CASIO präsentiert europäische Premiere der digitalen Klangquelle „Akiko's Piano" beim Martha Argerich Festival 2026 in Deutschland

31.08.2026

TOKIO, 31. August 2026 /PRNewswire/ -- Casio Computer Co., Ltd. gibt bekannt, dass die digitale Klangquelle, die im Rahmen von Casios „Akiko's Piano" Digital Instrument Sound Project unter der Leitung seiner europäischen Tochtergesellschaft CASIO Europe GmbH entwickelt wurde, beim Martha Argerich Festival 2026, einem international renommierten Festival für klassische Musik, das vom 20. bis 30. Juni 2026 in Hamburg stattfand, ihre europäische Premiere feierte.

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Akiko's Piano ist ein historisches Klavier aus dem Jahr 1926, das durch den Atombombenabwurf auf Hiroshima am 6. August 1945 beschädigt wurde. Seit seiner Restaurierung im Jahr 2005 wurde es von zahlreichen Musikern, darunter Martha Argerich, gespielt und vermittelt durch seinen Klang weiterhin eine Botschaft des Friedens.

Um diesen historischen Klang in die Zukunft zu tragen, treibt Casio das „Akiko's Piano" Digital Instrument Sound Project voran, bei dem der Klang jeder der 88 Tasten des Klaviers sorgfältig aufgenommen und als digitale Klangquelle rekonstruiert wird.

Während des Festivals präsentierte CASIO in der Laeiszhalle, dem Veranstaltungsort des Festivals, einen eigenen CASIO CELVIANO-Stand, an dem die Besucher den Klang von Akiko's Piano erleben konnten, der mithilfe des CASIO-Digitalpianos CELVIANO umgesetzt wurde. Viele Besucher zeigten große Wertschätzung für die Zielsetzung des Projekts und bekundeten großes Interesse am Klang von Akiko's Piano, der durch CELVIANO weitergegeben wird.

Am 27. Juni wurde die digitale Klangquelle „Akiko's Piano" als Teil der Musik zur Bühnenproduktion „Der Postbote von Nagasaki" vorgestellt, wobei die Pianistin Akane Sakai das Stück live auf einem CELVIANO vortrug.

Darauf folgte am 29. Juni die Weltpremiere von „Akiko's Piano – Klavierkonzert Nr. 4" des Komponisten Dai Fujikura, das im Rahmen eines Orchesterkonzerts aufgeführt wurde. Das Werk, das Sakai unter Verwendung der digitalen Klangquelle „Akiko's Piano" über CELVIANO aufführte, wurde von der Geschichte von „Akiko's Piano" inspiriert. Die Aufführung stieß beim Publikum auf begeisterte Resonanz und gipfelte in einer Standing Ovation.

Das „Akiko's Piano" Digital Instrument Sound Project stellt einen neuen Ansatz zur Bewahrung des kulturellen Erbes dar, bei dem digitale Technologie eingesetzt wird, um den Klang eines historischen Klaviers aufzunehmen und weiterzuführen und ihn als spielbare digitale Klangquelle an künftige Generationen weiterzugeben.

Casio wird sich auch weiterhin dafür einsetzen, das kulturelle Erbe mithilfe von Musiktechnologie zu bewahren und gleichzeitig den Wunsch nach Frieden, den Akiko's Piano verkörpert, generations- und grenzüberschreitend mit der ganzen Welt zu teilen.

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Deutsche Bischöfe beenden Beratungen zu Demokratie, Missbrauchsaufarbeitung und Laienbeteiligung

08.10.2026

Mit einem Gottesdienst und einer Abschlusspressekonferenz endet an diesem Donnerstag in Fulda die Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz. Unter der Leitung ihres neuen Vorsitzenden, des Münsteraner Bischofs Heiner Wilmer, haben die katholischen Bischöfe seit Montag eine Vielzahl gesellschafts- und kirchenpolitischer Themen beraten. Auf der Agenda standen Fragen der demokratischen Kultur in Deutschland, die Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs, ethische Konfliktfelder wie Leihmutterschaft sowie der Umgang mit neuer Technologie wie Künstlicher Intelligenz. Hinzu kamen innerkirchliche Schwerpunkte wie die Entwicklung der Erwachsenentaufen, die Mitwirkung von Laien und der Einsatz in sozialen Medien.

Deutlich positionierten sich die Bischöfe zum politischen Klima im Land. Wilmer warnte mit Blick auf eine mögliche Regierungsbeteiligung der AfD in Sachsen-Anhalt vor einem „Paradigmenwechsel“. Die Partei stelle die Grundwerte des gesellschaftlichen Zusammenlebens infrage und wolle „ein anderes Deutschland“, sagte der Vorsitzende zum Abschluss der Beratungen. Besonders kritisch sehen die Bischöfe, dass einige Positionen der AfD aus ihrer Sicht mit dem christlichen Glauben und dem zugrunde liegenden Gottes- und Menschenbild nicht vereinbar seien.

Der DBK-Vorsitzende stellte sich demonstrativ hinter den Magdeburger Bischof Gerhard Feige und das Bistum Magdeburg, vor allem mit Blick auf Spekulationen über mögliche Folgen einer AfD-geführten Landesregierung. Diskutiert wird in diesem Zusammenhang, ob etwa der Einzug der Kirchensteuer zur Disposition stehen könnte. Die Kirche müsse „mit allem rechnen“ und stelle sich so auf, „dass wenn große Erschütterungen kommen sollten, wir gewappnet sind“, betonte Wilmer. Es dürfe nicht sein, dass ein Bistum durch politische Weichenstellungen im Nachteil sei.

Die Bischöfe sehen sich zugleich mit einem Stimmungsumschwung in Teilen ihrer eigenen Basis konfrontiert. Nach Aussage Wilm ers ist es „erschreckend“, wenn rund 30 Prozent der Katholikinnen und Katholiken in Ostdeutschland die AfD wählen, die in Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextrem eingestuft ist. Als Antwort auf wachsenden Antisemitismus und gesellschaftliche Polarisierung verweist die Bischofskonferenz auf die jüdisch-christliche Tradition, auf Menschenwürde und Solidarität. Auftrag der Kirche sei es, mit den Menschen zu reden, ihnen zuzuhören und so den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.

Neben der politischen Lage blieb die Kirche bei der Vollversammlung auch mit eigenen Reform- und Krisenthemen befasst. Die Bischöfe berieten über weitere Schritte bei der Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch und diskutierten, wie Laien stärker an Entscheidungsprozessen beteiligt werden können. Zudem rückten neue Handlungsfelder in den Blick: Die wachsende Bedeutung von Social Media und der Einsatz Künstlicher Intelligenz in Pastoral und Verwaltung werfen für die Kirche Fragen nach Verantwortung, Transparenz und ethischen Leitplanken auf. Die Beschlüsse und Leitlinien der Konferenz sollen in den kommenden Monaten in den Diözesen konkretisiert werden.