Abu Dhabi öffnet sein „Living Lab" für die Welt, um die Zukunft der Gesundheit zu beschleunigen

08.05.2026

ABU DHABI, VAE, 8. Mai 2026 /PRNewswire/ -- In seiner Rede auf der Milken Institute Global Conference, einem der einflussreichsten sektorübergreifenden Foren, das führende Vertreter aus Politik, Investment und Innovation zusammenbringt, lud S.E. Mansoor Ibrahim Al Mansoori, Vorsitzender der Gesundheitsbehörde von Abu Dhabi (DOH), globale Partner, Investoren und Innovatoren ein, „Gesundheitslösungen der nächsten Generation in Abu Dhabi zu entwickeln, zu testen und zu skalieren."

H.E.Mansoor Al Mansoori- Reimagining Healthcare, for Abu Dhabi and Beyond Session

Al Mansoori positionierte Abu Dhabi als globales Testfeld für KI-gestützte Gesundheitsinnovationen unter Realbedingungen, gestützt auf eine vollständig integrierte, intelligente Gesundheitsinfrastruktur: „KI ist für uns kein Hype, sondern ein nützliches Instrument. Wir beschleunigen die Arzneimittelforschung, indem wir umfassende Daten wie Genotyp, Phänotyp und Informationen von Wearables in ein KI-gestütztes System integrieren. Diese intelligente Plattform fungiert als Real-World-Evidence-Engine, mit der Unternehmen die Wirkung von Produkten in Echtzeit bewerten können … Abu Dhabi ist ein „Living Lab", und die Einladung steht."

Al Mansoori fuhr fort: „Jedes Gesundheitssystem braucht Vorausschau, das ist eine Verantwortung. In Abu Dhabi integriert unser informationsgestütztes System alle Arten von Gesundheitsdaten in eine einzige Plattform, die vollständige Übersicht bietet … so können Sie jederzeit den Puls Ihres Systems fühlen."

Er hob die Rolle von KI-Agenten im Unified Medical Operations Command Centre (UMOC) des Emirats hervor, die Vorausschau und Resilienz schaffen: „Das UMOC ist das „Gesundheitsgehirn" unseres Systems. Heute verfügen wir [mit KI-Agenten] über das Vierzigfache der Arbeitskraft unserer Belegschaft, erkennen Vorfälle in Echtzeit, ermöglichen schnellere Notfallmaßnahmen sowie eine Versorgung, die bereits im Krankenwagen beginnt, und schaffen eine kontinuierliche Informationsschleife."

Al Mansoori fuhr fort: „In der zurückliegenden Zeit stand unser System nicht still. Wir haben weitergemacht, geliefert und beschleunigt. Abu Dhabis langfristiger Plan im Gesundheitswesen und darüber hinaus basiert auf wirtschaftlicher Diversifizierung, strategischen Investitionen in Technologie und Infrastruktur sowie Investitionen in Fachkräfte und wird durch umfangreiche Kapitalreserven gestützt."

Am Rande der Konferenz traf Al Mansoori bei einem Dinner, das im Rahmen der Plattform Future Health – A Global Initiative by Abu Dhabi ausgerichtet wurde, zudem mit einer ausgewählten Gruppe führender Vertreter aus den Bereichen Langlebigkeitsforschung, KI, Biotechnologie, Pädiatrie, Genomik und Investment zusammen. Die Diskussion konzentrierte sich auf die Weiterentwicklung praktischer Modelle für vorausschauende Gesundheitssysteme, den Ausbau eines gerechten Zugangs zu prädiktiver Versorgung und die Erkundung neuer Finanzierungsmodelle, die langfristige Gesundheitsergebnisse in den Mittelpunkt stellen.

Das vollständige Gespräch finden Sie hier.

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The Department of Health – Abu Dhabi logo

 

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Elvis, a-ha und Take That: Dick Brave mixt Epochen im Wizemann

04.05.2026

Zwölf Jahre Bühnenabstinenz und dann ein Neustart im Rockabilly-Tempo: Dick Brave, die Kunstfigur des deutschen Popsängers Sasha, ist nach langer Auszeit nach Stuttgart zurückgekehrt. Im Wizemann eröffnet er den Abend mit „Back for Good“ von Take That – ein programmatischer Einstieg, der das versprochene Comeback bereits im Titel trägt. Brave, der seine Rock’n’Roll-Persona Anfang der 2000er-Jahre etablierte, setzt damit an die Zeitreisen an, mit denen er seit 2002 das deutsche Publikum bedient: bekannte Pop- und Rocksongs werden konsequent auf einen Retro-Sound ausgerichtet.

Musikalisch trägt ihn dabei eine eingespielte Formation: The Backbeats. Ein Kontrabassist, der nur kurz zum E‑Bass wechselt, ein Pianist mit hoher Anschlagsdichte, knallige Gitarren und ein Schlagzeuger, der den geradlinigen Beat betont, formen das Fundament. Das Repertoire reicht von Originalen der 1950er- und 1960er-Jahre bis zu aktuellen Popsongs, die Brave im Rockabilly-Stil neu zeichnet. Dabei versteht er sich laut Auftrittsbeschreibung gleichermaßen auf historisches Material wie auf moderne Charttitel, denen er ein „knapp geschneidertes Rockabilly-Hemd“ überstreift.

Konkrete Beispiele dieser Transformation liefert das Set im Wizemann reichlich. „Take On Me“ von a‑ha beginnt er in einer langsamen, rhythmischen Doo-Wop-Version, verziert mit Jodlern und später angezogenem Tempo. George Michaels „Freedom“ wird zu einem Cowboystück umgebaut, während Taylor Swifts „Shake It Off“ mit hämmerndem Piano und zuckenden Gitarren in Szene gesetzt wird. Brave behauptet dabei augenzwinkernd, die US-Sängerin persönlich getroffen zu haben – ein Verweis auf die Kunstfigur, der seinen Auftritten eine zusätzliche erzählerische Ebene gibt.

Im weiteren Verlauf des Abends tauchen Dick Brave and the Backbeats tiefer in die Vergangenheit ein und holen Elvis Presley musikalisch auf die Bühne. Versammelt um ein einziges Bühnenmikrofon, agieren sie deutlich leiser als im übrigen Programm, setzen jedoch auf Authentizität und Nähe. Titel wie „All Shook Up“ und „Teddy Bear“ werden so zum kompakten Rock’n’Roll-Block, der den historischen Kern des Projekts betont: eine stilisierte, aber handwerklich präzise Rückübersetzung moderner Popkultur in die Ästhetik der 1950er- und 1960er-Jahre.