BERLIN und NEW YORK, 16. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Heute gab Aignostics die Markteinführung von HETA Clinical bekannt, einer neuen Familie krebsartenübergreifender KI-Produkte, die den gesamten Arbeitsablauf in der Pathologie von der Probenannahme und Auswertung bis hin zu molekularen Tests abdeckt. Die ersten vier Produkte von HETA Clinical erfassen die Präparatequalität, das Vorhandensein von Tumorgewebe, die Mitosezahl sowie die Tumorzellularität anhand digitaler Ganzschnittbilder von Gewebepräparaten mit Hämatoxylin-Eosin-Färbung (H&E).
Diese Beurteilungen erfolgen in der Regel visuell, was zeitaufwändig ist, und die Einschätzungen unterscheiden sich naturgemäß von einem Untersucher zum anderen. Pathologen, mit denen wir an führenden Universitätskliniken und Laboren für Präzisionsmedizin gesprochen haben, schätzen, dass 10 bis 20 % der molekularen Tests fehlschlagen, weil die Gewebeproben einen zu geringen Tumoranteil aufweisen, was erneute Biopsien und lange Verzögerungen zur Folge haben kann. HETA Clinical unterstützt Labore bei der Priorisierung von Fällen, der Verkürzung der Bearbeitungszeiten und der Bestätigung, dass die Proben vor der molekularen Testung ausreichend Tumorgewebe enthalten.
„HETA Clinical hilft Laboren, ihre Arbeitsabläufe schneller abzuwickeln", sagte Dr. Rosemarie Krupar, Bereichsleiterin für Pathologie bei Aignostics. „Messungen wie die Bestimmung des Tumorgehalts sowie der Mitosezahl sind für viele Fachgebiete der Pathologie von zentraler Bedeutung und beeinflussen einen Großteil der Arbeitsschritte, die sich an die Untersuchung eines Präparats anschließen. Bei der Quantifizierung dieser Messgrößen auf Einzelzellebene liefert KI auch in großem Maßstab konsistente Ergebnisse und verschafft Pathologen mehr Zeit für die Aufgaben, die ihr Fachwissen erfordern."
Alle vier Produkte von HETA Clinical basieren auf HETA (ehemals Atlas H&E-TME), der zentralen krebsartenübergreifenden Plattform von Aignostics für die räumliche Analyse H&E-gefärbten Gewebes. In einer kürzlich durchgeführten Studie erreichte HETA bei der Zellklassifizierung eine ebenso gute oder bessere Leistung als erfahrene Pathologen. Da HETA zahlreiche Krebsarten abdeckt, macht HETA Clinical KI für ein breites Spektrum pathologischer Spezialgebiete nutzbar und beschränkt sich nicht auf die häufigsten Krebsarten.
Aignostics kündigte kürzlich auch den frühen Zugang zu PathoSearch an, einer visuellen Suchmaschine für Pathologiefälle. Weitere Produkte von HETA Clinical werden im Laufe der Zeit auf den Markt gebracht und in Bildverwaltungssysteme, darunter Techcyte Fusion® AP, integriert. Pathologen, die Fusion verwenden, können sich für eine Demo an ihren Techcyte-Ansprechpartner wenden.
Fordern Sie hier eine Demo von HETA Clinical an.
Nur für Forschungszwecke. Nicht zur Verwendung in diagnostischen Verfahren.
Informationen zu Aignostics
Aignostics ist ein Unternehmen für künstliche Intelligenz, das KI-gestützte Gewebeanalysen bereitstellt, die von Pathologen validiert werden. Durch die Kombination von firmeneigenem Zugang zu multimodalen klinischen Daten, branchenführenden Technologien sowie fundierter wissenschaftlicher Forschung entwickelt Aignostics erstklassige Produkte und Dienstleistungen für die nächste Generation der Präzisionsmedizin und unterstützt damit sowohl die biopharmazeutische Forschung und Entwicklung (F&E) als auch klinisch-pathologische Labore. Aignostics wurde 2020 gegründet und ist ein Spin-off der Charité Berlin, einer der größten und angesehensten Universitätskliniken der Welt. Aignostics wird von führenden Investoren wie der Mayo Clinic finanziert und hat Niederlassungen in Berlin und New York.
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Ein nächtlicher Brand unter einer Kabelbrücke im Berliner Stadtteil Marzahn hat zentrale Leitungen des städtischen Stromnetzes beschädigt und Ermittlungen wegen Brandstiftung ausgelöst. Nach Angaben der Polizei brannten in den frühen Morgenstunden unter einer Brücke an der Boxberger Straße Altreifen und Gerümpel. Ob das Feuer gezielt gelegt wurde, ist Gegenstand laufender Ermittlungen. Einsatzkräfte der Polizei sicherten am Brandort Spuren, um Hinweise auf die Ursache und mögliche Täter zu gewinnen.
Die Feuerwehr war gegen 4.00 Uhr alarmiert worden und ging zunächst von einem kleineren Einsatz aus. Erst vor Ort zeigte sich, dass die Flammen auf unter der Brücke verlegte Stromleitungen übergegriffen hatten. Ein großflächiger Stromausfall blieb nach Angaben eines Feuerwehrsprechers zwar aus, die Leitungen wurden jedoch so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass Teile der lokalen Versorgung umgestellt werden mussten.
Nach Angaben von Henrik Beuster, Sprecher von Stromnetz Berlin, mussten 19 gewerbliche Kunden vorübergehend vom regulären Netz getrennt werden. Seit etwa 9.00 Uhr würden sie über ein Notstromaggregat versorgt, sagte Beuster. Betroffen seien zwei 110.000-Volt-Hochspannungskabel sowie mehrere Mittelspannungsleitungen mit 10.000 Volt. Reparaturarbeiten an den beschädigten Trassen seien im Gange, konkrete Angaben zur Dauer der Instandsetzung lagen zunächst nicht vor.
Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hält einen bloßen Zufall für unwahrscheinlich und spricht von einem möglichen gezielten Angriff auf die Infrastruktur. Die Ermittlungen zur schweren Brandstiftung liefen zwar ergebnisoffen in alle Richtungen, betonte die GdP zugleich. In der Vergangenheit war es in Berlin wiederholt zu Angriffen auf Stromtrassen gekommen, die teils umfangreiche Stromausfälle nach sich zogen und nach damaligen Erkenntnissen linksextremistischen Tätergruppen zugerechnet wurden. Die aktuellen Ermittlungen konzentrieren sich nun darauf, ob und wie der jüngste Brand in Marzahn in ein solches Muster einzuordnen ist.