ZÜRICH, 16. September 2026 /PRNewswire/ -- Die Adecco Group (SIX: ADEN) gab heute die weltweite Einführung von Agentforce Coworker in mehr als 40 Ländern bekannt, nachdem das Pilotprojekt in Großbritannien und Frankreich erfolgreich verlaufen war. Der „KI-Teamkollege" für Unternehmen von Salesforce, der direkt in die Plattform integriert ist und auf der Technologie Claude von Anthropic basiert, unterstützt Arbeitsabläufe in den Bereichen Vertrieb, Personalbeschaffung sowie Kunden- und Kandidatenbetreuung.
Heute wird Denis Machuel, CEO der Adecco-Gruppe, gemeinsam mit Marc Benioff, Vorsitzender und CEO von Salesforce – sowie den CEOs von Anthropic, NVIDIA und Siemens – im Rahmen der Hauptkeynote der Dreamforce über menschenzentrierte KI diskutieren.
Die Adecco Group verfügt über eine unbefristete Agentforce-360-Unternehmensvereinbarung mit Salesforce, die es dem Unternehmen ermöglicht, agentische KI in seinen weltweiten Geschäftsbereichen zu skalieren. In zehn Ländern, die 50 % des Umsatzes von Adecco ausmachen, wurde agentenbasierte KI bereits in den Rekrutierungsabläufen eingesetzt. Mit der Einführung von „Coworker" wird die Infrastruktur für agentenbasierte KI nun auf die täglichen Arbeitsabläufe von 27.000 Mitarbeitern ausgeweitet. Damit erhalten die Mitarbeiter einen zentralen Zugang zu Daten, Systemen und Unternehmenswissen, das zuvor über Dutzende von Tools verteilt war. Coworker wird zudem auf Kontextinformationen aus mehr als 2,5 Millionen Interaktionen zwischen Beratern und Bewerbern seit April 2025 zurückgreifen.
Mit Coworker können Vertriebsmitarbeiter und Personalvermittler vorrangige Interessenten identifizieren, Vertriebsbriefings erstellen, Daten zu Interessenten anreichern und den Status von Leads teamübergreifend einsehen. Personalvermittler können zudem Kandidaten auswählen und den Vorab-Screening-, Rekrutierungs- oder Onboarding-Prozess starten.
Denis Machuel sagte: „Wir erleben die größte Neugestaltung der Arbeitswelt seit dem Internet; wir müssen unsere Mitarbeiter mit Technologie und neuen Arbeitsweisen ausstatten. Aufbauend auf unserer erfolgreichen ‚Agentification' im Recruiting bedeutet die Einführung von Coworker, dass unsere Teams Zugang zu einer einzigen Oberfläche haben, die die Kandidatenhistorie und den Kundenkontext genau dann kennt, wenn menschliches Urteilsvermögen am wichtigsten ist."
„Unser Pilotprojekt zeigte bereits innerhalb weniger Tage eine starke Akzeptanz. Dadurch werden unsere Vertriebsteams und Personalvermittler entlastet, sodass sie sich auf das konzentrieren können, was nur Menschen leisten können: eine intensivere Interaktion mit Bewerbern und Kunden."
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Die Unternehmenspressestelle der Adecco-Gruppe
Abteilung für externe Kommunikation der Adecco Group
media@adecco.com
Rodrigo Sánchez Flores – Tel.: +34 658 06 54 02
Jürg Schneider – Tel.: +41 79 876 09 21
Informationen zur Adecco Group
Die Adecco Group ist das weltweit führende Unternehmen im Bereich Personal- und Technologiekompetenz. Unser Ziel ist es, die Zukunft der Arbeit für alle zu gestalten. Über unsere drei globalen Geschäftseinheiten – Adecco, Akkodis und LHH – in 60 Ländern ermöglichen wir Einzelpersonen eine nachhaltige und lebenslange Beschäftigungsfähigkeit, bieten Beratung im Bereich Digital Engineering, um die geschäftliche Transformation voranzutreiben und zu beschleunigen, und befähigen Unternehmen, ihre Belegschaften zu optimieren. The Adecco Group geht mit gutem Beispiel voran und setzt sich für nachhaltige Beschäftigungsfähigkeit sowie für resiliente Volkswirtschaften und Gemeinschaften ein. The Adecco Group AG hat ihren Sitz in Zürich, Schweiz (ISIN: CH0012138605) und ist an der SIX Swiss Exchange (ADEN) notiert. https://www.adeccogroup.com/

View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.com/news-releases/die-adecco-group-kundigt-die-einfuhrung-von-salesforce-agentforce-coworker-in-40-landern-an-302880336.html
Mit einem Gottesdienst und einer Abschlusspressekonferenz endet an diesem Donnerstag in Fulda die Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz. Unter der Leitung ihres neuen Vorsitzenden, des Münsteraner Bischofs Heiner Wilmer, haben die katholischen Bischöfe seit Montag eine Vielzahl gesellschafts- und kirchenpolitischer Themen beraten. Auf der Agenda standen Fragen der demokratischen Kultur in Deutschland, die Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs, ethische Konfliktfelder wie Leihmutterschaft sowie der Umgang mit neuer Technologie wie Künstlicher Intelligenz. Hinzu kamen innerkirchliche Schwerpunkte wie die Entwicklung der Erwachsenentaufen, die Mitwirkung von Laien und der Einsatz in sozialen Medien.
Deutlich positionierten sich die Bischöfe zum politischen Klima im Land. Wilmer warnte mit Blick auf eine mögliche Regierungsbeteiligung der AfD in Sachsen-Anhalt vor einem „Paradigmenwechsel“. Die Partei stelle die Grundwerte des gesellschaftlichen Zusammenlebens infrage und wolle „ein anderes Deutschland“, sagte der Vorsitzende zum Abschluss der Beratungen. Besonders kritisch sehen die Bischöfe, dass einige Positionen der AfD aus ihrer Sicht mit dem christlichen Glauben und dem zugrunde liegenden Gottes- und Menschenbild nicht vereinbar seien.
Der DBK-Vorsitzende stellte sich demonstrativ hinter den Magdeburger Bischof Gerhard Feige und das Bistum Magdeburg, vor allem mit Blick auf Spekulationen über mögliche Folgen einer AfD-geführten Landesregierung. Diskutiert wird in diesem Zusammenhang, ob etwa der Einzug der Kirchensteuer zur Disposition stehen könnte. Die Kirche müsse „mit allem rechnen“ und stelle sich so auf, „dass wenn große Erschütterungen kommen sollten, wir gewappnet sind“, betonte Wilmer. Es dürfe nicht sein, dass ein Bistum durch politische Weichenstellungen im Nachteil sei.
Die Bischöfe sehen sich zugleich mit einem Stimmungsumschwung in Teilen ihrer eigenen Basis konfrontiert. Nach Aussage Wilm ers ist es „erschreckend“, wenn rund 30 Prozent der Katholikinnen und Katholiken in Ostdeutschland die AfD wählen, die in Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextrem eingestuft ist. Als Antwort auf wachsenden Antisemitismus und gesellschaftliche Polarisierung verweist die Bischofskonferenz auf die jüdisch-christliche Tradition, auf Menschenwürde und Solidarität. Auftrag der Kirche sei es, mit den Menschen zu reden, ihnen zuzuhören und so den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.
Neben der politischen Lage blieb die Kirche bei der Vollversammlung auch mit eigenen Reform- und Krisenthemen befasst. Die Bischöfe berieten über weitere Schritte bei der Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch und diskutierten, wie Laien stärker an Entscheidungsprozessen beteiligt werden können. Zudem rückten neue Handlungsfelder in den Blick: Die wachsende Bedeutung von Social Media und der Einsatz Künstlicher Intelligenz in Pastoral und Verwaltung werfen für die Kirche Fragen nach Verantwortung, Transparenz und ethischen Leitplanken auf. Die Beschlüsse und Leitlinien der Konferenz sollen in den kommenden Monaten in den Diözesen konkretisiert werden.