BTL gründet neue Lasersparte und stellt EXOLASE ONE® vor - den weltweit ersten Fused-Erbium-Laser

03.09.2026

Die firmeneigene Technologie bündelt mehrere Wellenlängen in einem einzigen Strahl und setzt damit einen neuen Behandlungsstandard in der Laser-Gesichtsverjüngung.

PRAG, 2. September 2026 /PRNewswire/ -- BTL, ein weltweit führender Anbieter fortschrittlicher energiebasierter medizinischer und ästhetischer Technologien, gab heute einen wichtigen Meilenstein in seiner Unternehmensgeschichte bekannt: die offizielle Gründung einer eigenen Lasersparte und die bevorstehende Markteinführung seines Flaggschiff-Lasersystems EXOLASE ONE®.

EXOLASE ONE® is manufactured at BTL’s state-of-the-art European facility (www.exolaseone.com)

EXOLASE ONE® stellt einen bedeutenden Fortschritt in der ästhetischen Medizin dar, da es sich um die allererste Anwendung der fusionierten Erbium-Lasertechnologie in der medizinischen Praxis handelt. Das System bündelt mehrere Erbium-Laserwellenlängen zu einem einzigen Lichtstrahl und behandelt damit genau dieselbe Stelle gleichzeitig. Dadurch entsteht eine völlig neue Form der Wechselwirkung zwischen Laser und Gewebe, die die bisherigen Einschränkungen bestehender Laser zur Gesichtsverjüngung hinsichtlich klinischer Wirksamkeit, Behandlungsgeschwindigkeit und Patientenkomfort überwindet.

„Die Technologie deckt Bereiche ab, für die normalerweise mehrere ablative und nicht-ablative Systeme erforderlich sind, und verwandelt dies in einen bemerkenswert einfachen Eingriff, der das gesamte Gesicht in weniger als 10 Minuten behandelt und dabei hervorragende Ergebnisse für unsere Patienten liefert", sagte Dr. Reha Yavuzer, einer der ersten klinischen Forscher für die Plattform.

EXOLASE ONE® ist der neueste Hightech-Durchbruch, der aus der umfangreichen Forschungs- und Entwicklungsinfrastruktur von BTL hervorgegangen ist, die bereits viele der branchenprägenden Innovationen des Unternehmens vorangetrieben hat.

„Dies ist ein historischer Moment für BTL. Von Anfang an wussten wir, dass nur eine wirklich bahnbrechende Technologie es uns ermöglichen würde, ein echtes Laser-Kraftpaket aufzubauen", sagte Tomas Schwarz, CEO der BTL-Unternehmensgruppe. „Basierend auf dem Feedback von wegweisenden klinischen Zentren weltweit stellt EXOLASE ONE® genau diese Art von Durchbruch dar."

Nach einem Early-Access-Programm für ausgewählte Key Opinion Leader wird EXOLASE ONE® im Jahr 2027 weltweit auf den Markt kommen, wobei der Schwerpunkt zunächst auf der ästhetischen Medizin und der Dermatologie liegen wird. Der neue Laserbereich wird zum sechsten Kerngeschäftsfeld von BTL und ergänzt die bestehenden Geschäftsbereiche Ästhetik, psychisches Wohlbefinden, Rehabilitation, Kardiologie und Robotik.

Informationen zu BTL

BTL wurde 1993 gegründet und hat sich zu einem der weltweit führenden Hersteller von medizinischen und ästhetischen Geräten entwickelt. Mit über 5.000 Mitarbeitern in mehr als 90 Ländern hat BTL die Branche revolutioniert, indem es die fortschrittlichsten nicht-invasiven Lösungen für Körperformung, Hautstraffung, Gesichtsverjüngung, psychische Gesundheit, Rehabilitation und Kardiologie anbietet. Zu den wegweisenden Marken von BTL gehören EMSCULPT NEO®, EMFACE®, EMSELLA®, EXOMIND® und viele andere. Weitere Informationen zu BTL und seinem Portfolio an medizinischen Innovationen finden Sie unter www.btlaesthetics.com.

Presseteam: media@btlnet.com 

BTL Group Logo

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Deutsche Bischöfe beenden Beratungen zu Demokratie, Missbrauchsaufarbeitung und Laienbeteiligung

08.10.2026

Mit einem Gottesdienst und einer Abschlusspressekonferenz endet an diesem Donnerstag in Fulda die Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz. Unter der Leitung ihres neuen Vorsitzenden, des Münsteraner Bischofs Heiner Wilmer, haben die katholischen Bischöfe seit Montag eine Vielzahl gesellschafts- und kirchenpolitischer Themen beraten. Auf der Agenda standen Fragen der demokratischen Kultur in Deutschland, die Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs, ethische Konfliktfelder wie Leihmutterschaft sowie der Umgang mit neuer Technologie wie Künstlicher Intelligenz. Hinzu kamen innerkirchliche Schwerpunkte wie die Entwicklung der Erwachsenentaufen, die Mitwirkung von Laien und der Einsatz in sozialen Medien.

Deutlich positionierten sich die Bischöfe zum politischen Klima im Land. Wilmer warnte mit Blick auf eine mögliche Regierungsbeteiligung der AfD in Sachsen-Anhalt vor einem „Paradigmenwechsel“. Die Partei stelle die Grundwerte des gesellschaftlichen Zusammenlebens infrage und wolle „ein anderes Deutschland“, sagte der Vorsitzende zum Abschluss der Beratungen. Besonders kritisch sehen die Bischöfe, dass einige Positionen der AfD aus ihrer Sicht mit dem christlichen Glauben und dem zugrunde liegenden Gottes- und Menschenbild nicht vereinbar seien.

Der DBK-Vorsitzende stellte sich demonstrativ hinter den Magdeburger Bischof Gerhard Feige und das Bistum Magdeburg, vor allem mit Blick auf Spekulationen über mögliche Folgen einer AfD-geführten Landesregierung. Diskutiert wird in diesem Zusammenhang, ob etwa der Einzug der Kirchensteuer zur Disposition stehen könnte. Die Kirche müsse „mit allem rechnen“ und stelle sich so auf, „dass wenn große Erschütterungen kommen sollten, wir gewappnet sind“, betonte Wilmer. Es dürfe nicht sein, dass ein Bistum durch politische Weichenstellungen im Nachteil sei.

Die Bischöfe sehen sich zugleich mit einem Stimmungsumschwung in Teilen ihrer eigenen Basis konfrontiert. Nach Aussage Wilm ers ist es „erschreckend“, wenn rund 30 Prozent der Katholikinnen und Katholiken in Ostdeutschland die AfD wählen, die in Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextrem eingestuft ist. Als Antwort auf wachsenden Antisemitismus und gesellschaftliche Polarisierung verweist die Bischofskonferenz auf die jüdisch-christliche Tradition, auf Menschenwürde und Solidarität. Auftrag der Kirche sei es, mit den Menschen zu reden, ihnen zuzuhören und so den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.

Neben der politischen Lage blieb die Kirche bei der Vollversammlung auch mit eigenen Reform- und Krisenthemen befasst. Die Bischöfe berieten über weitere Schritte bei der Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch und diskutierten, wie Laien stärker an Entscheidungsprozessen beteiligt werden können. Zudem rückten neue Handlungsfelder in den Blick: Die wachsende Bedeutung von Social Media und der Einsatz Künstlicher Intelligenz in Pastoral und Verwaltung werfen für die Kirche Fragen nach Verantwortung, Transparenz und ethischen Leitplanken auf. Die Beschlüsse und Leitlinien der Konferenz sollen in den kommenden Monaten in den Diözesen konkretisiert werden.