Die Lufthansa hat im dritten Quartal ihren Gewinn gesteigert, obwohl der Luftfahrtkonzern mit erheblichen Mehrkosten bei den Treibstoffen konfrontiert ist. Allein im Sommerquartal stiegen die Ausgaben für Kerosin um mehr als eine halbe Milliarde Euro. Trotz dieser finanziellen Belastung übertraf das Ergebnis die ursprünglichen Erwartungen des Unternehmens.
Insgesamt belaufen sich die zusätzlichen Kosten für Sprit im laufenden Jahr auf rund zwei Milliarden Euro. Diese massive Treibstoffrechnung belastet die allgemeine Geschäftsentwicklung der Airline spürbar. Dennoch konnte der Konzern seine Rentabilität im betrachteten Zeitraum verbessern.
Ein wesentlicher Faktor für die Gewinnsteigerung sind die höheren Ticketpreise, die das Unternehmen an die Kunden weitergegeben hat. Diese Strategie half dabei, die gestiegenen Betriebskosten abzufedern. Die Nachfrage nach Flügen zeigt sich zudem weiterhin robust, was das Sommergeschäft stützte.
Die Kombination aus einer starken Nachfrage und angepassten Preisen ermöglichte es der Lufthansa, die Teuerung beim Kerosin auszugleichen. Somit konnte der Konzern trotz des harten Kostenumfelds eine positive Geschäftsentwicklung im dritten Quartal verzeichnen.



