Das berufsbegleitende Programm für 4.500 US-Dollar bietet Live-Unterricht mit Dozenten mit Erfahrung auf Führungsebene und persönliche internationale Vernetzung
AUSTIN, Texas, 9. April 2026 /PRNewswire/ -- Abilitie, TED und St. Edward's University gaben heute eine neue Zusammenarbeit bekannt, um einen globalen 12-wöchigen Mini-MBA anzubieten. Das berufsbegleitende Programm ist virtuell und schließt mit einem Präsenzwochenende in einem globalen Wirtschaftszentrum ab. Es soll Berufstätigen dabei helfen, praktische betriebswirtschaftliche Kompetenzen für das Zeitalter der KI aufzubauen, ohne ihre berufliche Laufbahn dafür unterbrechen zu müssen.
Das Programm wurde 2019 ursprünglich als Invited MBA eingeführt und kombiniert sorgfältig zusammengestellte TED-Inhalte, praxisnahe Geschäftssimulationen, Live-Diskussionen unter Leitung von Dozenten sowie die Erfahrung in einer globalen Teilnehmergruppe. Teilnehmer erwerben ein Zertifikat für berufliche Weiterbildung von der St. Edward's University.
„Der 12-Week MBA bringt wirkungsvolle TED-Ideen in reale geschäftliche Herausforderungen ein und hilft Führungskräften dabei, ihr Denken zu erweitern, Probleme zu lösen sowie für ihre Teams da zu sein", sagte Darby Coleman, Leiter auf Senior-Ebene bei TED@Work.
Weltweit verfügen mehr als 80 % der Manager über keinen weiterführenden betriebswirtschaftlichen Abschluss. Dieses weit verbreitete Defizit stellt Organisationen, die im globalen Markt Führungskräftenachwuchs aufbauen wollen, vor eine Herausforderung. MBA-Programme im Kurzformat – wie der 12-Week MBA – werden zunehmend eingesetzt, um Führungskräfte mit unverzichtbarem betriebswirtschaftlichem Urteilsvermögen und Kompetenzen in der Teamführung auszustatten.
„Die Führungskräfte von morgen brauchen mehr als nur Wissen. Sie müssen betriebswirtschaftliches Urteilsvermögen praktisch anwenden", sagte Bjorn Billhardt, Geschäftsführer von Abilitie. „Der Live- und Interaktivcharakter des 12-Week MBA hilft Berufstätigen dabei, Finanzkompetenz, strategisches Denken und Führungskompetenz aufzubauen."
Teilnehmer lernen in Live-Online-Sitzungen, die an drei Tagen pro Woche stattfinden, und arbeiten mit teambasierten Geschäftssimulationen, die an realen Führungsherausforderungen orientiert sind. Der Lehrplan soll den Teilnehmern helfen, Unternehmensfinanzen zu verstehen, strategisch zu denken, Ressourcen zu steuern und in komplexen, sich schnell verändernden Geschäftsumfeldern fundierte Entscheidungen zu treffen.
„St. Edward's steht für akademische Exzellenz, und wir sind stolz darauf, Teil dieser spannenden Partnerschaft zu sein", sagte Marianne Ward-Peradoza, Prorektorin der St. Edward's University. „Wir wissen, dass Berufstätige heute flexible, wirkungsstarke Möglichkeiten brauchen, um ihre Kompetenzen weiterzuentwickeln, und dieses Programm zeigt beispielhaft, wie wir Wege schaffen, die ihnen helfen, wettbewerbsfähig zu bleiben."
Um den interaktiven Charakter des Programms zu bewahren, sind die Kurse auf 40 Teilnehmer pro Abschnitt und 200 Teilnehmer pro Gruppe begrenzt. Das Programm endet mit einem Präsenzwochenende in Berlin und Dubai. Unterkunft und Verpflegung sind in den Studiengebühren enthalten. Bewerbungen für den Herbstdurchgang 2026 sind ab jetzt möglich, die Studiengebühren betragen 4.500 US-Dollar und Stipendien sind verfügbar. Studieninteressierte können auf 12weekmba.com mehr dazu erfahren. Das Programm wird auch in geschlossenen Gruppen für Unternehmen angeboten, die ihre Beschäftigten gezielt weiterbilden wollen.
Informationen zum 12-Week MBA
Der 12-Week MBA ist eine Zusammenarbeit zwischen TED, Abilitie und der St. Edward's University. TED ist eine gemeinnützige Organisation, die auf einem einfachen Grundsatz beruht: Ideen verändern alles. Starke Ideen, wirkungsvoll präsentiert, können uns dazu bewegen, etwas zu empfinden, anders zu denken und zu handeln. Abilitie ist ein globales Unternehmen für Führungskräfteentwicklung, das Berufstätigen hilft, entscheidende betriebswirtschaftliche Kompetenzen aufzubauen. Die Bill Munday School of Business an der St. Edward's University ist eine hochrangige Graduiertenschule mit AACSB-Akkreditierung.
Medienkontakte
Becca Flores, Marketingleiterin, TED@Work, rebecca.flores@ted.com, (212) 346-9333
Gina Curran, Direktorin, Abilitie, gina.curran@abilitie.com, 512-731-2166
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Der deutsche Kraftstoffmarkt sendet nach Wochen rasanter Anstiege widersprüchliche Signale: Während der Preis für Super E10 erstmals nach elf Erhöhungen in Folge leicht nachgibt, markiert Diesel weiter Rekordstände. Laut Daten des ADAC sank der bundesweite Tagesdurchschnittspreis für E10 auf 2,188 Euro je Liter und lag damit 0,4 Cent unter dem Vortag. Der Preis bleibt allerdings nur knapp unter dem Allzeithoch vom März 2022. Diesel verteuerte sich dagegen weiter und erreichte mit 2,447 Euro pro Liter einen neuen Höchstwert. An anderer Stelle wurden zur Mittagszeit sogar 2,471 Euro je Liter im Durchschnitt gemessen.
An den internationalen Märkten deuten sich dagegen Entspannungstendenzen an. Die Rohölpreise sind deutlich gefallen, nachdem Iran und die USA eine zweiwöchige Feuerpause im Konflikt im Nahen Osten angekündigt hatten. Nach Angaben des iranischen Außenministers Abbas Araghtschi soll während dieser Waffenruhe die strategisch wichtige Straße von Hormus geöffnet bleiben. Dennoch kommen die niedrigeren Notierungen bislang nur zögerlich an den deutschen Zapfsäulen an, obwohl die politischen Signale auf eine temporäre Beruhigung der Lage im Ölmarkt hindeuten.
In Deutschland spielt neben den globalen Faktoren auch die Marktstruktur eine Rolle. Das Bundeskartellamt verweist auf den sogenannten Rakete-und-Feder-Effekt: Steigende Kosten werden demnach schnell über höhere Preise an die Verbraucher weitergegeben, sinkende Kosten hingegen nur verzögert. Diese Beobachtung deckt sich mit der aktuellen Entwicklung. Zwar deuten die jüngsten Preisbewegungen laut ADAC darauf hin, dass der Höhepunkt überschritten sein könnte – die mittäglichen Preissprünge fielen zuletzt geringer aus als noch in der Vorwoche –, dennoch fordert der Verband, dass der gesunkene Ölpreis zügig an die Verbraucher weitergereicht wird.
Neue regulatorische Vorgaben könnten den Preisdruck zusätzlich beeinflussen. Seit Einführung einer 12-Uhr-Regel dürfen Tankstellen ihre Preise nur noch einmal täglich erhöhen, Preissenkungen sind dagegen jederzeit möglich. Am Mittwochmittag stiegen die Preise für E10 im Schnitt noch um 5,7 Cent, für Diesel um 5,3 Cent – der bislang niedrigste Anstieg seit Start der Regel. Gleichzeitig lagen die Durchschnittswerte um 12.15 Uhr unter denen des Vortages, bei E10 um knapp 3 Cent, bei Diesel um gut 3 Cent. Ökonomen wie die „Wirtschaftsweise“ Monika Schnitzer gehen davon aus, dass die niedrigeren Ölpreise in den kommenden Tagen weitergegeben werden, weisen jedoch darauf hin, dass die Preisanpassung typischerweise einige Zeit benötigt.
Ein Blick ins Ausland liefert Hinweise, wie stark eine mögliche Entlastung ausfallen könnte. In Frankreich rechnet der Vorsitzende der dortigen Ölindustrieunion, Olivier Gantois, bei einem stabilen Ölpreis von rund 93 bis 95 US-Dollar je Barrel mit einem Rückgang der Spritpreise um 5 bis 10 Cent pro Liter in den nächsten Tagen. Wie deutlich und wie schnell die deutschen Verbraucher profitieren, bleibt allerdings offen. Die Kombination aus geopolitischer Unsicherheit, strukturellen Marktmechanismen und regulatorischen Eingriffen sorgt dafür, dass der Weg von sinkenden Ölpreisen bis zur sichtbaren Entlastung an der Zapfsäule weiterhin lang und schwer kalkulierbar bleibt.