19.09.–13.12.2026 To pass from one dream to another („Von einem Traum zum nächsten")
PARIS, 11. Juli 2026 /PRNewswire/ --
Neue Künstler
45 neue Künstler sind zur nächsten Ausgabe der Biennale für zeitgenössische Kunst in Lyon eingeladen. Damit nehmen an dieser 18. Ausgabe insgesamt 118 Künstler teil, und die Biennale unterstreicht ihre Offenheit für eine große Vielfalt an künstlerischen Praktiken, Generationen und Szenen.

45 neue Künstler werden an den verschiedenen Biennale-Veranstaltungsorten vertreten sein:
Carla Adra, Yasmeen Al Daya, Monira Al Qadiri, Josefin Arnell, Ouassila Arras, Mercedes Azpilicueta, Leilah Babirye, Pascal Bernier, Manon de Boer & Latifa Laâbissi, George Brecht, Luz Broto, Laia Estruch, EVA & ADELE, Charles-Arthur Feuvrier Fok-Shan [JCI], Maja Fredin [JCI], Karlos Gil, Haonan He [JCI], Daphné Hérétakis, Gideon Horváth, Joyce Joumaa [JCI], Maxime Jean-Baptiste, Anda Kryeziu, Germaine Kruip, Marine Lanier*, Katya Lesiv, Michela de Mattei & Invernomuto, Mónica Mays, Annette Messager, Brilant Milazimi, John Miller, Katariin Mudist [JCI], Wilhelm Mundt*, Maria José Oliveira, Christelle Oyiri, An Paenhuysen, Joachim Pfeufer & Robert Filliou, Valentin Pinet [JCI], Éléonore Saintagnan, Sirag Sesetyan [JCI], Floraine Sintès [JCI], Yehwan Song [JCI], Thyself Agency, Can Yıldırım & Lalin Mercan [JCI].
[JCI] = Künstler des Programms Jeune création internationale. * Unter den neu bekannt gegebenen Künstlern erhält Marine Lanier für die Präsentation ihrer Arbeit im Rahmen der Biennale Unterstützung von Maison Ruinart. Die Präsentation der Werke von Wilhelm Mundt wird durch eine Sonderleihgabe aus der Sammlung des Biennale-Partners Société Générale ermöglicht.
→ Die vollständige Liste der Künstler finden Sie auf labiennaledelyon.com
Junge internationale Kunst (Jeune création internationale)
Ausgabe 2026: 11 Künstler im Blickpunkt: Seit über 20 Jahren fördert und präsentiert Jeune création internationale aufstrebende Künstler im Rahmen der Lyoner Biennale. Dieses einzigartige Programm bringt bei jeder Ausgabe ein Dutzend Künstler aus der regionalen und internationalen Szene zusammen, die eingeladen werden, unter professionellen Produktions- und Ausstellungsbedingungen neue Werke zu schaffen. Die im Institut d'art contemporain in Villeurbanne gezeigte Ausstellung ist ein echtes Sprungbrett für die neue Generation zeitgenössischer Künstler. Die Region Auvergne-Rhône-Alpes ist der wichtigste Partner dieses Programms.
Gastkuratoren für die internationale Auswahl:
Neuer Veranstaltungsort: Cour des Loges Lyon
Die Biennale von Lyon gibt einen elften Ausstellungsort bekannt: Das Cour des Loges Lyon, A Radisson Collection Hotel wird Teil des offiziellen Parcours.
Die Lyoner Biennale erweitert ihren Kunstparcours um einen außergewöhnlichen elften Ausstellungsort im Herzen der Altstadt von Lyon. Diese im 5. Arrondissement gelegene historische Stätte, ein wahres Juwel der Renaissance und Sinnbild der Geschichte der Lyoner Traboules, wird zu einem neuen Schauplatz für zeitgenössisches Schaffen.
Mit seinem majestätischen florentinischen Innenhof, seinen hängenden Gängen und seiner siebenhundertjährigen Geschichte greift das Cour des Loges das Thema dieser Ausgabe, To pass from one dream to another, auf. Seit der Renaissance ist es ein Ort des Übergangs, der Begegnung und des Gedankenaustauschs. Es erweitert das Erlebnis der Biennale und lädt Besucher ein, zeitgenössische Kunst in einem Raum zu entdecken, in dem Kulturerbe, Erinnerung und Vorstellungskraft miteinander in Dialog treten.
Eine Biennale, die sich über mehrere symbolträchtige Veranstaltungsorte erstreckt
Einschließlich frei zugänglicher Installationen und Projekte:
Praktische Informationen
Fachbesuchertage
„Die Vorbesichtigungstage der 18. Biennale für zeitgenössische Kunst in Lyon finden am 17. und 18. September 2026 statt.
Der Zutritt ist ausschließlich mit Akkreditierung möglich. Diese berechtigt zugleich zum Besuch der Eröffnung am Abend des 18. September."
Vorverkauf: Frühbucher
Von Montag, dem 29. Juni, bis Mittwoch, dem 15. Juli 2026, wird der Biennale-Pass zum Vorzugspreis von 20 Euro statt 25 Euro angeboten. Der Pass ist nicht an ein bestimmtes Datum gebunden und berechtigt zum einmaligen Besuch der vier kostenpflichtigen Hauptausstellungsorte (Les Grandes Locos, Musée des Tissus, macLYON, IAC). Informationen und Vorverkauf: labiennaledelyon.com
Pressekontakte
Nationale und internationale Presse: Agence Claudine Colin Communication / FINN Partners (Harry Ancely & Pénélope Ponchelet)
Lokale und regionale Presse: Laura Lamboglia
Adresse: La Biennale de Lyon Les Grandes Locos 25 ter quai Pierre Sémard 69 350 La Mulatière
Fotos:
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Informationen zu:
Artprice by Artmarket und La Demeure du Chaos/Abode of Chaos sind Partner der 18. Biennale für zeitgenössische Kunst in Lyon, die von Catherine Nichols kuratiert wird und unter der künstlerischen Leitung von Isabelle Bertolotti steht.
Diese Zusammenarbeit vereint zwei bedeutende Akteure der Kunstwelt, die beide tief in Lyon verwurzelt sind und gleichzeitig eine starke internationale Ausrichtung haben. Seit mehr als vierzig Jahren fördert die Biennale von Lyon die Entwicklung der zeitgenössischen Kunst und hat dazu beigetragen, den Großraum Lyon als führende Plattform für Künstler, Fachleute aus der Kunstwelt und Kunstpublikum aus aller Welt zu etablieren. Artprice, der weltweit führende Anbieter von Informationen zum Kunstmarkt, dokumentiert seit vielen Jahrzehnten die Veränderungen in der internationalen Kunstszene und die Karrieren der Künstler, die diese prägen.
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Kontakt: Thierry Ehrmann, ir@artmarket.com


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Die Zukunft des deutsch-französischen Panzerprojekts MGCS gerät zunehmend ins Wanken. Armin Papperger, Vorstandschef des Düsseldorfer Rüstungskonzerns Rheinmetall, schließt einen Rückzug Frankreichs aus dem Vorhaben nicht mehr aus. In einem Interview mit der „Welt am Sonntag“ sprach er von einem „Gefahrenszenario“, betonte allerdings, dass bislang keine endgültigen Entscheidungen gefallen seien. Die Diskussionen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem mit dem Ende des Kampfflugzeugprojekts FCAS (Scaf) bereits ein anderes zentral geplantes Vorzeigeprojekt der Verteidigungskooperation zwischen Berlin und Paris gescheitert ist.
Nach Informationen Pappergers plant Frankreich, das Budget für das „Main Ground Combat System“ (MGCS) drastisch zu kürzen. Im Gespräch ist demnach ein Ansatz von weniger als der Hälfte der ursprünglichen Planungen. Zwar unterstrich der Rheinmetall-Chef, dass es „null Entscheidungen über das finale Budget“ gebe, doch ein reduzierter Finanzrahmen hätte nach seiner Einschätzung unweigerlich die Streichung von Leistungsumfängen und weitere Verzögerungen zur Folge. „Wenn man weniger Geld zur Verfügung hat, wird man nicht schneller, und wir sind jetzt schon sehr langsam“, sagte er. Bereits jetzt liegt das Programm, das seit rund einem Jahrzehnt läuft, weit hinter den ambitionierten politischen Ankündigungen zurück.
Das MGCS-Projekt wurde auf Initiative der Regierungen Frankreichs und Deutschlands gestartet, um ein gemeinsames, plattformübergreifendes Bodenkampfsystem zu entwickeln, das ab etwa 2040 die Kampfpanzer Leopard 2 und Leclerc ersetzen soll. Beteiligt sind neben Rheinmetall der französische Technologiekonzern Thales sowie KNDS – ein Zusammenschluss des deutschen Herstellers Krauss-Maffei Wegmann und des staatlichen französischen Rüstungsunternehmens Nexter. Trotz der politischen Bedeutung des Vorhabens sind die finanziellen Mittel bislang überschaubar: Die vier Partnerunternehmen haben in rund zehn Jahren zusammen lediglich 25 Millionen Euro erhalten, was Papperger als „offensichtlich sehr wenig Geld“ bezeichnete.
Parallel zum schleppend verlaufenden MGCS treiben Rheinmetall und KNDS Deutschland auf deutscher Seite bereits eine Zwischenlösung voran. Der in der Militärfachpresse inoffiziell „Leopard 3“ genannte neue Kampfpanzer soll nach aktueller Planung Anfang der 2030er Jahre in Dienst gestellt werden und damit die Lücke überbrücken, bis ein mögliches MGCS-System verfügbar wäre. Für MGCS selbst wird die Einsatzreife derzeit erst in den 2040er Jahren erwartet – ein Zeithorizont, den Papperger als „eine Wahnsinnszeit“ bezeichnete. Vor diesem Hintergrund stellte er die grundsätzliche Realisierung des Projekts offen in Frage: „Ich kann heute nicht sagen, ob es überhaupt ein MGCS geben wird.“ Die jüngsten Budgetüberlegungen in Paris verstärken diese Unsicherheit und nähren Zweifel daran, ob Europa den angestrebten gemeinsamen Panzer der Zukunft tatsächlich auf die Spur bringen kann.