12-V-Natrium-Ionen-Batterie der Camel Group für ein europäisches Vorentwicklungsprojekt eines Erstausrüsters ausgewählt

27.08.2026

WUHAN, China, 27. August 2026 /PRNewswire/ -- Die Camel Group Co., Ltd. (Börse Shanghai: 601311.SH) gab bekannt, dass ihr Geschäftsbereich für 12-V-Natrium-Ionen-Batterien für ein Vorentwicklungsprojekt mit einem großen europäischen Automobilhersteller ausgewählt wurde, wodurch die Natrium-Ionen-Batterietechnologie des Unternehmens in den Technologieentwicklungs- und Validierungsprozess des OEM für Niederspannungsanwendungen der nächsten Generation einfließt.

Das Projekt baut auf der technischen Entwicklung zylindrischer Natrium-Ionen-Batterie-Muster durch die Camel Group sowie auf deren Kapazitäten zur Kleinserienfertigung von Natrium-Ionen-Batterieprodukten auf. Dies folgt auf die Einführung der 12-V-Lithium-Ionen-Batterien der Camel Group durch große europäische Automobilhersteller und stellt einen weiteren Schritt in der internationalen Forschungs- und Entwicklungskooperation des Unternehmens im Bereich der Niederspannungs-Batterietechnologie der nächsten Generation dar.

Natrium-Ionen-Batterien finden in der Automobilindustrie zunehmend Beachtung, da die Hersteller nach alternativen Technologien für die sich weiterentwickelnden elektrischen Fahrzeugarchitekturen suchen. Die Verfügbarkeit der Rohstoffe, die Leistungsfähigkeit bei niedrigen Temperaturen und das Potenzial hinsichtlich der Zyklenlebensdauer machen die Natrium-Ionen-Technologie zu einer vielversprechenden Option für Niederspannungs-Batteriesysteme im Automobilbereich, insbesondere vor dem Hintergrund sich weiterentwickelnder Batterievorschriften und Anforderungen zur Dekarbonisierung.

Die Camel Group verfügt über mehr als vier Jahrzehnte Erfahrung im Bereich Niederspannungsbatterien und bietet ein Produktportfolio an, das herkömmliche Blei-Säure-Batterien, EFB-Batterien, AGM-Batterien sowie 12-V-Lithium-Ionen- und 12-V-Natrium-Ionen-Batterien umfasst. Im Bereich der Natrium-Ionen-Technologie hat das Unternehmen die technische Entwicklung von zylindrischen Batteriemustern abgeschlossen und Kapazitäten für die Kleinserienfertigung aufgebaut.

Die Camel Group ist zudem die federführende Organisation für den internationalen Normvorschlag 12-V-Natrium-Ionen-Batterien für Start-Stopp-Anwendungen im Automobilbereich. Der Vorschlag wurde vom IEC/TC21 einstimmig angenommen und ist nun offiziell in den internationalen Normungsprozess eingegangen.

Das europäische OEM-Projekt bietet die Gelegenheit zur weiteren Validierung der Natrium-Ionen-Batterietechnologie der Camel Group sowie der Anpassungsfähigkeit ihrer Produkte an die europäischen Anforderungen der Automobilindustrie.

Die Camel Group wird die Natrium-Ionen-Batterietechnologie weiter vorantreiben und die gemeinsame Forschung und Entwicklung mit Automobilherstellern in China und auf den Märkten im Ausland vertiefen, um Niederspannungs-Batterielösungen zu entwickeln, deren Schwerpunkt auf Sicherheit, Anpassungsfähigkeit und stabiler Leistung unter vielfältigen Betriebsbedingungen liegt.

Cision View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.com/news-releases/12-v-natrium-ionen-batterie-der-camel-group-fur-ein-europaisches-vorentwicklungsprojekt-eines-erstausrusters-ausgewahlt-302861235.html

Länder bauen Mehrheitsblock: IMK-Beschlüsse künftig ohne Einstimmigkeit

08.10.2026

Die Innenministerkonferenz (IMK) der Länder hat ihr seit 1954 praktiziertes Einstimmigkeitsprinzip aufgegeben und setzt künftig auf Mehrheitsentscheidungen. Beschlüsse gelten nun als gemeinsame Linie der Länder, wenn mindestens 13 der 16 Innenministerinnen und Innenminister zustimmen. Die Neuregelung wurde nach Angaben eines Sprechers des Gremiums im schriftlichen Umlaufverfahren beschlossen und gilt ab sofort.

Auslöser für den Kurswechsel ist die Möglichkeit, dass in kommenden Landesregierungen die AfD das Innenressort übernehmen könnte. In Sachsen-Anhalt hatte ihr Spitzenkandidat Ulrich Siegmund zuletzt erklärt, er wolle sich im Dezember zum Ministerpräsidenten wählen lassen – ein Schritt, der eine Regierungsbildung mit AfD-Beteiligung als realistische Option erscheinen lässt. Nach der bisherigen Praxis hätte ein Land mit einem AfD-Innenminister im Zweifel IMK-Beschlüsse blockieren können.

Mit der Abkehr von der Einstimmigkeit wollen die übrigen Länder nach übereinstimmenden Angaben verhindern, dass ein einzelnes Ressort – unabhängig von der parteipolitischen Farbe – zentrale Positionierungen in Fragen der inneren Sicherheit ausbremst. Bislang sollte die Einstimmigkeit sicherstellen, dass kein Land bei sensiblen Themen überstimmt wird; ein Veto oder auch eine Enthaltung konnten Beschlüsse stoppen, abweichende Positionen wurden im Protokoll dokumentiert. Künftig soll bereits eine breite, aber nicht mehr vollständige Zustimmung als ausreichend gelten, um einen länderübergreifenden Standpunkt zu formulieren.

Formal bleibt die IMK ein informelles Gremium ohne gesetzliche Grundlage. Sie ist weder im Grundgesetz noch in Bundes- oder Landesgesetzen verankert und verfügt über keine geschriebene Geschäftsordnung. Gleichwohl entfalten ihre Beschlüsse beträchtliche Wirkung, weil sie in den Ländern politisch aufgegriffen und umgesetzt werden. Mit der nun eingeführten Mehrheitsregel verschiebt sich das Machtgefüge innerhalb dieser Runde: Konsens bleibt möglich, ist aber nicht mehr Voraussetzung dafür, dass die Innenminister gemeinsam handeln.