie an, die globale Präsenz von Grundig auszubauen und moderne Lösungen für den Haushalt anzubieten, die Qualität, Innovation und Design vereinen.
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Die Bildung einer neuen Landesregierung in Berlin bleibt vorerst ungewiss. Linke, Grüne und SPD konnten sich zweieinhalb Wochen nach der Wahl zum Abgeordnetenhaus weiterhin nicht auf eine gemeinsame Linie im Umgang mit Antisemitismus verständigen. Nach dem dritten sogenannten Vorgespräch verließ die Spitze der drei Parteien am Mittwochnachmittag den Tagungsort ohne öffentliche Stellungnahme. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur gilt eine Einigung in der Frage als zentrale Voraussetzung, um in formelle Sondierungsgespräche über eine mögliche Regierung unter Führung der Linken einzusteigen.
Bereits für Donnerstag ist ein weiteres Treffen angesetzt. Ziel ist es, in dem seit geraumer Zeit in Berlin heftig diskutierten Themenkomplex voranzukommen. Vor allem Teile der Berliner Linken stehen seit längerem wegen Positionen zu Israel, Palästina und zum Thema Antisemitismus in der Kritik. Dabei geht es insbesondere um Äußerungen einzelner Parteimitglieder, die öffentlich als antisemitisch eingestuft oder entsprechend kritisiert wurden. Ohne eine belastbare Verständigung auf gemeinsame Grundsätze wollen SPD und Grüne nach eigener Darstellung den nächsten Schritt hin zu einem möglichen Regierungsbündnis nicht gehen.
Zusätzliche Brisanz erhielt die Debatte durch eine Wahlparty der Neuköllner Linken am 20. September. Dort waren nach dpa-Informationen sowohl ein Oberhaupt eines arabischstämmigen und zum Teil kriminellen Clans als auch ein umstrittener propalästinensischer Aktivist anwesend. Letzterer soll der Volksfront für die Befreiung Palästinas (PFLP) nahestehen, die von der EU als Terrororganisation eingestuft wird. Der Vorfall hat bei den potenziellen Koalitionspartnern für erhebliche Irritationen gesorgt und den Druck auf die Linke erhöht, sich klarer zu Antisemitismus, Rassismus und organisierter Kriminalität zu positionieren.
SPD und Grüne verlangen vor Beginn offizieller Sondierungen eine verbindliche Verständigung zu diesen Themenfeldern. Sondierungen sind die Vorstufe zu formalen Koalitionsverhandlungen, in denen ein Regierungsprogramm und die Ressortzuschnitte ausgehandelt würden. Ohne Konsens über den künftigen Kurs im Kampf gegen Antisemitismus und im Umgang mit problematischen Milieus in der Stadt bleibt der Weg zu einem möglichen Rot-Grün-Roten Bündnis aber blockiert. Welche Alternativen zu einem solchen Bündnis am Ende realistisch wären, ist bislang offen; entscheidend bleibt vorerst, ob die drei Parteien in der strittigen Grundsatzfrage noch zu einer gemeinsamen Linie finden.