Cango Inc. gibt Betriebsupdate für März 2026 bekannt; strategische Optimierung der Bergbauflotte und Verbesserung der Produktionsrentabilität

08.04.2026

DALLAS, 8. April 2026 /PRNewswire/ -- Cango Inc. (NYSE: CANG), ein führender Bitcoin-Miner, der seine weltweiten Aktivitäten nutzt, um eine integrierte Energie- und KI-Rechenplattform zu entwickeln, hat heute seinen Geschäftsbericht für März 2026 veröffentlicht. Cango optimiert seine Mining-Aktivitäten strategisch, um der Cash-Marge Vorrang vor der Skalierung einzuräumen. Dazu gehören die Optimierung der Mining-Flotte, die Stilllegung ineffizienter Miner, der Einsatz alternativer Modelle wie Hashrate-Leasing in Regionen mit hohen Hosting-Gebühren sowie die Verlagerung von Kapazitäten in Regionen mit niedrigeren Stromkosten.

Operative Strategie: Gezielte Effizienzsteigerung und Risikominderung

Zum 31. März 2026 belief sich die gesamte operative Hashrate von Cango auf 37,01 EH/s, bestehend aus der Kernflotte für den Eigenabbau und Hashrate-Leasing-Vereinbarungen. Dieses Lean-Production-Modell priorisiert Margenresilienz gegenüber reiner Größe.

Kategorie

Hashrate (EH/s)

Eigenbetrieb

27.98

Hashrate Leasing

9.02

Gesamte Operative Hashrate

37.01

  • Flottenmodernisierung und geografische Verlagerung: Cango führt selektiv Hardware-Upgrades in Teilen seiner ursprünglichen Flotte durch. Durch den Einsatz von Minern der S21/S21XP-Serie speziell in Regionen mit erhöhten Stromkosten, wie Paraguay und Oman, nutzt Cango die überlegene Energieeffizienz (J/TH), um die Stromkosten auszugleichen. Gleichzeitig setzt Cango die Verlagerung seiner gesamten Flotte in stabile, kostengünstigere Regionen fort.
  • Umsatzbeteiligungsvereinbarungen: Cango hat an bestimmten Standorten mit höheren Kosten ein Umsatzbeteiligungsmodell mit Hosting-Partnern für die verbleibende Laufzeit ihrer Hosting-Verträge eingeführt. Diese Kooperationsvereinbarung gleicht die Interessen ab und stellt sicher, dass der Betrieb sowohl für Cango als auch für seine Hosting-Partner während Marktvolatilität rentabel bleibt.

Während einige Optimierungsbemühungen noch andauern, liegt der Fokus von Cango darauf, positive Cash-Margen auf Standortebene sicherzustellen, um sein Kerngeschäft im Mining besser vor Abwärtsrisiken zu schützen.

Proaktives Kostenmanagement

Die Umstellung auf ein schlankes Produktionsmodell hat zu einer erheblichen Senkung der Produktionskosten pro Einheit geführt. Im März 2026 erzielte Cango durchschnittliche Cash-Kosten pro Coin von 68.215,83 $. Dies entspricht einer Reduzierung um 19,3 % im Vergleich zu den im vierten Quartal 2025 gemeldeten durchschnittlichen Cash-Kosten von 84.552 $ pro Coin. Diese verbesserte Kostenbasis versetzt Cangos Mining-Betrieb in die Lage, sich selbst zu tragen.

Strategischer Schuldenabbau

Im März schloss Cango einen strategischen Verkauf von 2.000 Bitcoins ab, wobei der Erlös zur Tilgung ausstehender, durch Bitcoin besicherter Kredite verwendet wurde. Zum 31. März 2026 belief sich der Gesamtbetrag der ausstehenden, durch Bitcoin besicherten Kredite von Cango auf 30,6 Millionen US-Dollar, bei einem Bestand von 1.025,69 Bitcoins. Dieser Schuldenabbau, kombiniert mit den jüngsten Kapitalzuführungen – darunter eine Eigenkapitalinvestition in Höhe von 65 Millionen US-Dollar durch die Unternehmensleitung und eine Wandelanleihe von DL Holdings in Höhe von 10 Millionen US-Dollar – stärkt die Bilanz von Cango und unterstützt den geplanten Übergang in den Bereich Energie- und KI-Infrastruktur.

Kontakt: ir@cangoonline.com

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E10 günstiger, Diesel teurer: Deutscher Kraftstoffmarkt sendet gemischte Signale

09.04.2026

Der deutsche Kraftstoffmarkt sendet nach Wochen rasanter Anstiege widersprüchliche Signale: Während der Preis für Super E10 erstmals nach elf Erhöhungen in Folge leicht nachgibt, markiert Diesel weiter Rekordstände. Laut Daten des ADAC sank der bundesweite Tagesdurchschnittspreis für E10 auf 2,188 Euro je Liter und lag damit 0,4 Cent unter dem Vortag. Der Preis bleibt allerdings nur knapp unter dem Allzeithoch vom März 2022. Diesel verteuerte sich dagegen weiter und erreichte mit 2,447 Euro pro Liter einen neuen Höchstwert. An anderer Stelle wurden zur Mittagszeit sogar 2,471 Euro je Liter im Durchschnitt gemessen.

An den internationalen Märkten deuten sich dagegen Entspannungstendenzen an. Die Rohölpreise sind deutlich gefallen, nachdem Iran und die USA eine zweiwöchige Feuerpause im Konflikt im Nahen Osten angekündigt hatten. Nach Angaben des iranischen Außenministers Abbas Araghtschi soll während dieser Waffenruhe die strategisch wichtige Straße von Hormus geöffnet bleiben. Dennoch kommen die niedrigeren Notierungen bislang nur zögerlich an den deutschen Zapfsäulen an, obwohl die politischen Signale auf eine temporäre Beruhigung der Lage im Ölmarkt hindeuten.

In Deutschland spielt neben den globalen Faktoren auch die Marktstruktur eine Rolle. Das Bundeskartellamt verweist auf den sogenannten Rakete-und-Feder-Effekt: Steigende Kosten werden demnach schnell über höhere Preise an die Verbraucher weitergegeben, sinkende Kosten hingegen nur verzögert. Diese Beobachtung deckt sich mit der aktuellen Entwicklung. Zwar deuten die jüngsten Preisbewegungen laut ADAC darauf hin, dass der Höhepunkt überschritten sein könnte – die mittäglichen Preissprünge fielen zuletzt geringer aus als noch in der Vorwoche –, dennoch fordert der Verband, dass der gesunkene Ölpreis zügig an die Verbraucher weitergereicht wird.

Neue regulatorische Vorgaben könnten den Preisdruck zusätzlich beeinflussen. Seit Einführung einer 12-Uhr-Regel dürfen Tankstellen ihre Preise nur noch einmal täglich erhöhen, Preissenkungen sind dagegen jederzeit möglich. Am Mittwochmittag stiegen die Preise für E10 im Schnitt noch um 5,7 Cent, für Diesel um 5,3 Cent – der bislang niedrigste Anstieg seit Start der Regel. Gleichzeitig lagen die Durchschnittswerte um 12.15 Uhr unter denen des Vortages, bei E10 um knapp 3 Cent, bei Diesel um gut 3 Cent. Ökonomen wie die „Wirtschaftsweise“ Monika Schnitzer gehen davon aus, dass die niedrigeren Ölpreise in den kommenden Tagen weitergegeben werden, weisen jedoch darauf hin, dass die Preisanpassung typischerweise einige Zeit benötigt.

Ein Blick ins Ausland liefert Hinweise, wie stark eine mögliche Entlastung ausfallen könnte. In Frankreich rechnet der Vorsitzende der dortigen Ölindustrieunion, Olivier Gantois, bei einem stabilen Ölpreis von rund 93 bis 95 US-Dollar je Barrel mit einem Rückgang der Spritpreise um 5 bis 10 Cent pro Liter in den nächsten Tagen. Wie deutlich und wie schnell die deutschen Verbraucher profitieren, bleibt allerdings offen. Die Kombination aus geopolitischer Unsicherheit, strukturellen Marktmechanismen und regulatorischen Eingriffen sorgt dafür, dass der Weg von sinkenden Ölpreisen bis zur sichtbaren Entlastung an der Zapfsäule weiterhin lang und schwer kalkulierbar bleibt.