Decathlon erreicht Meilenstein: 700 Stores arbeiten mit den Lösungen von Vusion

15.07.2026

Die Vusion-Plattform, die mittlerweile in 54 Ländern auf drei Kontinenten im Einsatz ist, steigert die betriebliche Effizienz der Decathlon-Teams und verbessert das Kundenerlebnis.

PARIS, 15. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Vusion, der weltweit führende Anbieter von Digitalisierungslösungen für den stationären Handel, gab heute bekannt, dass Decathlon im zweiten Quartal 2026 den Meilenstein von 700 Stores erreicht hat, die mit den digitalen Lösungen des Technologieanbieters ausgestattet sind. Die Einführung erstreckt sich nun auf 54 Länder auf drei Kontinenten (Europa, Südamerika und Asien-Pazifik), wodurch das Einzelhandelsunternehmen für Sportartikel Vusion's Kunde mit dem bislang umfangreichsten internationalen Einsatz der Technologien ist.

Decathlon Reaches 700 Stores Equipped with Vusion Solutions

Betriebliche Effizienz und Mehrwert für die Store-Mitarbeiter

Decathlon wurde 2026 zum attraktivsten Einzelhandelsunternehmen Frankreichs gewählt[1] und ist allgemein für herausragende Kundenerlebnisse bekannt. Das Unternehmen setzt auf die Plattform von Vusion, um das Preismanagement zu automatisieren. Dank sofortiger, synchronisierter Preisaktualisierungen auf den elektronischen Regaletiketten (ESL) werden die Store-Teams von der zeitaufwändigen Aufgabe befreit, Papierpreisschilder manuell auszutauschen. Dadurch können die Mitarbeiter mehr Zeit für das Wesentliche aufwenden: Shopper willkommen zu heißen und sportbegeisterten Kunden persönliche Beratung und Service zu bieten.

Keine falschen Preise an der Kasse: Ein entscheidender Faktor für die Kundenzufriedenheit

Über die Produktivitätssteigerungen der Store-Teams hinaus sorgt das digitale Regalmanagement für ein hervorragendes Maß an Preisgenauigkeit. Abweichungen zwischen der Regalauszeichnung und dem an der Kasse berechneten Preis werden nahezu vollständig vermieden. Diese perfekte Transparenz stärkt das Vertrauen der Shopper und trägt direkt zu einer höheren Kundenzufriedenheit im gesamten Decathlon Filialnetzt bei.

"Dank der ESLs haben wir das Einkaufserlebnis im Store weiter verbessert und gleichzeitig unsere betriebliche Effizienz gesteigert. Der großflächige Einsatz vernetzter Regaletiketten ermöglicht es uns, uns auf unsere Kernaufgabe zu konzentrieren: die Beratung und Betreuung unserer sportbegeisterten Kunden. Dieses Projekt bringt sowohl unseren Store-Teams als auch den Shoppern unmittelbare, greifbare Vorteile." - Xavier Dété, VP Innovation, Decathlon.

"Wir sind besonders stolz darauf, Decathlon zu unterstützen, ein weltweit führendes Einzelhandelsunternehmen, das von seinen Kunden hochgeschätzt und sowohl für die Stärke seiner Marke als auch für sein Engagement im Bereich Nachhaltigkeit anerkannt wird. Diese groß angelegte Partnerschaft belegt unsere Kompetenz, führende internationale Einzelhandelsunternehmen zu unterstützen und unsere hochmodernen Lösungen im anspruchsvollen Sportartikelsektor erfolgreich zu skalieren – einem Markt mit hohem Potenzial, in dem Vusion seine Führungsposition weiter ausbaut." - Sébastien Fourcy, SEVP EMEA, Vusion.

Agile, leistungsstarke Technologie-Integration

Aus technologischer Sicht setzt Decathlon auf die Cloud-Plattform von Vusion. Die elektronischen Regaletiketten lassen sich nativ und sicher mit der bestehenden Cisco Meraki-Netzwerkinfrastruktur des Handelsunternehmens verbinden, was eine nahtlose Bereitstellung ermöglicht, ohne dass zusätzliche Netzwerkhardware erforderlich ist.

[1] Ipsos-Bonial Rating https://corporate.bonial.com/top-enseigne-2026

Über Vusion www.vusion.com

Vusion logo

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Nach BAG-Urteil: Bremen startet Vorreiterprojekt zur Zeiterfassung an Schulen

15.06.2026

Im Land Bremen beginnt nach den Sommerferien ein Pilotprojekt, das den Arbeitsalltag von Lehrkräften grundlegend verändern könnte. An neun ausgewählten Schulen erfassen die Lehrerinnen und Lehrer künftig ihre gesamte Arbeitszeit digital – weit über die bisher dokumentierten Unterrichtsstunden hinaus. Bildungsenator Mark Rackles (SPD) spricht von einem Schritt, der Schule "perspektivisch" verändern werde. Erste Auswertungen des Testlaufs werden für Ende 2027 oder Anfang 2028 erwartet.

Hintergrund ist die gewachsene Bandbreite an Aufgaben, die im bisherigen System kaum abgebildet wird. Neben Unterricht kommen Elternarbeit, Team- und Gremienarbeit, Konferenzen, Schulentwicklungsprojekte sowie Fahrten hinzu. Lehrkräfte berichten zudem von regelmäßigem Arbeiten am Abend oder am Wochenende, etwa für Vorbereitung, Korrekturen oder digitale Kommunikation mit Eltern und Schülerinnen und Schülern. Nach Ansicht des Senats soll diese Belastung künftig sichtbar und systematisch erfasst werden.

Technisch setzt Bremen auf ein digitales Tool, auf das Lehrkräfte per Smartphone oder Rechner zugreifen können. Sie tragen Datum, Uhrzeit und Art der Tätigkeit ein – zur Auswahl stehen Kategorien wie "Unterricht", "Coaching" oder "Austausch"; auch Abwesenheiten durch Krankheit oder Urlaub werden eingepflegt. Das Projekt ist auf ein gesamtes Schuljahr angelegt. In einer Einführungsphase lernen Lehrkräfte die Anwendung kennen, anschließend analysieren Projektgruppen erste Ergebnisse und suchen insbesondere mit stark belasteten Lehrkräften das Gespräch, um gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen.

Politisch und arbeitsrechtlich geht es um mehr als ein Softwareprojekt. Nach einem Urteil des Bundesarbeitsgerichts von 2022 müssen alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer – und damit auch Lehrkräfte – ihre Arbeitszeit erfassen. Der Bremer Testlauf soll daher grundsätzliche Fragen klären: In welchem Umfang ist Wochenendarbeit zulässig? Wie wird eine Klassenfahrt bewertet? Wie lassen sich Teilzeitmodelle, Datenschutz und Gestaltungsspielräume bei der Arbeitszeit unter einen Hut bringen? Rackles betont, das Vorhaben sei nicht nur für Bremen gedacht, sondern solle Erkenntnisse für alle Bundesländer liefern.