Farizon erreicht Meilenstein von 600.000 produzierten Fahrzeugen und feiert sein 10-jähriges Jubiläum mit der Auslieferung eines Homtruck

13.08.2026

HANGZHOU, China, 13. August 2026 /PRNewswire/ -- Die Farizon New Energy Commercial Vehicle Group veranstaltete in ihrem Werk in Ma'anshan eine Feier zum 10-jährigen Jubiläum, bei der die Mitarbeitenden vor Ort miterleben konnten, wie das 600.000ste Fahrzeug – ein Homtruck-Schwerlast-Lkw, der den EU-Vorschriften und den lokalen Anforderungen an den Flottenbetrieb entspricht – vom Band lief. Dieser Meilenstein festigt Farizons Position als weltweit erster Hersteller von Nutzfahrzeugen mit neuer Antriebstechnologie, der diese kumulierte Produktionsmarke erreicht hat.

The 600,000‑Unit Rollout Ceremony

Als Farizons Flaggschiff unter den elektrischen Fernverkehrs-Sattelzugmaschinen vereint der Homtruck die fortschrittlichste Kernsystemtechnologie der Marke, die speziell für den europäischen Logistikbetrieb entwickelt wurde. Ausgestattet mit einem 600-kWh-Akku, der eine Reichweite von 500 Kilometern ermöglicht, zwei Schnellladeanschlüssen und einer B10-Lebensdauer von 1,5 Millionen Kilometern verbessert der Lkw die betriebliche Effizienz, die Betriebskostenbilanz und die Sicherheit. Er setzt neue Branchenstandards beim Energieverbrauch und wird dazu beitragen, die Elektrifizierung von Schwerlast-Lkw in ganz Europa voranzutreiben. Der speziell auf die Anforderungen des europäischen Marktes zugeschnittene Homtruck wird in Kürze in Europa erhältlich sein.

Der Meilenstein von 600.000 Einheiten steht für zehn Jahre solides industrielles Wachstum und stärkt die globale Wettbewerbsposition von Farizon. Auch in Zukunft wird die Marke die weltweite Elektrifizierung von Nutzfahrzeugen durch verbesserte Technologie und umfassenden, lokal angepassten Kundensupport vorantreiben.

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Nach Bauverzögerung: Bahn öffnet Kernkorridor Hamburg–Berlin mit Einschränkungen

15.06.2026

Nach gut zehn Monaten Bauzeit ist die stark befahrene Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin wieder vollständig in Betrieb – allerdings mit sechs Wochen Verspätung gegenüber dem ursprünglichen Zeitplan. Am frühen Morgen fuhr der erste Fernzug um 5.36 Uhr mit leichter Verspätung vom Hamburger Hauptbahnhof in Richtung Hauptstadt ab, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Bereits seit Samstagabend nutzen Güterzüge den Korridor, seit Sonntag rollen auch wieder Fern- und Regionalzüge regulär über die sanierte Verbindung.

Für Tausende Pendlerinnen und Pendler entfällt damit der belastende Ersatzverkehr mit Bussen. Während der Generalsanierung war der Fernverkehr über Stendal und Uelzen umgeleitet worden, regionale Verbindungen zwischen Hamburg und Berlin fielen monatelang aus. Schon Mitte Mai hatte die Bahn einen ersten Teilabschnitt entlastet und die durchgehende Verbindung zwischen Hamburg und Schwerin wieder aufgenommen. Nun ist die gesamte Achse zurück im Netz – die Bahn warnt jedoch vor Anlaufschwierigkeiten und empfiehlt, Fahrzeiten vorab zu prüfen.

Die Wiederinbetriebnahme verläuft holprig. Am ersten Betriebstag sammelten sich auf der frisch sanierten Strecke Verspätungen von mindestens 15 Minuten, teils deutlich darüber. Fernzüge benötigten am Sonntag in der Regel mehr als zwei Stunden und 15 Minuten zwischen den Hauptbahnhöfen, obwohl die schnellsten ICE nach Abschluss der Arbeiten eigentlich in rund einer Stunde und 47 Minuten verkehren sollen. Hintergrund ist unter anderem, dass das für Tempo 230 ausgelegte LZB-Zugsicherungssystem auf Teilen der Trasse noch nicht abgenommen ist. Auf diesen Abschnitten gilt vorerst das PZB-System mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 160 Stundenkilometern.

Die Bauarbeiten auf der 2025 begonnenen Generalsanierung umfassten nach Bahnangaben die Erneuerung von 165 Kilometern Gleisen und die Instandsetzung weiterer 61 Kilometer. Zudem wurden 249 Weichen eingebaut und 28 Bahnhöfe modernisiert. Der ursprünglich bis Ende April angesetzte Abschluss verzögerte sich durch einen harten Winter und gefrorenen Boden, der den Zeitpuffer aufbrauchte. Mit der jetzt abgeschlossenen Kernsanierung ist die Verbindung zwischen den beiden größten deutschen Städten infrastrukturell deutlich erneuert, ihre geplante Höchstleistung im Fahrplanbetrieb dürfte aber erst erreicht werden, wenn die technischen Zugsicherungssysteme auf der gesamten Strecke vollumfänglich verfügbar sind.