HANNOVER, Deutschland, 17. September 2026 /PRNewswire/ -- CDTL präsentiert auf der IAA Transportation 2026 in Halle 21, Stand D37, seine neuesten Technologien für Nutzfahrzeuge, darunter dezentrale elektrische Antriebsachsen für Schwerlastfahrzeuge, das elektromechanische Bremssystem EMB sowie Lösungen für Schwerlast-Lkw, Stadtbusse und Nahverkehrssysteme der nächsten Generation.

Die Ausstellung präsentiert die dezentralen E-Antriebslösungen von CDTL, die sich bereits im groß angelegten kommerziellen Betrieb bewährt haben, das EMB-Bremssystem, das nun in Fahrzeugen zum Einsatz kommt, sowie den fortgesetzten Einsatz von Drive-by-Wire--, Brake-by-Wire- und Steer-by-Wire- Ansteuerungstechnologien in einer Vielzahl von Nutzfahrzeuganwendungen.
Die dezentrale elektrische Antriebsachse EA5000NP verfügt über zwei ölgekühlte Motoren, ein Zweiganggetriebe sowie einen unabhängigen Antrieb für das linke und das rechte Rad. Da kein mechanisches Differential vorhanden ist, ermöglicht es eine elektronische Differentialsteuerung, eine Traktionskontrolle und ein unabhängiges Drehmomentmanagement an den einzelnen Rädern. Die 800-V-Konfiguration liefert eine Nennleistung von bis zu 660 kW und eine Spitzenleistung von 900 kW, während die zugrunde liegende Plattform bereits in mehr als 3.000 Fahrzeugen zum Einsatz kommt. Für anspruchsvolle Schwerlastanwendungen liefert die vierstufige elektrische Mehrgang-Antriebsachse EA4800N eine Kraft von ca. 48.000 N•m maximales Drehmoment am Radende pro Achse, mit fast 100.000 N•m sind in einer Konfiguration mit 6×4-Antriebsachsen erhältlich.
Die elektrische Niederflur-Portalachse EA2100N hat sich im gewerblichen Einsatz weit verbreitet und verfügt über bewährte Betriebserfahrungen auf verschiedenen europäischen Märkten, darunter Frankreich, Österreich und Belgien.
Für intelligente Busse und den öffentlichen Nahverkehr der nächsten Generation vereint das EA1100K-Antriebssystem mit Einzelradaufhängung Antrieb, Lenkung und Einzelradaufhängung in einem System und ermöglicht so Allradlenkung, bidirektionalen Betrieb sowie eine zu 100 % tiefliegende Bodenarchitektur. Es ist bereits in China, Malaysia und der Türkei im Einsatz. Das EMB-Bremssystem von CDTL wird nun in Kleinserienfahrzeugen eingesetzt. In Fahrzeuganwendungen kann es das Fahrzeuggewicht um mehr als 100 kg reduzieren, den Bremsweg um etwa 10 % verkürzen und den Energieverbrauch des Bremssystems um bis zu 85,4 % senken, was deutliche Vorteile in Bezug auf Gewichtsreduzierung, Bremsleistung und Energieeffizienz bietet.
Am Press -Tag der Messe stieß der Stand des CDTL auf großes Interesse bei Unternehmen aus der gesamten globalen Wertschöpfungskette für Nutzfahrzeuge, darunter auch Fahrzeughersteller. Eine Reihe führender Branchenvertreter besuchte den Stand und führte technische Gespräche mit dem CDTL-Team.
Das anhaltende Interesse der globalen Branchenakteure spiegelt zudem einen allgemeineren Markttrend wider: Da Nutzfahrzeuge zusehends in Richtung Elektrifizierung, intelligente Systeme und autonomes Fahren voranschreiten, legt die Branche zunehmend Wert auf hocheffiziente E-Antriebssysteme, „Brake-by-Wire"-Technologien und zentrale Fahrzeugantriebsfunktionen.
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Die Exzellenzstrategie von Bund und Ländern stellt die Weichen für die nächste Förderperiode – und verschiebt die Gewichte im deutschen Wissenschaftssystem. Zu den bundesweit fünf neuen Exzellenzstandorten gehören die Technische Universität Darmstadt, die Goethe-Universität Frankfurt und die Johannes Gutenberg-Universität Mainz, die sich als Allianz der Rhein-Main-Universitäten (RMU) durchgesetzt haben. Ebenfalls erfolgreich waren in Nordrhein-Westfalen die Universität zu Köln sowie der Verbund Ruhr Innovation Lab aus TU Dortmund und Ruhr-Universität Bochum.
Für Hessen ist die Entscheidung ein Durchbruch: Erstmals tragen Universitäten des Landes ab 2027 den Titel „Exzellenzuniversität“. Die RMU-Allianz erhält nach Angaben des hessischen Wissenschaftsministeriums über sieben Jahre eine Förderung von insgesamt bis zu 155 Millionen Euro, finanziert zu 75 Prozent vom Bund. Wissenschaftsminister Timon Gremmels spricht von den ersten Exzellenzunis in Hessen und zugleich vom ersten länderübergreifenden Verbund in der Exzellenzstrategie. Ministerpräsident Boris Rhein bezeichnet den Titel als Meilenstein für die Forschungslandschaft des Landes. Ein mittelhessischer Verbund aus den Universitäten Gießen und Marburg blieb im Wettbewerb dagegen ohne Erfolg.
Auch Nordrhein-Westfalen stärkt seine Rolle als Hochburg der Spitzenforschung. Neben der Universität Köln, die den begehrten Status nach einer früheren Förderphase von 2012 bis 2019 zurückerhält, steigt der Verbund aus TU Dortmund und Ruhr-Uni Bochum als Ruhr Innovation Lab in den Kreis der Exzellenzuniversitäten auf. Nach Angaben des Düsseldorfer Wissenschaftsministeriums baut das Land damit seine Führungsposition aus. Die Universität Bonn und die RWTH Aachen hatten ihren Exzellenzstatus bereits im Frühjahr verteidigt, sodass NRW künftig mit vier Standorten vertreten ist. Ministerpräsident Hendrik Wüst wertet dies insbesondere als Signal für die internationale Sichtbarkeit des Ruhrgebiets als Wissenschafts- und Innovationsstandort.
In Bonn gaben Bundesforschungsministerin Dorothee Bär und der niedersächsische Wissenschaftsminister Falko Mohrs als Vize-Vorsitzender der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) neben den Standorten in Hessen und NRW auch die Universitäten Freiburg und Jena als neue Exzellenzunis bekannt. Für Einzeluniversitäten sieht das Programm Fördermittel von bis zu 15 Millionen Euro pro Jahr vor, bei Verbünden wie der Rhein-Main-Allianz oder dem Ruhr Innovation Lab können es bis zu 28 Millionen Euro sein. Damit wächst die Riege der Exzellenzuniversitäten, deren bisher neun Standorte – darunter Aachen, Bonn, Dresden, Hamburg, Heidelberg, Karlsruhe, München, Tübingen sowie die Berlin University Alliance – ihre Förderung bereits im Frühjahr um weitere sieben Jahre verlängert hatten. Der Titel ist jeweils an regelmäßige Überprüfungen der Fördervoraussetzungen geknüpft.