DUVA stellt auf der IFA 2026 das DUVA ONE vor: Personalisierte Schlaf-Ohrhörer, die in Echtzeit reagieren

07.09.2026

Das Schlafsystem, das Sie am besten versteht.

BERLIN, 7. September 2026 /PRNewswire/ -- DUVA, entwickelt von Fitnexa, stellt auf der IFA Berlin 2026 DUVA ONE vor. Dieses intelligente In-Ear-Schlafsystem wurde entwickelt, um Veränderungen beim Nutzer und im Schlafzimmer zu erkennen sowie anschließend die Audioausgabe, die Geräuschunterdrückung und das Geräteverhalten während der gesamten Nacht individuell anzupassen.

Die meisten Schlaf-Wearables geben erst nach dem Aufwachen Auskunft darüber, was passiert ist. DUVA ONE ist darauf ausgelegt, noch während der Nacht zu helfen. Die flachen Ohrhörer, das Ladecase mit Umgebungssensoren sowie die App arbeiten zusammen, um zu bestimmen, wann und wie reagiert werden soll.

Ein Nutzer könnte die Nacht mit einem Podcast über Bluetooth beginnen. Sobald er eingeschlafen ist, kann DUVA ONE lokal gespeicherte Schlaf-Audioinhalte abspielen und den Stromverbrauch optimieren. Wenn der Partner zu schnarchen beginnt oder der Verkehrslärm zunimmt, kann das Gerät die aktive Geräuschunterdrückung (ANC) anpassen oder eine Geräuschmaskierung aktivieren. Am Morgen weckt ein privater Offline-Wecker nur den Träger, ohne dass eine aktive Verbindung zum Smartphone erforderlich ist.

PPG- sowie Bewegungssensoren im Ohr schätzen die Schlafphasen und erfassen Herzfrequenz, HRV, Schlafposition sowie Bewegung, während das Ladecase Umgebungsgeräusche, Umgebungslicht, Temperatur und Luftfeuchtigkeit überwacht. Der KI-Agent wertet diese Signale zusammen mit dem Wiedergabestatus und den persönlichen Vorlieben aus, um eine passende Reaktion auszuwählen. In der DUVA App können Nutzer die Schlaf-Audioinhalte, die Wiedergabedauer, die ANC-Strategie sowie die nächtlichen Maßnahmen steuern.

„Schlaf findet nicht in einer statischen Umgebung statt, daher sollte auch die Schlaftechnologie nicht statisch bleiben", sagte Diego, Gründer von Fitnexa. „DUVA ONE wurde entwickelt, um bereits während des Schlafs zu reagieren."

Wichtigste Eckpunkte
  • Mehrstufige Geräuschreduzierung: Passive Geräuschisolierung, Hybrid ANC und Sleep-Audio sorgen für eine Geräuschunterdrückung von bis zu 42 dB, ergänzt durch den Transparency Mode sowie eine adaptive ANC-Kalibrierung.
  • Individuelle KI-Schlafberatung: Die KI analysiert den Schlafzustand des Nutzers in Echtzeit und erstellt eine personalisierte Audiobegleitung, die ihm hilft, nach und nach einzuschlafen.
  • Komfort beim Schlafen in Seitenlage: Jeder Ohrhörer wiegt etwa 3,3 Gramm und hat ein flaches Design mit einer Höhe von etwa 9,9 mm. Ohrpassstücke in zwei Formen sowie verschiedene Größen der Ohrpassstücke und Stabilisierungsflügel ermöglichen mehr als 40 verschiedene Passformen.
  • Akku für die ganze Nacht: Bis zu 16 Stunden in der energieeffizientesten Konfiguration, darunter 13 Stunden lokale Audiowiedergabe bei ausgeschalteter aktiver Geräuschunterdrückung (ANC) und 9,5 Stunden bei eingeschalteter aktiver Geräuschunterdrückung (ANC). Das Ladecase mit USB-C und kabelloser Ladefunktion ermöglicht bis zu fünf zusätzliche Ladevorgänge.
  • Privater Offline-Alarm: Die Wecktöne werden allmählich lauter, und über die Bedienelemente an den Ohrhörern lassen sich Schlummerintervalle von 5, 10 oder 15 Minuten einstellen.
  • Datenschutzorientierte Sensorik: DUVA ONE zeichnet keine Gespräche auf, speichert keine Umgebungsgeräusche und lädt keine unbearbeiteten Umgebungsaufnahmen hoch. Nutzer können einzelne Sensoren deaktivieren und Verlaufsdaten löschen.

Die Markteinführung von DUVA ONE ist für Oktober 2026 zu einem angestrebten Verkaufspreis von 349,99 US-Dollar geplant, wobei die Zielmärkte unter anderem die Vereinigten Staaten, Kanada, das Vereinigte Königreich, die Europäische Union und Australien umfassen.

Medienkontakt: essie@duva.com

Weitere Informationen finden Sie auf: duva.com

Duva @ IFA

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AfD-Ausschussvorsitze im Fokus: CDU in der Zwickmühle zwischen Abgrenzung und Einbindung

08.10.2026

Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat eine Neujustierung des Umgangs mit der AfD im Bundestag gefordert und damit eine innerparteiliche wie parlamentarische Grundsatzdebatte angestoßen. In einem Interview mit dem Magazin „Stern“ plädierte der CDU-Politiker dafür, der AfD die ihr nach dem üblichen Verteilungsschlüssel zustehenden Vorsitzendenposten in den Fachausschüssen des Bundestags nicht länger zu verwehren. „Die Partei ist gewählt, und so sollte man mit ihr auch umgehen“, sagte Rhein und verwies darauf, dass die AfD im hessischen Landtag und in anderen Länderparlamenten bereits Ausschussvorsitze innehat.

Im Bundestag verfügt die AfD wie die anderen Fraktionen über ein Vorschlagsrecht für bestimmte Ausschussvorsitze. Bisher scheiterte sie jedoch regelmäßig daran, dass ihre Kandidatinnen und Kandidaten bei den Wahlen in den Ausschüssen nicht die Unterstützung der Abgeordneten der übrigen Parteien erhielten und damit die nötigen Mehrheiten verfehlten. Eine Klage der AfD-Bundestagsfraktion vor dem Bundesverfassungsgericht blieb im September 2024 ohne Erfolg; Karlsruhe sah keinen Anlass, in das Verfahren der Ausschussbesetzungen einzugreifen. Politisch aber gewinnt die Frage durch Rheins Vorstoß neue Brisanz.

Rhein grenzt sich zugleich von einer inhaltlichen Annäherung an die AfD ab und lehnt ein Verbotsverfahren gegen die Partei ab. Er halte das vielzitierte Bild einer „Brandmauer“ für falsch, betonte der CDU-Landeschef. Für die Union gelte: „Wir grenzen uns klar von der AfD ab, aber wir grenzen die Partei nicht aus.“ Das müsse sich auch in der Parlamentsarbeit widerspiegeln. Anstelle juristischer Schritte warb Rhein dafür, die AfD politisch zu stellen: Die CDU müsse den Wählerinnen und Wählern „ein besseres Angebot machen“ und die „Deutungshoheit über die Alltagsfragen“ zurückgewinnen. Eine Zusammenarbeit mit der AfD setze aus seiner Sicht eine „Politik der klaren roten Linien“ voraus.

Die AfD bewertet die Äußerungen des hessischen Regierungschefs als Signal eines sich abzeichnenden Kurswechsels in der Union. Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Bernd Baumann, sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von einem „überfälligen“ Schritt und einem Zeichen für ein „generelles Umdenken in der CDU“. Die Forderung nach Ausschussvorsitzen sei „nur der erste Schritt – weitere werden folgen“, prognostizierte Baumann. Angesichts jüngster Wahlergebnisse sehe er die Union unter Druck, ihre bisherige Ausgrenzungsstrategie zu überdenken. Koalitionsfraktionen im Bundestag wiesen einen von Rhein geforderten Kurswechsel allerdings zurück und halten bislang an der Linie fest, AfD-Kandidaten für Ausschussvorsitze nicht zu unterstützen.

In den Fachausschüssen des Bundestags wird ein Großteil der inhaltlichen Gesetzgebungsarbeit vorbereitet. Die Vorsitzenden spielen eine zentrale Rolle bei der Organisation der Beratungen und der Tagesordnungsgestaltung. Die Verteilung dieser Schlüsselpositionen erfolgt nach einem festgelegten Schlüssel zwischen den Fraktionen, doch bleibt die tatsächliche Besetzung an die Wahl durch die Ausschussmitglieder gebunden. Vor diesem Hintergrund berührt die von Rhein angestoßene Debatte nicht nur die Machtbalance zwischen den Fraktionen, sondern auch die Frage, wie das Parlament mit Parteien umgeht, die zwar demokratisch gewählt sind, von großen Teilen des Hauses aber weiterhin klar abgelehnt werden.