Der Cluster führt DeepSeek V4 Flash lokal aus und bietet Unternehmen damit eine private und skalierbare KI-Lösung.
TAIPEI, 19. August 2026 /PRNewswire/ -- GEEKOM, ein führender Innovator im Bereich leistungsstarker Mini-PCs, hat DeepSeek V4 Flash auf vier GEEKOM A9 Mega-Systemen implementiert. Diese Errungenschaft zeigt, wie GEEKOM sein Know-how im Bereich Compact Computing auf die praktische Anwendung von KI in Unternehmen ausweitet.
Anstatt auf einen Server im Rechenzentrum zurückzugreifen, verbindet der Cluster vier A9 Mega Mini-PCs über USB4 zu einer verteilten Plattform. Jeder A9 Mega wird von einem AMD Ryzen AI Max+ 395 angetrieben, der 16 Zen 5 CPU-Kerne, eine Radeon 8060S-Grafikkarte und einen einheitlichen Arbeitsspeicher in einem kompakten Gehäuse vereint.
Ubuntu, ROCm und DwarfStar verteilen ein optimiertes DeepSeek V4 Flash-Modell auf die Rechner. Eine OpenAI-kompatible API verbindet Anwendungen und KI-Agenten, während USB4 den Einsatz eines proprietären Hochgeschwindigkeits-Switches oder Server-Racks überflüssig macht.
Enterprise-KI näher an Unternehmen heranbringen
Der Cluster ermöglicht es Unternehmen, fortschrittliche KI zu nutzen und gleichzeitig die Kontrolle über sensible Daten zu behalten. Befehle, Dokumente, Quellcode, Anmeldedaten und Zwischenergebnisse können in der lokalen Infrastruktur verbleiben, anstatt an eine öffentliche Cloud gesendet zu werden.
Unternehmen können interne Wissensassistenten einrichten, die Richtlinien, Handbücher, Verträge, Berichte und andere interne Dokumente durchsuchen und analysieren. Die Plattform unterstützt zudem die Dokumentenprüfung, die Quellcodeanalyse, die lokal abrufgestützte Generierung, die Recherche aus mehreren Quellen sowie die automatisierte Steuerung von Arbeitsabläufen.
Bei Agentensystemen wie Hermes Agent kann der Cluster Tools, Richtlinien, Speicher, Protokolle, Code und abgerufene Informationen verarbeiten, bevor er Maßnahmen ergreift. Der technische Pfad des Systems wurde bereits mit Kontexten von bis zu 250.000 Tokens betrieben, wodurch es sich gut für lange Dokumente, umfangreiche Codebasen und komplexe, mehrstufige Aufgaben eignet.
Bewährte Leistung mit flexiblen Erweiterungsmöglichkeiten
Bei einfacher Parallelität lieferte das System in den Tests mit 32 und 128 Tokens etwa 14,61 Tokens pro Sekunde und eine P95-Zeit bis zum ersten Token von etwa 0,42 Sekunden. Noch wichtiger ist, dass es bei langen Prompts eine höhere Kapazität und eine stärkere Beschleunigung bietet – und nicht nur eine schnellere Textgenerierung.
Unternehmen können mit einem oder zwei Systemen beginnen und bei steigendem Bedarf auf vier Systeme erweitern. Jeder A9 Mega kann eigenständig betrieben werden oder zur verteilten Inferenz beitragen, wodurch Flexibilität und langfristiger Nutzen maximiert werden.
Diese Errungenschaft festigt die Position von GEEKOM an der Spitze der Mini-PC-Innovation. Durch die Umwandlung kompakter, individuell nutzbarer Computer in eine leicht zugängliche lokale KI-Plattform definiert GEEKOM immer wieder neu, was Mini-PCs für Unternehmen, Labore, Unterrichtsräume und Edge-Umgebungen leisten können.
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Mister Spex SE hat sich auf ihrer ordentlichen Hauptversammlung eine breite Rückendeckung der Anteilseigner für den eingeschlagenen Kurs gesichert. Rund 95 Prozent der abstimmenden Aktionärinnen und Aktionäre votierten für sämtliche Vorschläge der Verwaltung, wie aus einer Mitteilung des Unternehmens hervorgeht. Die Versammlung fand virtuell statt, vertreten waren dabei rund 68 Prozent des Grundkapitals des nach eigenen Angaben zu den führenden Optikern in Deutschland zählenden Unternehmens.
Vor den Abstimmungen präsentierten CEO Tobias Krauss und CFO Benjamin von Schenck die Geschäftsentwicklung des Jahres 2025 sowie das strategische Zielbild von Mister Spex. Das Management skizzierte, wie der Optiker die Grundlagen für nachhaltiges, profitables Wachstum legen will. Im Zentrum steht eine schlankere und effizientere Organisationsstruktur, mit der das Unternehmen seine Position im Wettbewerb stärken und seine Omnichannel-Ausrichtung weiterentwickeln möchte.
Im Zuge der Hauptversammlung entlasteten die Aktionäre die im Geschäftsjahr 2025 amtierenden Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat. Zudem bestellten sie die Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft erneut zum Abschluss- und Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2026. Damit bleibt der bestehende Prüfungsrahmen unverändert, was als Signal für Kontinuität in der Finanzberichterstattung gewertet werden kann.
Auf der Personalseite kam es zu einer Neubesetzung im Aufsichtsrat: Die Hauptversammlung wählte Dr. Michael Ahrens in das Kontrollgremium. Er folgt auf Pietro Luigi Longo, dessen Amtszeit mit Ablauf der Versammlung endete. Ahrens bringt langjährige Erfahrung in den Bereichen Omnichannel-Handel, Digitalisierung und Unternehmensführung ein. Parallel dazu bestätigten die Aktionäre Nicole Srock.Stanley als Mitglied des Aufsichtsrats und unterstreichen damit den eingeschlagenen Kurs in der Besetzung des Kontrollgremiums.