AML RightSource mit CobraSight-Award für Expertise im Bereich Compliance bei digitalen Vermögenswerten ausgezeichnet

18.09.2026

Die Anerkennung durch die Branche unterstreicht die Kompetenz von AML RightSource bei der Unterstützung von Unternehmen bei der Bewältigung der sich ständig weiterentwickelnden Vorschriften im Bereich Krypto sowie digitale Vermögenswerte.

HIGHLAND HILLS, Ohio, 18. September 2026 /PRNewswire/ -- AML RightSource, ein weltweit tätiger Anbieter von Expertenlösungen für Managed Services und Beratungsleistungen für die Bekämpfung von Finanzkriminalität, wurde von CobraSight mit dem 2026 Crypto & Digital Assets Growth Partner Award in der Kategorie Licensing & Compliance ausgezeichnet. Die Auszeichnung würdigt Unternehmen, die fundiertes Fachwissen, Spezialisierung sowie Erfahrung bei der Unterstützung von Organisationen vorweisen können, die im Ökosystem der digitalen Vermögenswerte tätig sind.

AML RightSource

Da digitale Vermögenswerte immer mehr in den finanziellen Mainstream vordringen, sehen sich Organisationen mit einem zunehmend komplexen regulatorischen Umfeld konfrontiert. Neue und sich wandelnde Anforderungen in verschiedenen Rechtsgebieten erhöhen die Erwartungen in den Bereichen Geldwäschebekämpfung, Compliance bei Finanzkriminalität, Governance, Lizenzierung und Risikomanagement.

AML RightSource unterstützt Unternehmen im Bereich digitaler Vermögenswerte, Finanzinstitute, Fintech-Unternehmen und andere regulierte Organisationen bei der Bewältigung dieser Herausforderungen durch eine Kombination aus Managed Services, Beratungsleistungen, Ermittlungen, Transaktionsüberwachung, Einhaltung von Sanktionsvorschriften und umfassender Expertise im Bereich des Risikomanagements bei Finanzkriminalität.

„Digitale Vermögenswerte haben sich rasch von einem Nischenmarkt zu einem immer wichtigeren Bestandteil des globalen Finanzökosystems entwickelt", sagte Steve Meirink, Chief Executive Officer von AML RightSource.

„Da digitale Vermögenswerte immer breitere Akzeptanz finden, stehen Unternehmen der Finanzdienstleistungsbranche unter zunehmendem Druck, Innovation mit strengen Compliance- und Risikomanagementpraktiken in Einklang zu bringen. Wir sind stolz darauf, unsere Kunden bei der Bewältigung dieser Herausforderung zu unterstützen und ihnen zu helfen, Programme zu entwickeln, die den sich wandelnden regulatorischen Anforderungen gerecht werden und gleichzeitig nachhaltiges Wachstum ermöglichen."

„Diese Auszeichnung spiegelt die Kompetenz und das Engagement unseres globalen Teams wider. Jeden Tag arbeiten unsere Experten eng mit unseren Kunden zusammen, um komplexe Compliance-Herausforderungen zu meistern, das Vertrauen zu stärken und die Grundlage für langfristigen Erfolg zu schaffen."

AML RightSource beschäftigt weltweit mehr als 7.000 Fachkräfte und bietet Fachwissen im Bereich der Bekämpfung von Finanzkriminalität in Nordamerika, EMEA sowie im asiatisch-pazifischen Raum (APAC). Das Leistungsspektrum des Unternehmens umfasst die Bereiche Geldwäschebekämpfung, „Know Your Customer" (KYC), Einhaltung von Sanktionsvorschriften, Transaktionsüberwachung, Betrugsbekämpfung, Ermittlungen, regulatorische Nachbesserung sowie Beratungsdienstleistungen für stark regulierte Branchen.

Laut CobraSight wurden mehr als 350 Anbieter im Rahmen eines unabhängigen Bewertungsverfahrens geprüft, wobei die Gewinner auf der Grundlage ihrer Spezialisierung , ihrer Branchenexpertise, ihrer Kundenerfahrung sowie ihrer Unterstützung für Organisationen ausgewählt wurden, die in regulierten Märkten tätig sind.

Informationen zu AML RightSource

AML RightSource ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich der Compliance und des Risikomanagements bei Finanzkriminalität. Wir bieten maßgeschneiderte Lösungen durch erfahrene Fachleute zur Unterstützung bei folgenden Themen: AML, KYC, EDD und weitere. Wir unterstützen unsere Kunden dabei, Compliance-Anforderungen zu erfüllen, Risiken zu managen und regulatorische Veränderungen souverän zu meistern. www.amlrightsource.com. 

Cision View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.com/news-releases/aml-rightsource-mit-cobrasight-award-fur-expertise-im-bereich-compliance-bei-digitalen-vermogenswerten-ausgezeichnet-302883015.html

AfD-Ausschussvorsitze im Fokus: CDU in der Zwickmühle zwischen Abgrenzung und Einbindung

08.10.2026

Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat eine Neujustierung des Umgangs mit der AfD im Bundestag gefordert und damit eine innerparteiliche wie parlamentarische Grundsatzdebatte angestoßen. In einem Interview mit dem Magazin „Stern“ plädierte der CDU-Politiker dafür, der AfD die ihr nach dem üblichen Verteilungsschlüssel zustehenden Vorsitzendenposten in den Fachausschüssen des Bundestags nicht länger zu verwehren. „Die Partei ist gewählt, und so sollte man mit ihr auch umgehen“, sagte Rhein und verwies darauf, dass die AfD im hessischen Landtag und in anderen Länderparlamenten bereits Ausschussvorsitze innehat.

Im Bundestag verfügt die AfD wie die anderen Fraktionen über ein Vorschlagsrecht für bestimmte Ausschussvorsitze. Bisher scheiterte sie jedoch regelmäßig daran, dass ihre Kandidatinnen und Kandidaten bei den Wahlen in den Ausschüssen nicht die Unterstützung der Abgeordneten der übrigen Parteien erhielten und damit die nötigen Mehrheiten verfehlten. Eine Klage der AfD-Bundestagsfraktion vor dem Bundesverfassungsgericht blieb im September 2024 ohne Erfolg; Karlsruhe sah keinen Anlass, in das Verfahren der Ausschussbesetzungen einzugreifen. Politisch aber gewinnt die Frage durch Rheins Vorstoß neue Brisanz.

Rhein grenzt sich zugleich von einer inhaltlichen Annäherung an die AfD ab und lehnt ein Verbotsverfahren gegen die Partei ab. Er halte das vielzitierte Bild einer „Brandmauer“ für falsch, betonte der CDU-Landeschef. Für die Union gelte: „Wir grenzen uns klar von der AfD ab, aber wir grenzen die Partei nicht aus.“ Das müsse sich auch in der Parlamentsarbeit widerspiegeln. Anstelle juristischer Schritte warb Rhein dafür, die AfD politisch zu stellen: Die CDU müsse den Wählerinnen und Wählern „ein besseres Angebot machen“ und die „Deutungshoheit über die Alltagsfragen“ zurückgewinnen. Eine Zusammenarbeit mit der AfD setze aus seiner Sicht eine „Politik der klaren roten Linien“ voraus.

Die AfD bewertet die Äußerungen des hessischen Regierungschefs als Signal eines sich abzeichnenden Kurswechsels in der Union. Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Bernd Baumann, sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von einem „überfälligen“ Schritt und einem Zeichen für ein „generelles Umdenken in der CDU“. Die Forderung nach Ausschussvorsitzen sei „nur der erste Schritt – weitere werden folgen“, prognostizierte Baumann. Angesichts jüngster Wahlergebnisse sehe er die Union unter Druck, ihre bisherige Ausgrenzungsstrategie zu überdenken. Koalitionsfraktionen im Bundestag wiesen einen von Rhein geforderten Kurswechsel allerdings zurück und halten bislang an der Linie fest, AfD-Kandidaten für Ausschussvorsitze nicht zu unterstützen.

In den Fachausschüssen des Bundestags wird ein Großteil der inhaltlichen Gesetzgebungsarbeit vorbereitet. Die Vorsitzenden spielen eine zentrale Rolle bei der Organisation der Beratungen und der Tagesordnungsgestaltung. Die Verteilung dieser Schlüsselpositionen erfolgt nach einem festgelegten Schlüssel zwischen den Fraktionen, doch bleibt die tatsächliche Besetzung an die Wahl durch die Ausschussmitglieder gebunden. Vor diesem Hintergrund berührt die von Rhein angestoßene Debatte nicht nur die Machtbalance zwischen den Fraktionen, sondern auch die Frage, wie das Parlament mit Parteien umgeht, die zwar demokratisch gewählt sind, von großen Teilen des Hauses aber weiterhin klar abgelehnt werden.