BUDAPEST, Ungarn, 15. September 2026 /PRNewswire/ -- aiMotive gab heute die offizielle Markteinführung von zwei professionellen Datenerfassungslösungen bekannt: das aiMotive Rig und die aiMotive Rooftop Box. Beide Systeme sind darauf ausgelegt, die Erfassung hochwertiger Referenzdaten für die Entwicklung, Erprobung und Validierung von Fahrerassistenzsystemen (ADAS) und autonomem Fahren (AD) zu unterstützen. Durch die Integration der hochpräzisen SPAN GNSS+INS-Technologie von NovAtel, einem Unternehmen der Hexagon-Gruppe, ermöglichen sie eine genaue Positionsbestimmung, Zeitmessung und Eigenbewegungsschätzung für eine zuverlässige Systembewertung. Die aiMotive Rooftop Box ist zudem ab Werk für World Extractor vorbereitet und bietet somit eine vollständige Pipeline von den Rohdaten der Sensoren bis hin zur neuronalen Rekonstruktion und zu simulationsfähigen synthetischen Umgebungen. Beide Lösungen werden mit der von aiMotive selbst entwickelten Aufzeichnungssoftware aiRec ausgeliefert, die über integrierte Live-Sensordiagnose- und Überwachungsfunktionen verfügt, um eine präzise Synchronisation und Daten von hoher Qualität zu gewährleisten.
aiMotive Rig
Das aiMotive Rig ist eine kompakte, leichte, auf LiDAR ausgerichtete Sensorkonfiguration, die auf dem Hesai OT128 LiDAR und dem NovAtel PwrPak7D-E2 GNSS+INS-Gehäuse basiert. Dank seiner kompakten Bauweise lässt es sich leicht montieren, versetzen und transportieren – es kann auf nahezu jeder Fahrzeugplattform mit minimalem Rüstaufwand eingesetzt werden. aiMotive Rig bietet eine robuste Erfassung der statischen Umgebung sowie hochpräzise Positionierung und ermöglicht so die KI-basierte automatische Annotation der statischen Umgebung, die Erstellung von HD-Karten sowie das Benchmarking von Fahrspur-bezogenen Funktionen – all dies wird nativ von der aiData-Toolchain unterstützt.
aiMotive Rooftop Box
Die aiMotive Rooftop Box ist ein umfassendes multimodales Sensorsystem, das ein Array aus sechs Sony IMX728-Kameras für eine vollständige 360°-Umgebungserfassung mit zwei Hesai LiDARs und dem NovAtel PwrPak7D-E2 GNSS+INS-Gehäuse kombiniert. Genau wie das Rig ist auch die Rooftop Box so konzipiert, dass sie sich problemlos an jeder Fahrzeugplattform montieren lässt. Sie wurde für anspruchsvolle Test- und Validierungsszenarien entwickelt und unterstützt alle Funktionen von aiData Rig. Darüber hinaus ermöglicht sie die automatische Annotation dynamischer Akteure, die neuronale Rekonstruktion mit dem World Extractor sowie vollständige Validierungs-Workflows für ADAS und AD.
NovAtel GNSS+INS: Die Grundlage für höchste Präzision
Beide Systeme nutzen das PwrPak7D-E2 von NovAtel zur Positions- und Zeitbestimmung für die Schätzung der Eigenbewegung. NovAtel SPAN GNSS+INS genießt das Vertrauen führender Unternehmen, die fortschrittliche Fahrerassistenz- und automatisierte Fahrtechnologien entwickeln, und bildet die Grundlage für Referenzdaten, die eine zuverlässige nachgelagerte Annotation, Kartenerstellung und neuronale Rekonstruktion in großem Maßstab ermöglicht.
„Zuverlässige Referenzsysteme sind für die Entwicklung, Erprobung und Validierung komplexer Sensorsysteme unverzichtbar", sagte Andreas Niemann, Director of Global Sales bei NovAtel. „Unsere fortschrittliche SPAN GNSS+INS-Technologie kombiniert hochpräzise Positions- und Zeitbestimmung durch Sensorfusion und bietet Kunden damit eine verlässliche Datenquelle für Entwicklung und Validierung. Wenn die Teams auf ihre Daten vertrauen können, können sie sich darauf konzentrieren, Innovationen voranzutreiben und die Leistung zu verbessern."
Als Hardware und als Service erhältlich
Das aiMotive Rig und die aiMotive Rooftop Box können direkt erworben werden und sind zudem als Teil des „Professional Services"-Angebots von aiMotive einsetzbar, bei dem das aiMotive-Team die Datenerfassung im Auftrag des Kunden durchgängig übernimmt. Beide Systeme sind nativ in die aiData-Annotationspipeline integriert, wodurch der kürzestmögliche Weg von der Rohaufzeichnung zu hochwertigen, annotierten Daten gewährleistet wird. Die aiMotive Rooftop Box unterstützt zudem die neuronale Rekonstruktions-Toolchain World Extractor und ermöglicht so die gesamte Pipeline vom aufgezeichneten Filmmaterial bis hin zu simulationsfähigen synthetischen Umgebungen.
„Die Entwicklung und Validierung von KI für den Automobilbereich – sei es für ADAS oder für automatisiertes Fahren – beginnt mit einer entscheidenden Grundlage: Daten. Das aiMotive Rig und die Rooftop Box wurden entwickelt, um dieses Risiko auszuschließen – fehlerfreie Aufzeichnung, als einheitliches System konzipierte Hardware und Software sowie die GNSS/INS-Präzision von NovAtel als Grundlage, die dafür sorgt, dass alle nachfolgenden Schritte – von der automatischen Annotation bis zur neuronalen Rekonstruktion – bereits ab der ersten Aufzeichnung eine hohe Qualität aufweisen", sagte Luca Csanady, Business Director of Professional Services bei aiMotive.
Weitere Informationen zu den Datenerfassungslösungen und den Professional Services von aiMotive finden Sie hier: aimotive.com/professional-services
Weitere Informationen zu NovAtel finden Sie unter novatel.com.
Weitere Informationen zu aiMotive finden Sie unter aimotive.com.
Kontakt: Bence Boda, Marketing & Communications Director, aiMotive – bence.boda@aimotive.com
View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.com/de/pressemitteilungen/aimotive-kundigt-eine-produktreihe-professioneller-datenerfassungsgerate-an-302876946.html
Eineinhalb Wochen nach der Berlin-Wahl kommt die Regierungsbildung in der Hauptstadt kaum voran. Zwar trafen sich Spitzenvertreterinnen und -vertreter von Linke, Grünen und SPD zu einem ersten Dreier-Treffen, doch eine gemeinsame Linie im Umgang mit Antisemitismus, Rassismus und organisierter Kriminalität zeichnet sich bislang nicht ab. Nach rund fünfstündigen Beratungen sprachen die Parteivorsitzenden Kerstin Wolter (Linke), Nina Stahr (Grüne) und Bettina König (SPD) lediglich von einem „konstruktiven“ Austausch – konkrete Ergebnisse präsentierten sie nicht.
Das vertrauliche Vorgespräch im Haus der Statistik nahe dem Alexanderplatz gilt als Voraussetzung für formale Sondierungsgespräche über eine mögliche rot-grün-rote Koalition. Grünen und SPD ist nach eigenen Angaben wichtig, dass die Linke klare und belastbare Zusagen im Kampf gegen Antisemitismus und zur Distanzierung von organisierter Kriminalität gibt. Das Misstrauen ist ausgeprägt: Mehrere Vorfälle in den Reihen der Linken hatten im Vorfeld für Besorgnis bei den potenziellen Partnern gesorgt.
Besonders kritisch gesehen wird, dass bei einer Wahlparty der Neuköllner Linken am 20. September sowohl ein Oberhaupt eines arabischstämmigen und zum Teil kriminellen Clans als auch ein umstrittener propalästinensischer Aktivist anwesend waren. Hinzu kommt die frühere Mitgliedschaft der Spitzenkandidatin Elif Eralp im Verein „Rote Hilfe“, der vom Verfassungsschutz seit 2012 als wichtige linksextremistische Gruppierung beobachtet wird. Die Organisation versteht sich zwar als Solidaritätsverein für linke Aktivisten mit Problemen mit dem Rechtsstaat, gilt den Sicherheitsbehörden aber als zentrale Struktur im Linksextremismus. Zuletzt trat auch der Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Sören Pellmann, der „Roten Hilfe“ bei.
Offen ist, wann die Gespräche in Berlin fortgesetzt werden. Die drei Parteien betonen, man wolle weiter miteinander reden, ein genauer Zeitplan wurde jedoch nicht genannt. Innerhalb der SPD wird bereits damit gerechnet, dass es mehr als ein Vorgespräch brauchen wird, bevor formelle Sondierungen starten können. Auf Bundesebene werden die Entwicklungen genau verfolgt: Die Hauptstadtwahl gilt als Stimmungsbarometer für den Umgang der Parteien mit Antisemitismus- und Extremismusvorwürfen – und als Belastungstest dafür, wie tragfähig ein erneutes Bündnis von Linken, Grünen und SPD in Berlin sein könnte.