ACEMATE präsentiert auf der IFA 2026 den KI-Tennisroboter S10 Pro - ein Flaggschiff-Modell für Hochleistungstraining

03.09.2026

BERLIN, 3. September 2026 /PRNewswire/ -- ACEMATE hat heute auf der IFA 2026 den S10 Pro vorgestellt, seinen neuen KI-Tennisroboter der Spitzenklasse. Aufbauend auf der Fähigkeit des ursprünglichen S10 zu echten Ballwechseln wurde der S10 Pro für ein intensiveres, strukturierteres und wettkampforientiertes Training entwickelt. Er vereint fünf zentrale Trainingsmodi, eine verbesserte Leistung auf dem Platz dank ACE+ SHOT™ Tech sowie einen vollständigen KI-gestützten Trainingszyklus.

ACEMATE’s new flagship S10 Pro for high-performance training and the original S10 at IFA 2026

Mehr als nur Ballwechsel: Fünf zentrale Trainingsmodi

Der S10 Pro vereint fünf Kernmodi in einem flexiblen Ablauf, der vom Aufwärmen über gezieltes Training bis hin zu wettkampfnahen Spielsituationen reicht. Ein binokulares 4K-HDR-Dualkamerasystem ermöglicht die Ballverfolgung, während sich der Roboter dank seiner omnidirektionalen Mobilität über den gesamten Platz bewegen kann. Im Rally-Modus fängt der Roboter Bälle ab, die im gültigen Spielfeld landen, und spielt sie vom Aufsprungpunkt aus zurück, wodurch er den Spielern hilft, sich aufzuwärmen und einen natürlichen Schlagrhythmus zu finden.

Drei Spezialmodi sind auf konkrete Trainingsziele ausgerichtet. Der Übungsmodus kombiniert Zielbereiche und Punktwertung für Platzierungsübungen. Der Aufschlagmodus hilft Spielern, sowohl den Aufschlag als auch den folgenden Schlag zu trainieren, indem er Aufschlagerfolgsquote, Geschwindigkeit, Höhe über dem Netz und Spin erfasst und anschließend einen Return simuliert, um das „Aufschlag-plus-Eins"-Training zu ermöglichen. Der Ballmaschinen-Modus bietet gleichmäßige, wiederholbare Ballzufuhren und die größte Bandbreite an einstellbaren Ballausgabeparametern.

Der Battle-Modus verwandelt den S10 Pro in einen KI-Gegner, indem er die Schlagmuster echter Spieler simuliert und auf jeden ankommenden Ball eigenständig reagiert. Vier voreingestellte Spielstile – „Defense", „Attack", „Topspin" und „Variety" – erzeugen unterschiedliche Spielsituationen. Der Modus zeichnet den Spielstand sowie das Ergebnis jedes einzelnen Punktes auf, um die Leistung unter wettkampfähnlichem Druck zu bewerten.

Für mehr Flexibilität beim Training fasst der S10 Pro bis zu 100 Bälle, verfügt über einen Akku mit hoher Kapazität und bis zu fünf Stunden Laufzeit und ist auf Hart-, Sand- und Rasenplätzen einsetzbar.

Profi-Schläge: ACE+ SHOT™-Technologie

Das Herzstück des S10 Pro ist die ACE+ SHOT™-Technologie, ein neues omnidirektionales Ballausgabesystem, das höhere Ballgeschwindigkeiten, stärkeren Spin, einen breiteren Ausgabebereich und eine präzisere Ballplatzierung ermöglicht. Das System verändert die horizontale Auswurfrichtung innerhalb der Maschine, anstatt den gesamten Roboter vor jeder Ballausgabe zu drehen. Dieses Design hilft dem S10 Pro, seine Position auf dem Platz beizubehalten und schneller zwischen den Ballplatzierungen zu wechseln.

ACE+ SHOT™ liefert Ballgeschwindigkeiten von bis zu 75 mph (120 km/h) und eine horizontale Abdeckung von bis zu 180 Grad. Spieler können den Auswurfwinkel von 7 bis 40 Grad, die Flugbahnhöhe von 1 bis 8 Metern und das Ballabgabeintervall von 1 bis 15 Sekunden einstellen, wobei Optionen für Flachbälle, Topspin und Backspin zur Verfügung stehen.

Zusammen ermöglichen diese Einstellungen ein Training, das über Ballabgaben in festgelegte Richtungen hinausgeht, und geben den Spielern mehr Kontrolle über Tempo, Tiefe, Spin, Richtung und Erholungszeit. Die Trainingseinheiten reichen von kontrollierten technischen Wiederholungen bis hin zu schnelleren Abläufen, die unter Druck Anpassungen bei Positionierung, Timing, Beinarbeit und Schlagauswahl erfordern.

Training der nächsten Generation: Ein vollständiger KI-gestützter Trainingszyklus

Der S10 Pro strukturiert jede Trainingseinheit anhand eines fünfstufigen KI-gestützten Trainingszyklus: Trainieren, Aufzeichnen, Analysieren, Auswerten und Verbessern. Dieser Prozess verbindet das Training auf dem Platz mit Leistungsdaten und Empfehlungen für das weitere Training und gibt jeder Trainingseinheit einen klaren Zweck und eine klare Richtung.

Vor dem Training wählen die Spieler einen Modus aus, entscheiden sich für einen von über 100 integrierten Trainingsplänen oder passen benutzerdefinierte Parameter an, sofern dies in der ACEMATE-App unterstützt wird. Während der Trainingseinheit steuern die Spieler das Training mithilfe eines Smartphones, einer kompatiblen Smartwatch oder der Gestensteuerung.

In kompatiblen Modi zeichnet das System während der gesamten Trainingseinheit Leistungsdaten auf. Nach dem Training zeigt die App Ergebnisse, KI-Analysen und Empfehlungen für die nächste Trainingsphase an. Die Spieler werten ihre Leistung aus, identifizieren Verbesserungspotenziale und beginnen die nächste Trainingseinheit mit klareren Zielen.

Preise und Verfügbarkeit

Die regionalen UVP für den ACEMATE S10 Pro betragen 2.999 Euro / 2.999 US-Dollar / 2.999 Pfund / 3.999 kanadische Dollar / 4.599 australische Dollar. ACEMATE nimmt ab sofort über seine offizielle Website Anzahlungen für Vorbestellungen des S10 Pro entgegen. Auf der IFA 2026, die vom 4. bis 8. September auf dem Gelände der Messe Berlin stattfindet, sind Medienvertreter und Besucher eingeladen, den S10 Pro in Halle 1.2, Stand 146, hautnah zu erleben und seine Trainingsmodi, Ballausgabeleistung sowie die KI-Analyse in Aktion zu sehen.

Informationen zu ACEMATE

ACEMATE entwickelt KI-gestützte Tennisroboter, die Robotik, Computer Vision und intelligente Software kombinieren, um das Einzeltraining realistischer, strukturierter und messbarer zu gestalten. 2025 brachte das Unternehmen sein erstes Produkt, den S10, mit Unterstützung des börsennotierten Robotikunternehmens OneRobotics (HKG: 6600) auf den Markt. Der S10 sammelte auf Kickstarter 2,4 Millionen US-Dollar ein, wurde von TIME zu einer der besten Erfindungen des Jahres 2025 gekürt, gewann bei den IFA Innovation Awards 2025 den Preis „Best in IFA Next" und erhielt einen ISPO-Award 2025.

Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Website von ACEMATE oder folgen Sie ACEMATE auf X, Instagram, YouTube, Facebook, LinkedIn, TikTok und Discord.

Cision View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.com/de/pressemitteilungen/acemate-prasentiert-auf-der-ifa-2026-den-ki-tennisroboter-s10-pro--ein-flaggschiff-modell-fur-hochleistungstraining-302867613.html

Antisemitismus-Debatte nach ZDF-Sendung: Anwalt spricht von „Falschbehauptung des Innenministers“

08.10.2026

Die Berliner Linken-Politikerin Elif Eralp geht juristisch gegen Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) vor. Eralp und ihr Berliner Landesverband haben nach Angaben ihres Rechtsbeistands Strafanzeige beziehungsweise Strafantrag gegen den Minister gestellt. Hintergrund ist eine Passage in der ZDF-Talkshow „Maybrit Illner“, in der sich die Moderatorin versprochen und Eralp in einem Satz fälschlich als Antisemitin bezeichnet hatte, bevor sie sich sofort korrigierte. Dobrindt kommentierte diese Szene mit den Worten „Na doch“.

Aus Sicht des von Eralp mandatierten Anwalts Jasper Prigge macht sich der Minister damit den Versprecher der Moderatorin zu eigen. In einem Schriftsatz, der mehreren Medien vorliegt, heißt es, Dobrindt stelle durch seine Einlassung eine Tatsachenbehauptung auf, die den Tatbestand der üblen Nachrede erfülle. Zudem liege eine Beleidigung vor, weil die Bezeichnung als Antisemitin „in erheblichem Maße ehrabträglich“ sei. Eralp habe sich nach Darstellung ihres Anwalts selbst nie in einer Weise geäußert, die als antisemitisch zu bezeichnen wäre, vielmehr trete sie öffentlich für den Schutz jüdischen Lebens ein.

Der Anwalt spricht von einer „Falschbehauptung des Innenministers“. Die Äußerung im Fernsehen sei geeignet, das öffentliche Wirken der Berliner Spitzenpolitikerin erheblich zu erschweren. In dem Schriftsatz wird darauf verwiesen, dass die Verbreitung des Eindrucks, Eralp würde selbst sagen, sie sei Antisemitin, ihre Integrität als politische Amtsträgerin infrage stellen und damit auch Auswirkungen auf politische Prozesse in Berlin haben könne. Eralp ist Spitzenkandidatin der Linken für das Rote Rathaus.

Die Auseinandersetzung hatte sich in der ZDF-Sendung an einem Schlagabtausch zwischen Dobrindt und der Linken-Bundestagsfraktionschefin Heidi Reichinnek entzündet. Während der Debatte unterlief Moderatorin Maybrit Illner der Versprecher, sie korrigierte sich jedoch unmittelbar mit dem Hinweis, Eralp sei „keine Antisemitin“. Dobrindts anschließender Kommentar bildet nun den Kern des juristischen Streits. Zu möglichen weiteren Schritten der Strafverfolgungsbehörden und einer Reaktion des Bundesinnenministers lagen zunächst keine näheren Angaben vor.