LISBON, Portugal, 8. April 2026 /PRNewswire/ -- Auf dem 9. Global Trade Partners Meeting hat die International Finance Corporation (IFC) Auf dem 9. Global Trade Partners Meeting hat die International Finance Corporation (IFC) C2FO zum Best Supply Chain Trade Partner für das Jahr 2026 ernannt. Diese Auszeichnung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem C2FO seit seiner Gründung die Marke von einer halben Billion Dollar an kumulierten Finanzmitteln für Unternehmen weltweit überschritten hat.

Diese Meilensteine verdeutlichen einen globalen Wandel in der Unternehmensfinanzierung. Da herkömmliche Kredite immer teurer und schwerer zugänglich werden, entscheiden sich Unternehmen für „Cashflow-Unabhängigkeit", indem sie ihr Wachstum über ausstehende Rechnungen finanzieren, anstatt neue Kredite aufzunehmen.
C2FO war in diesem Jahr der einzige von der IFC anerkannte Plattformanbieter. Diese Auszeichnung wird durch eine enorme operative Reichweite untermauert:
„Der Gewinn dieses IFC-Preises gerade zu dem Zeitpunkt, an dem wir die Marke von einer halben Billion Dollar überschritten haben, bestätigt unsere Mission", sagte Colin Sharp, CSO bei C2FO. „Die ‚Kosten des Wartens' auf den Zahlungseingang stellen für viele Unternehmen eine enorme Belastung dar. Wir bieten ihnen die Möglichkeit, Schulden zu vermeiden und ihre eigenen Einnahmen sofort wieder zu investieren."
Mit dieser Auszeichnung der IFC wurde insbesondere der Erfolg von C2FO bei der Überbrückung der „Finanzierungslücke" in Schwellenländern gewürdigt. C2FO hat dieses Versprechen mit der Einführung von „CycleFlow powered by C2FO" am 2. April in Nigeria eingelöst.
Kleinst-, Klein- und Mittelunternehmen (KKMU) stellen 80 Prozent der Arbeitsplätze in Nigeria, stehen jedoch häufig vor Schwierigkeiten, wenn es darum geht, sich Betriebskapital zu beschaffen. CycleFlow ändert dies, indem es kleineren Lieferanten ermöglicht, ihre Umsätze ohne Sicherheiten oder komplexe Bonitätsprüfungen in Bargeld umzuwandeln. Dieser Schritt zielt darauf ab, gleiche Wettbewerbsbedingungen in Afrikas größter Volkswirtschaft zu schaffen.
Angesichts der weltweit hohen Zinsen, die Finanzvorstände belasten, bietet das Modell von C2FO einen direkten Ausweg aus der herkömmlichen Kreditaufnahme:
„Führende Unternehmen warten nicht mehr auf die Banken", sagte Alexander „Sandy" Kemper, Gründer und CEO des in Kansas City ansässigen Unternehmens C2FO. „Sie erkennen, dass ihre Forderungen ihre beste Kapitalquelle sind."
Informationen zu C2FO:
C2FO ist die weltweite Plattform für Betriebskapital. Wir gestalten eine Zukunft, in der jedes Unternehmen über das Kapital verfügt, das es für sein Wachstum benötigt. Erfahren Sie mehr unter C2FO.com.
Medienkontakt:
Ena Do | pr@c2fo.com
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Die Folgen des Klimawandels entwickeln sich für die deutsche Wirtschaft zunehmend zu einem handfesten Geschäftsrisiko. Laut einer Sonderauswertung des KfW-Klimabarometers 2025 sehen sich inzwischen 21 Prozent der Unternehmen hierzulande von negativen Effekten der Erderwärmung betroffen. Hochgerechnet entspricht das rund 800.000 Firmen. Grundlage der Analyse ist die vierte Erhebungswelle der jährlichen Unternehmensbefragung zu Klimaschutz und Energiewende, an der zwischen Februar und Juni 2025 rund 13.300 Unternehmen teilgenommen haben.
Besonders deutlich spürbar sind die Belastungen demnach in der Spitzengruppe der Großunternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als 500 Millionen Euro. In diesem Segment berichten 74 Prozent der Firmen, sie seien zumindest teilweise von negativen Klimafolgen betroffen. Ein Jahr zuvor waren es im KfW-Klimabarometer 2024 noch 61 Prozent – die Betroffenheit ist damit binnen zwölf Monaten um 13 Prozentpunkte gestiegen. Unter den größeren Mittelständlern mit mehr als 50 Beschäftigten, aber weniger als 500 Millionen Euro Umsatz, geben 42 Prozent an, die Auswirkungen des Klimawandels zu spüren.
Anders stellt sich die Lage am unteren Ende der Größenskala dar: Unter den Kleinstunternehmen mit weniger als fünf Beschäftigten meldet nur knapp ein Fünftel (19 Prozent) negative Klimafolgen. Ein Grund für die stärkere Betroffenheit der Konzerne sind laut KfW ihre internationalen Verflechtungen. „Große Unternehmen sind häufig international vernetzt. Sie haben internationale Lieferketten und Absatzmärkte. Dadurch sind große Unternehmen oft unmittelbar betroffen, wenn es zu Extremwetterereignissen auch in weit von Deutschland entfernten Gebieten kommt“, sagt Dirk Schumacher, Chefvolkswirt der Förderbank.
Ein weiterer Verwundbarkeitstreiber ist der Energiebedarf. Besonders anfällig sind nach den KfW-Daten energieintensive Unternehmen: Wo der Energieanteil zehn Prozent oder mehr der Gesamtkosten ausmacht, berichten 31 Prozent der Firmen von negativen Auswirkungen des Klimawandels. Das sind fünf Prozentpunkte mehr als in der Vorjahresbefragung. Die Sonderauswertung des Klimabarometers macht damit sichtbar, dass Klimarisiken längst nicht mehr nur ein ökologisches Thema sind, sondern zunehmend betriebswirtschaftliche Kennzahlen, Investitionsentscheidungen und Standortrisiken prägen.