CHiQ auf der IFA 2026: Von der globalen Expansion zu einem stärkeren lokalen Engagement

04.09.2026

BERLIN, 4. September 2026 /PRNewswire/ -- Auf der IFA Berlin am 4. September stellte CHiQ seine neue, KI-gestützte Haushaltsgeräte-Produktreihe vor, die Fernseher, Kühlschränke, Klimaanlagen und Wasch-Trockner-Kombinationen umfasst. Anstatt isoliert technische Spezifikationen in den Vordergrund zu stellen, demonstrierte die Marke, wie sich KI in den Alltag der Haushalte integrieren lässt. Damit markiert sie einen Wandel von technologischer Innovation hin zu alltäglichen Erfahrungen und spiegelt den anhaltenden Fokus der Muttergesellschaft Changhong auf die Lokalisierung in den globalen Märkten wider.

 

Um den vielfältigen Bedürfnissen der Haushalte gerecht zu werden, integriert CHiQ KI in immer mehr Alltagsszenarien. Die RGB-MiniLED-KI-Fernseher-Reihe verfügt über eine integrierte KI-Sportplattform, die den Fernseher von einem herkömmlichen Bildschirm in eine interaktive Drehscheibe für Heimfitness und gemeinsame Aktivitäten verwandelt. Die Klimaanlage ist mit einem KI-Radar zur Erkennung menschlicher Anwesenheit ausgestattet, das den Standort und die Gewohnheiten der Nutzer erfasst, um den Luftstrom dynamisch anzupassen. Gleichzeitig nutzen der KI-gestützte Kühlschrank und das Wäschepflegesystem intelligente Sensorik und Überwachung, um den Nutzern zu helfen, die Frische von Lebensmitteln und die Sauberkeit ihrer Kleidung proaktiver zu verwalten.

Am Eröffnungstag der IFA präsentierte Grundig, der strategische Partner von CHiQ und eine europäische Premium-Marke für Haushaltsgeräte, eine neue Produktpalette, die Fernseher, Kühlschränke, Waschtrockner und Klimaanlagen umfasst. Diese Präsentation stellt eine weitere Ausweitung der Markenentwicklung und Produktstrategie von Grundig dar und weist auf eine neue Ausrichtung für Grundig auf den europäischen und globalen Märkten hin.

In den letzten Jahren lag der Schwerpunkt von CHiQ darauf, alltägliche Haushaltsaufgaben durch intelligente Innovationen zu vereinfachen. Die Marke hat einen virtuellen Riesenpanda als interaktiven KI-Assistenten eingeführt, der ihren Smart-TVs und anderen KI-fähigen Geräten Wärme und Persönlichkeit verleiht und gleichzeitig unverwechselbare Elemente der chinesischen Kultur auf natürliche Weise in das Nutzererlebnis integriert.

Auch der Skisport ist zu einer weiteren Brücke geworden, die CHiQ mit dem europäischen Lebensstil verbindet. Im gleichen Zeitraum hat die Marke ihre Präsenz in Europa als offizieller Datenpartner des FIS-Skisprung-Weltcups gestärkt. Diese Bemühungen haben die Verbindungen von CHiQ zu den Verbrauchern in Europa und weltweit vertieft. Gleichzeitig lässt die Marke die Geschwindigkeit des Skisports und den unberührten Charakter des Wintersports in ihre Produkte einfließen und bringt so die Technologie näher an den Lebensstil der Nutzer heran.

Hinter diesen Initiativen verbirgt sich ein umfassenderer Wandel: CHiQ treibt seine Lokalisierungsbemühungen voran. Von Produkterlebnissen und Markenbotschaften bis hin zu Sport, Kultur und anderen Aspekten des lokalen Lebens baut das Unternehmen im Zuge seiner Expansion in Europa vielfältigere Berührungspunkte auf. CHiQ geht über den bloßen Eintritt in ausländische Märkte hinaus und wird Teil dieser Märkte; dabei richtet das Unternehmen seine globale Expansion stärker auf die lokalen Märkte aus, die es bedient.

Informationen zu CHiQ

CHiQ, einer der weltweit führenden Hersteller von Unterhaltungselektronik und Haushaltsgeräten, setzt mit innovativen Produkten, intelligenten Technologien und einem wachsenden Engagement für soziale Unternehmensverantwortung neue Maßstäbe in der Branche. Sein Einfluss nimmt auf den globalen Märkten, insbesondere in Europa, weiter zu.

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Länder bauen Mehrheitsblock: IMK-Beschlüsse künftig ohne Einstimmigkeit

08.10.2026

Die Innenministerkonferenz (IMK) der Länder hat ihr seit 1954 praktiziertes Einstimmigkeitsprinzip aufgegeben und setzt künftig auf Mehrheitsentscheidungen. Beschlüsse gelten nun als gemeinsame Linie der Länder, wenn mindestens 13 der 16 Innenministerinnen und Innenminister zustimmen. Die Neuregelung wurde nach Angaben eines Sprechers des Gremiums im schriftlichen Umlaufverfahren beschlossen und gilt ab sofort.

Auslöser für den Kurswechsel ist die Möglichkeit, dass in kommenden Landesregierungen die AfD das Innenressort übernehmen könnte. In Sachsen-Anhalt hatte ihr Spitzenkandidat Ulrich Siegmund zuletzt erklärt, er wolle sich im Dezember zum Ministerpräsidenten wählen lassen – ein Schritt, der eine Regierungsbildung mit AfD-Beteiligung als realistische Option erscheinen lässt. Nach der bisherigen Praxis hätte ein Land mit einem AfD-Innenminister im Zweifel IMK-Beschlüsse blockieren können.

Mit der Abkehr von der Einstimmigkeit wollen die übrigen Länder nach übereinstimmenden Angaben verhindern, dass ein einzelnes Ressort – unabhängig von der parteipolitischen Farbe – zentrale Positionierungen in Fragen der inneren Sicherheit ausbremst. Bislang sollte die Einstimmigkeit sicherstellen, dass kein Land bei sensiblen Themen überstimmt wird; ein Veto oder auch eine Enthaltung konnten Beschlüsse stoppen, abweichende Positionen wurden im Protokoll dokumentiert. Künftig soll bereits eine breite, aber nicht mehr vollständige Zustimmung als ausreichend gelten, um einen länderübergreifenden Standpunkt zu formulieren.

Formal bleibt die IMK ein informelles Gremium ohne gesetzliche Grundlage. Sie ist weder im Grundgesetz noch in Bundes- oder Landesgesetzen verankert und verfügt über keine geschriebene Geschäftsordnung. Gleichwohl entfalten ihre Beschlüsse beträchtliche Wirkung, weil sie in den Ländern politisch aufgegriffen und umgesetzt werden. Mit der nun eingeführten Mehrheitsregel verschiebt sich das Machtgefüge innerhalb dieser Runde: Konsens bleibt möglich, ist aber nicht mehr Voraussetzung dafür, dass die Innenminister gemeinsam handeln.