Die Transaktion stärkt emagines Umsetzungskapazitäten und den Zugang zu hochqualifizierten Fachkräften in der Region
KOPENHAGEN, Dänemark, 11. April 2026 /PRNewswire/ -- emagine gibt heute bekannt, dass das Unternehmen das Beratungsgeschäft von Gentis in Belgien, Luxemburg und Frankreich übernommen hat. Damit weitet emagine seine europäische Präsenz auf Belgien und Luxemburg aus und stärkt zugleich seine Position in Frankreich.
Gentis ist ein in Belgien gegründetes Beratungsunternehmen mit einer 15-jährigen Erfolgsbilanz beim Aufbau einer skalierten, länderübergreifenden Plattform in Belgien, Luxemburg und Frankreich. Unterstützt von mehr als 270 Beratern, die bei Aufträgen mit langjährigen Kundenbeziehungen in diesen Märkten eingesetzt werden, stellt das übernommene Geschäft das Beratungsgeschäft von Gentis dar. Darüber hinaus bietet emagine sofortigen Zugang zu etablierten lokalen Teams, umfassende Umsetzungskapazitäten sowie eine gut eingebettete regionale Präsenz.
Neben der geografischen Expansion ermöglicht diese Transaktion auch die Bereitstellung von Nearshore- und Offshore-Diensten für einen bestehenden Kundenstamm in neuen Ländern.
„Im Kern geht es darum, unseren Kunden einen noch besseren Service zu bieten und zugleich unsere Präsenz in Europa deutlich auszubauen", sagte Anders Gratte, Geschäftsführer von emagine. „Dadurch erhalten wir schneller Zugang zu hochqualifizierten Fachkräften und können Leistungen konsistenter erbringen. Wir freuen uns darauf, in diesen neuen Märkten aktiv zu werden und Kunden vom ersten Tag an zu unterstützen, indem wir starke lokale Expertise mit effizienteren, technologiegestützten Wegen verbinden, um Talente passgenau mit der Nachfrage zusammenzuführen. Wir freuen uns sehr, das Team von Gentis bei emagine willkommen zu heißen."
„Was Gentis erfolgreich gemacht hat, war nie nur die kommerzielle Leistung, sondern auch unsere Arbeitsweise: mit Vertrauen, mit Direktheit und mit echter Fürsorge für die Menschen in unserem Unternehmen", sagte Stéphanie Reniers, Mitgründerin und Geschäftsführerin der Gentis Group. „Als wir uns emagine angesehen haben, ist uns nicht nur die strategische Passung aufgefallen, sondern auch die kulturelle. Ein nordischer Führungsansatz, der auf Gleichberechtigung, Offenheit und starken Beziehungen basiert, ist für uns nichts, was wir leichtfertig behaupten. Er ist die Grundlage dessen, was wir selbst aufzubauen versucht haben. Wir sind überzeugt, dass das, was wir übergeben, in guten Händen sein wird."
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Andrew Green
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Der Fahrgastverband Pro Bahn wirft der Deutschen Bahn und anderen Bahnunternehmen im sächsischen Regionalverkehr gravierende Mängel bei der Fahrgastinformation vor. Verbandsvertreter sprechen von einem „systemischen Versagen“: Anzeigen an Bahnhöfen, Auskunfts-Apps und Informationssysteme in den Zügen lieferten immer wieder falsche, veraltete oder gar keine Daten. Für Reisende sei das „schlicht nicht akzeptabel“, sagte der sächsische Pro-Bahn-Landesvorsitzende Markus Haubold.
Als aktuelles Beispiel nennt Pro Bahn die Verbindungen des RE3 von Dresden-Neustadt nach Hof am Karsamstag. Laut Verband wurden die Züge in Regie der Mitteldeutschen Regiobahn wegen eines Personenunfalls bei Muldenhütten kurzfristig über Riesa umgeleitet, ohne dass dies in den gängigen Auskunftssystemen sichtbar gewesen sei. An den regulären Halten seien die Züge weder als ausgefallen gekennzeichnet noch korrekt umgestellt worden. In Dresden-Plauen warteten demnach zahlreiche Fahrgäste vergeblich, da die RE-Verbindungen dort weiterhin als fahrplanmäßig angezeigt wurden.
Die Kritik zielt nicht nur auf die Anzeigetafeln und Apps, sondern auch auf die Informationslage in den Zügen selbst. Michael Koch, Referent für die Region Dresden und Vize-Bundeschef von Pro Bahn, bezeichnet die Situation insbesondere bei DB Regio als ärgerlich. Kurzfristige Fahrplanänderungen, Umleitungen oder Ausfälle würden auf den Bildschirmen häufig nicht erscheinen; stattdessen sähen Fahrgäste statische Anzeigen ohne Echtzeitbezug oder sogar inhaltlich falsche Angaben. Durchsagen kämen vielfach zu spät, um noch rechtzeitig Entscheidungen über einen notwendigen Umstieg treffen zu können.
Hinzu kommt nach Darstellung des Verbands, dass Fahrplan-Updates in vielen Fahrzeugen offenbar weiterhin manuell eingespielt werden müssen und nicht zentral aus der Ferne aktualisiert werden. Koch spricht von einem Zustand, der „im Jahr 2026 völlig aus der Zeit gefallen ist“. Pro Bahn verweist darauf, dass die Fahrgastrechteverordnung Eisenbahnunternehmen ausdrücklich verpflichtet, Reisende rechtzeitig und angemessen über Abweichungen vom Fahrplan zu informieren. Die Verantwortung sieht der Verband nicht allein bei den Verkehrsunternehmen, sondern auch bei der Infrastrukturbetreiberin DB InfraGO. Die Deutsche Bahn hat nach früheren Angaben ein Sofortprogramm angekündigt, mit dem unter anderem die Informationsqualität für Fahrgäste verbessert werden soll.