Mit einem Gewicht von 26,2 Pfund ist der „Boot of Cortez" der größte erhaltene natürliche Goldklumpen, der jemals in der westlichen Hemisphäre gefunden wurde
GLENDALE, Arizona, 6. Mai 2026 /PRNewswire/ -- EJ's Auction & Appraisal wurde ausgewählt, das historische Goldnugget „Boot of Cortez" zu versteigern. Die Auktion findet am Freitag, dem 12. Juni, um 1 p.m. Ortszeit in Arizona sowohl online als auch vor Ort bei EJ's Auction & Appraisal in Glendale, Arizona, für zugelassene Bieter statt. Die Registrierung für die Auktion ist ab sofort möglich.

Der „Boot of Cortez" gilt als der größte erhaltene natürliche Goldklumpen, der jemals in der westlichen Hemisphäre gefunden wurde. EJ's Auction & Appraisal veranlasste im April 2026, das Stück mit modernsten, kalibrierten Geräten unabhängig wiegen und analysieren zu lassen. Die aktuelle Messung wurde mithilfe einer vom Bundesstaat Arizona zertifizierten Waage eines Drittanbieters bestätigt. Das Stück wurde außerdem einer Röntgenfluoreszenzuntersuchung (X-Ray Fluorescence, XRF) durch eine unabhängige Stelle unterzogen, die ergab, dass das Material zu etwa 98 % aus Gold besteht.
Einige der einzigartigen Merkmale sind:
Ein Goldsucher entdeckte 1989 bei der Suche nach Gold in der Nähe von Caborca, Mexiko – etwa 70 Meilen südlich der Grenze zu Arizona und etwa 60 Meilen östlich des Golfs von Kalifornien im mexikanischen Bundesstaat Sonora – mit einem Metalldetektor von Radio Shack den „Boot of Cortez".
Der „Boot of Cortez" wurde schnell zu einem der berühmtesten Mineralfunde der Neuzeit. Er wurde in führenden Einrichtungen und auf bedeutenden Veranstaltungen ausgestellt, darunter auf der Tucson Gem & Mineral Show, im Houston Museum of Natural Science und im American Museum of Natural History in New York.
Im Januar 2008 erzielte das Stück bei einer Auktion einen Preis von über 1,3 Millionen Dollar, was dem Vierfachen des damaligen Gold-Spotpreises entsprach. Seit fast zwei Jahrzehnten befindet es sich nun in einer bedeutenden Privatsammlung.
Erik Hoyer, Geschäftsführer und Inhaber von EJ's Auction & Appraisal, erklärte, dass der „Boot of Cortez" seit dem Erwerb durch den Käufer bei einer Auktion im Januar 2008 nicht den Besitzer gewechselt habe.
Die Anmeldung für die Auktion ist bis zum 9. Juni möglich. Weitere Informationen erhalten Sie unter bootofcortez.com, per E-Mail an concierge@ejsauction.com oder telefonisch unter 623-878-2003. Für Medienanfragen wenden Sie sich bitte an media@ejsauction.com. Um die wöchentlichen Online-Auktionen von EJ zu sehen, besuchen Sie ejsauction.com.


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Die von US-Präsident Donald Trump angekündigten Zölle von 25 Prozent auf Neuwagenimporte aus der Europäischen Union würden nach Einschätzung von Branchenexperten vor allem die deutsche Autoindustrie treffen. Berechnungen des Center Automotive Research (CAR) in Bochum zufolge kämen allein auf die Autoproduktion in Deutschland zusätzliche Belastungen von rund 2,5 Milliarden Euro pro Jahr zu. Hinzu kämen weitere Kosten für US-Exporte deutscher Hersteller aus Werken in anderen EU-Staaten.
Obwohl sich die Maßnahmen formal gegen die gesamte EU richten, sieht CAR-Direktor Ferdinand Dudenhöffer insbesondere Deutschland im Visier Washingtons. Die Exporte anderer ausländischer Autobauer in die USA seien „unwesentlich“, sagte er und sprach mit Blick auf die neuen Zoll-Drohungen vom möglichen Beginn eines „Wirtschaftskriegs gegen Deutschland“. Die Maßnahmen würden die Hersteller jedoch unterschiedlich hart treffen, abhängig von ihrer Produktionsstruktur und Präsenz in den Vereinigten Staaten.
Relativ besser gestellt wären demnach Konzerne wie BMW und Mercedes-Benz, die über umfangreiche Produktionskapazitäten in den USA verfügen. In ihren US-Werken fertigen sie vor allem SUV-Modelle, die den Großteil ihrer Verkäufe auf dem US-Markt ausmachen. Diese lokale Produktion wirkt nach Einschätzung Dudenhöffers wie ein „Zollschutz“, weil in den USA montierte Fahrzeuge nicht unter die geplanten Importzölle auf Neuwagen aus der EU fallen würden.
Deutlich verwundbarer wären dagegen Marken wie Audi und Porsche, die ihre Fahrzeuge bislang weitgehend aus Europa in die USA liefern. Für sie könnten die neuen Einfuhrabgaben ein Anreiz sein, Pläne zum Aufbau eigener Produktionsstätten in den Vereinigten Staaten zu beschleunigen. Vollständig auffangen können die Hersteller die zusätzlichen Kosten nach Einschätzung des CAR-Instituts jedoch nicht. Ein Teil der Belastungen dürfte über Preiserhöhungen an die US-Käufer weitergegeben werden. Dank der starken Markenbindung rechnet Dudenhöffer zwar nicht mit einem abrupten Nachfrageeinbruch, die deutschen Autobauer stünden jedoch vor der Herausforderung, ihre Preissetzung und Standortstrategie zügig an die neue handelspolitische Lage anzupassen.