„AI Leads, Future Succeeds": China International Consumer Electronics Exposition 2026 beginnt

05.09.2026

QINGDAO, China, 5. September 2026 /PRNewswire/ -- Am 4. September wurde die 2026 China International Consumer Electronics Exposition („CICE") im Qingdao International Convention Center (Hongdao Hall) offiziell eröffnet. Die diesjährige Messe vereint über 300 in- und ausländische Unternehmen aus zwölf Ländern und Regionen auf einer Gesamtausstellungsfläche von 60.000 Quadratmetern.

Als einzige Fachmesse auf nationaler Ebene in der Provinz Shandong wird die Expo von der Volksregierung der Provinz Shandong ausgerichtet und gemeinsam von der China Chamber of Commerce for Import and Export of Machinery and Electronic Products (CCCME), dem Chinese Institute of Electronics sowie der Volksregierung der Stadt Qingdao organisiert. Nach 22 erfolgreichen Auflagen steht die diesjährige Messe unter dem Motto „AI Leads, Future Succeeds" und ist strategisch auf die neuesten Entwicklungen und Zukunftstrends der globalen Unterhaltungselektronikbranche ausgerichtet. Die Messe präsentiert die neuesten Produkte und wegweisenden Technologien aus Bereichen wie Smart Home, Smart Health und Wellness, künstliche Intelligenz sowie Smart Mobility und dient als umfassende Plattform für die branchenübergreifende Zusammenarbeit, die Synergien entlang der gesamten Wertschöpfungskette sowie eine mehrdimensionale Stärkung der Branche fördert. Parallel dazu bietet die Expo über 20 Rahmenveranstaltungen, darunter Branchengipfel, Business-Matching-Sessions und Produktvorstellungen, wobei der Schwerpunkt auf Premieren und der Verknüpfung von Ausstellung und Handel liegt, wodurch eine hochwertige Plattform für den branchenübergreifenden Austausch entlang der gesamten Wertschöpfungskette geschaffen wird.

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Deutsche Bischöfe beenden Beratungen zu Demokratie, Missbrauchsaufarbeitung und Laienbeteiligung

08.10.2026

Mit einem Gottesdienst und einer Abschlusspressekonferenz endet an diesem Donnerstag in Fulda die Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz. Unter der Leitung ihres neuen Vorsitzenden, des Münsteraner Bischofs Heiner Wilmer, haben die katholischen Bischöfe seit Montag eine Vielzahl gesellschafts- und kirchenpolitischer Themen beraten. Auf der Agenda standen Fragen der demokratischen Kultur in Deutschland, die Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs, ethische Konfliktfelder wie Leihmutterschaft sowie der Umgang mit neuer Technologie wie Künstlicher Intelligenz. Hinzu kamen innerkirchliche Schwerpunkte wie die Entwicklung der Erwachsenentaufen, die Mitwirkung von Laien und der Einsatz in sozialen Medien.

Deutlich positionierten sich die Bischöfe zum politischen Klima im Land. Wilmer warnte mit Blick auf eine mögliche Regierungsbeteiligung der AfD in Sachsen-Anhalt vor einem „Paradigmenwechsel“. Die Partei stelle die Grundwerte des gesellschaftlichen Zusammenlebens infrage und wolle „ein anderes Deutschland“, sagte der Vorsitzende zum Abschluss der Beratungen. Besonders kritisch sehen die Bischöfe, dass einige Positionen der AfD aus ihrer Sicht mit dem christlichen Glauben und dem zugrunde liegenden Gottes- und Menschenbild nicht vereinbar seien.

Der DBK-Vorsitzende stellte sich demonstrativ hinter den Magdeburger Bischof Gerhard Feige und das Bistum Magdeburg, vor allem mit Blick auf Spekulationen über mögliche Folgen einer AfD-geführten Landesregierung. Diskutiert wird in diesem Zusammenhang, ob etwa der Einzug der Kirchensteuer zur Disposition stehen könnte. Die Kirche müsse „mit allem rechnen“ und stelle sich so auf, „dass wenn große Erschütterungen kommen sollten, wir gewappnet sind“, betonte Wilmer. Es dürfe nicht sein, dass ein Bistum durch politische Weichenstellungen im Nachteil sei.

Die Bischöfe sehen sich zugleich mit einem Stimmungsumschwung in Teilen ihrer eigenen Basis konfrontiert. Nach Aussage Wilm ers ist es „erschreckend“, wenn rund 30 Prozent der Katholikinnen und Katholiken in Ostdeutschland die AfD wählen, die in Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextrem eingestuft ist. Als Antwort auf wachsenden Antisemitismus und gesellschaftliche Polarisierung verweist die Bischofskonferenz auf die jüdisch-christliche Tradition, auf Menschenwürde und Solidarität. Auftrag der Kirche sei es, mit den Menschen zu reden, ihnen zuzuhören und so den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.

Neben der politischen Lage blieb die Kirche bei der Vollversammlung auch mit eigenen Reform- und Krisenthemen befasst. Die Bischöfe berieten über weitere Schritte bei der Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch und diskutierten, wie Laien stärker an Entscheidungsprozessen beteiligt werden können. Zudem rückten neue Handlungsfelder in den Blick: Die wachsende Bedeutung von Social Media und der Einsatz Künstlicher Intelligenz in Pastoral und Verwaltung werfen für die Kirche Fragen nach Verantwortung, Transparenz und ethischen Leitplanken auf. Die Beschlüsse und Leitlinien der Konferenz sollen in den kommenden Monaten in den Diözesen konkretisiert werden.