Neue Funktionen erleichtern den Zugang zu Architekturinformationen, bieten rollenspezifische Einblicke und zeigen, wie Anwendungen die Geschäftsprozesse unterstützen.
WIEN, BERLIN und WINTERTHUR, Schweiz, 16. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- BOC Group gibt heute die Veröffentlichung von ADOIT 21, der neuesten Version ihrer Enterprise Architecture Management Suite, bekannt. Das Release erleichtert allen Beteiligten den Zugang zu Enterprise Architecture Management und unterstützt Organisationen dabei, Antworten schneller zu finden, relevante Informationen gezielt nach Rollen aufzubereiten und besser zu verstehen, wie Applikationen ihre Geschäftsprozesse unterstützen.
Der neue KI-Assistent steht im Mittelpunkt des Releases. Er integriert sichere, kontextbezogene KI direkt in das Architektur-Repository und ermöglicht es Anwender:innen, Fragen in natürlicher Sprache zu stellen, Reports auszuführen sowie Objekte und Beziehungen zu erstellen oder zu aktualisieren. Dabei bleiben die bestehenden Berechtigungen jederzeit gewahrt. So können mehr Personen benötigte Informationen schneller finden und alltägliche Aufgaben erledigen, ohne über tiefgehende Kenntnisse des Repositorys verfügen zu müssen.
Flexible Startseiten ermöglichen es Anwender:innen, direkt beim Einstieg das Dashboard aufzurufen, das zu ihrer Rolle passt. Sie können aus einer Auswahl kuratierter Dashboards wählen oder eigene Ansichten erstellen. Grafische Modelle lassen sich dabei mit Kennzahlen und weiteren Visualisierungen kombinieren, sodass die jeweils relevanten Informationen übersichtlich an einem Ort verfügbar sind.
Die erweiterte Integration von ADONIS Connect verknüpft Prozessmodellierung und Applikationsnutzung noch enger miteinander. Die Nutzung von Applikationen über alle Modellierungsebenen hinweg wird in ADONIS analysiert und automatisch mit den entsprechenden Geschäftsprozessen in ArchiMate in ADOIT synchronisiert. Dadurch erhalten Architekturverantwortliche einen vollständigen Überblick über die Zusammenhänge, ohne zusätzlichen Modellierungsaufwand.
Weitere Neuerungen umfassen moderne Linux-Bereitstellungsoptionen mit OCI-konformen Containern auf Kubernetes oder Docker Compose für On-Premises-Kunden, eine von Expert:innen zusammengestellte ArchiMate Pattern Library sowie verbesserte Formulare.
„Mit ADOIT 21 machen wir Enterprise Architecture Management für alle Beteiligten zugänglicher und relevanter", sagt Christoph Moser, ADOIT Product Manager bei BOC Group. „Es geht darum, die richtigen Informationen genau dort bereitzustellen, wo sie gebraucht werden. So finden Teams schneller Antworten, können sich auf die für ihre Rolle relevanten Themen konzentrieren und besser nachvollziehen, wie Applikationen ihre Prozesse unterstützen."
Das neue Release ist ab sofort für SaaS-Kund:innen in der BOC AWS Cloud verfügbar. Weitere Informationen finden Sie auf der Website von BOC Group.
Über BOC Group
BOC Group entwickelt und vertreibt modernste Unternehmensmodellierungssoftware in den Bereichen GPM, EAM und GRC für ein effektives und umfassendes Unternehmensmanagement im digitalen Zeitalter. Unsere Tools basieren auf Interkonnektivität. Sie lassen sich frei an Ihre Bedürfnisse anpassen und können mit einer breiten Palette von Ökosystemanwendungen zusammenarbeiten.
Zu den weltweiten Kunden von ADOIT gehören Allianz, Dentsu Aegis, iHeart Media, PostFinance, the Vienna International Airport und viele andere.
Kontakte
BOC Österreich
Mag. Robert Strobl
Managing Director
+43-1-905 10 81-0
robert.strobl@boc-group.com
BOC Deutschland
Alexander Klähn
Sales Manager
+49-(0)30-2269-2523
alexander.klaehn@boc-de.com
BOC Schweiz
Sandro Gerussi
Business Development Manager
+41-52-26 03 75-0
sandro.gerussi@boc-ch.com
View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.com/news-releases/boc-group-stellt-adoit-21-vor-enterprise-architecture-management-das-alle-weiterbringt-302911215.html
Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat eine Neujustierung des Umgangs mit der AfD im Bundestag gefordert und damit eine innerparteiliche wie parlamentarische Grundsatzdebatte angestoßen. In einem Interview mit dem Magazin „Stern“ plädierte der CDU-Politiker dafür, der AfD die ihr nach dem üblichen Verteilungsschlüssel zustehenden Vorsitzendenposten in den Fachausschüssen des Bundestags nicht länger zu verwehren. „Die Partei ist gewählt, und so sollte man mit ihr auch umgehen“, sagte Rhein und verwies darauf, dass die AfD im hessischen Landtag und in anderen Länderparlamenten bereits Ausschussvorsitze innehat.
Im Bundestag verfügt die AfD wie die anderen Fraktionen über ein Vorschlagsrecht für bestimmte Ausschussvorsitze. Bisher scheiterte sie jedoch regelmäßig daran, dass ihre Kandidatinnen und Kandidaten bei den Wahlen in den Ausschüssen nicht die Unterstützung der Abgeordneten der übrigen Parteien erhielten und damit die nötigen Mehrheiten verfehlten. Eine Klage der AfD-Bundestagsfraktion vor dem Bundesverfassungsgericht blieb im September 2024 ohne Erfolg; Karlsruhe sah keinen Anlass, in das Verfahren der Ausschussbesetzungen einzugreifen. Politisch aber gewinnt die Frage durch Rheins Vorstoß neue Brisanz.
Rhein grenzt sich zugleich von einer inhaltlichen Annäherung an die AfD ab und lehnt ein Verbotsverfahren gegen die Partei ab. Er halte das vielzitierte Bild einer „Brandmauer“ für falsch, betonte der CDU-Landeschef. Für die Union gelte: „Wir grenzen uns klar von der AfD ab, aber wir grenzen die Partei nicht aus.“ Das müsse sich auch in der Parlamentsarbeit widerspiegeln. Anstelle juristischer Schritte warb Rhein dafür, die AfD politisch zu stellen: Die CDU müsse den Wählerinnen und Wählern „ein besseres Angebot machen“ und die „Deutungshoheit über die Alltagsfragen“ zurückgewinnen. Eine Zusammenarbeit mit der AfD setze aus seiner Sicht eine „Politik der klaren roten Linien“ voraus.
Die AfD bewertet die Äußerungen des hessischen Regierungschefs als Signal eines sich abzeichnenden Kurswechsels in der Union. Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Bernd Baumann, sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von einem „überfälligen“ Schritt und einem Zeichen für ein „generelles Umdenken in der CDU“. Die Forderung nach Ausschussvorsitzen sei „nur der erste Schritt – weitere werden folgen“, prognostizierte Baumann. Angesichts jüngster Wahlergebnisse sehe er die Union unter Druck, ihre bisherige Ausgrenzungsstrategie zu überdenken. Koalitionsfraktionen im Bundestag wiesen einen von Rhein geforderten Kurswechsel allerdings zurück und halten bislang an der Linie fest, AfD-Kandidaten für Ausschussvorsitze nicht zu unterstützen.
In den Fachausschüssen des Bundestags wird ein Großteil der inhaltlichen Gesetzgebungsarbeit vorbereitet. Die Vorsitzenden spielen eine zentrale Rolle bei der Organisation der Beratungen und der Tagesordnungsgestaltung. Die Verteilung dieser Schlüsselpositionen erfolgt nach einem festgelegten Schlüssel zwischen den Fraktionen, doch bleibt die tatsächliche Besetzung an die Wahl durch die Ausschussmitglieder gebunden. Vor diesem Hintergrund berührt die von Rhein angestoßene Debatte nicht nur die Machtbalance zwischen den Fraktionen, sondern auch die Frage, wie das Parlament mit Parteien umgeht, die zwar demokratisch gewählt sind, von großen Teilen des Hauses aber weiterhin klar abgelehnt werden.