MADRID, 10. April 2026 /PRNewswire/ -- Envision Energy, ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich grüner Technologien, hat mit BBVA Corporate & Investment Banking (BBVA CIB) eine Lieferantenfinanzierungsvereinbarung über 500 Millionen US-Dollar abgeschlossen, um seine weltweite Geschäftsexpansion in Europa, Asien und Lateinamerika voranzutreiben. Diese Partnerschaft unterstreicht die hohe Finanzierbarkeit der Produkte von Envision sowie die nachgewiesene Erfolgsbilanz des Unternehmens bei der Umsetzung groß angelegter internationaler Projekte.

Dies ist ein weiterer Meilenstein in der wachsenden Partnerschaft zwischen Envision und BBVA. Anfang dieses Jahres schloss Envision in Hongkong erfolgreich einen nachhaltigkeitsgebundenen Konsortialkredit im Umfang von umgerechnet 600 Millionen US-Dollar ab, wobei BBVA als einer der mandatierten Lead Arranger fungierte. Die neue Vereinbarung spiegelt zudem das starke Vertrauen führender internationaler Finanzinstitute in die Kompetenzen von Envision im Bereich grüner Technologien und in die globale Wachstumsstrategie des Unternehmens wider.
Das Verkäuferfinanzierungsprogramm verfügt über eine flexible und maßgeschneiderte Struktur, die darauf ausgelegt ist, Kunden durch diversifizierte Finanzierungsinstrumente, optimiertes Working-Capital-Management und verlängerte Zahlungsfristen zu unterstützen. Das Rahmenwerk ermöglicht es, Finanzierungsmöglichkeiten bereits in einer frühen Phase der Projektentwicklung zu identifizieren, und bietet wertschöpfende Beratungsdienstleistungen über den gesamten Projektlebenszyklus hinweg. Durch das Angebot maßgeschneiderter Finanzierungslösungen, die auf die Projektanforderungen abgestimmt sind, trägt das Programm dazu bei, Kapitalengpässe für Kunden zu verringern und die Expansion des globalen Geschäfts von Envision zu beschleunigen.
Henry Peng, Senior Vice President bei Envision Energy und Präsident der Regionen EU und Lateinamerika, sagte: „Die globale Energiewende erfordert nicht nur technologische Innovationen, sondern auch zukunftsorientierte Finanzlösungen, die den großflächigen Einsatz beschleunigen können. Dieses Lieferantenfinanzierungsprogramm mit BBVA ermöglicht es uns, das Betriebskapital zu optimieren und gleichzeitig den schnelleren Einsatz unserer Technologien für erneuerbare Energien in strategischen Märkten in Europa, Asien und Lateinamerika zu unterstützen. Durch die Kombination fortschrittlicher Technologien für saubere Energie mit innovativen Finanzlösungen tragen wir dazu bei, den Übergang zu einem Netto-Null-Energiesystem und einer neuen Ära nachhaltigen Wohlstands zu beschleunigen."
„Das solide Kreditprofil von Envision und sein wegweisender Einsatz physischer KI zur Förderung der globalen grünen Energiewende geben BBVA CIB großes Vertrauen in diese Partnerschaft", sagte Eva Rubio, Leiterin des Bereichs Global Transaction Banking bei BBVA CIB. „Bei BBVA CIB sind wir Vorreiter bei der Entwicklung innovativer Lieferantenfinanzierungslösungen und setzen uns entschlossen für Nachhaltigkeit und die Förderung der globalen Energiewende ein. Diese Vereinbarung stärkt zudem unsere Unterstützung für die internationale Expansion von Unternehmen wie Envision Energy, die bei der Entwicklung sauberer Technologien führend sind."
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Der Fahrgastverband Pro Bahn wirft der Deutschen Bahn und anderen Bahnunternehmen im sächsischen Regionalverkehr gravierende Mängel bei der Fahrgastinformation vor. Verbandsvertreter sprechen von einem „systemischen Versagen“: Anzeigen an Bahnhöfen, Auskunfts-Apps und Informationssysteme in den Zügen lieferten immer wieder falsche, veraltete oder gar keine Daten. Für Reisende sei das „schlicht nicht akzeptabel“, sagte der sächsische Pro-Bahn-Landesvorsitzende Markus Haubold.
Als aktuelles Beispiel nennt Pro Bahn die Verbindungen des RE3 von Dresden-Neustadt nach Hof am Karsamstag. Laut Verband wurden die Züge in Regie der Mitteldeutschen Regiobahn wegen eines Personenunfalls bei Muldenhütten kurzfristig über Riesa umgeleitet, ohne dass dies in den gängigen Auskunftssystemen sichtbar gewesen sei. An den regulären Halten seien die Züge weder als ausgefallen gekennzeichnet noch korrekt umgestellt worden. In Dresden-Plauen warteten demnach zahlreiche Fahrgäste vergeblich, da die RE-Verbindungen dort weiterhin als fahrplanmäßig angezeigt wurden.
Die Kritik zielt nicht nur auf die Anzeigetafeln und Apps, sondern auch auf die Informationslage in den Zügen selbst. Michael Koch, Referent für die Region Dresden und Vize-Bundeschef von Pro Bahn, bezeichnet die Situation insbesondere bei DB Regio als ärgerlich. Kurzfristige Fahrplanänderungen, Umleitungen oder Ausfälle würden auf den Bildschirmen häufig nicht erscheinen; stattdessen sähen Fahrgäste statische Anzeigen ohne Echtzeitbezug oder sogar inhaltlich falsche Angaben. Durchsagen kämen vielfach zu spät, um noch rechtzeitig Entscheidungen über einen notwendigen Umstieg treffen zu können.
Hinzu kommt nach Darstellung des Verbands, dass Fahrplan-Updates in vielen Fahrzeugen offenbar weiterhin manuell eingespielt werden müssen und nicht zentral aus der Ferne aktualisiert werden. Koch spricht von einem Zustand, der „im Jahr 2026 völlig aus der Zeit gefallen ist“. Pro Bahn verweist darauf, dass die Fahrgastrechteverordnung Eisenbahnunternehmen ausdrücklich verpflichtet, Reisende rechtzeitig und angemessen über Abweichungen vom Fahrplan zu informieren. Die Verantwortung sieht der Verband nicht allein bei den Verkehrsunternehmen, sondern auch bei der Infrastrukturbetreiberin DB InfraGO. Die Deutsche Bahn hat nach früheren Angaben ein Sofortprogramm angekündigt, mit dem unter anderem die Informationsqualität für Fahrgäste verbessert werden soll.