
Karbon-X Corp., ein vertikal integrierter Anbieter von Klimalösungen auf dem regulierten und dem freiwilligen CO2-Markt, baut seine unternehmensweite Klimaplattform durch eine strategische Zusammenarbeit mit der Schweizer carbon-connect AG aus. Das in Calgary ansässige Unternehmen will mit der Partnerschaft seine Fähigkeiten in der Treibhausgasbilanzierung, Dekarbonisierungsberatung und laufenden Überwachung für Unternehmens- sowie regulierte Kunden deutlich erweitern.
Im Rahmen der Kooperation übernimmt Karbon-X die geschäftliche Zusammenarbeit und die Integration von Kunden, während carbon-connect sein technisches Fachwissen in das End-to-End-Rahmenwerk von Karbon-X einbringt. Ziel ist ein durchgängiges Serviceangebot, das von der präzisen Emissionsmessung über die Planung von Reduktionsmaßnahmen bis zur Marktumsetzung reicht.
Das gemeinsam erweiterte Dienstleistungsportfolio deckt vollständige Emissionsbilanzen nach Scope 1, 2 und 3 ab und umfasst zudem die Planung und Umsetzung von Emissionsminderungsmaßnahmen. Hinzu kommen länderspezifische Compliance-, ESG- und Nachhaltigkeitsberichterstattung, Kohlenstoffquantifizierung von Produkten inklusive Lebenszyklusanalysen, die Ermittlung des CO2-Fußabdrucks von Veranstaltungen sowie Unterstützung bei der strategischen Umsetzung von Nachhaltigkeitsmaßnahmen.
Vor dem Hintergrund sich verschärfender regulatorischer Anforderungen und strengerer Offenlegungsstandards positioniert sich Karbon-X mit der Allianz als integrierter Partner für Unternehmen, die sowohl bei der Emissionsmessung als auch bei der Nutzung der CO2-Märkte Unterstützung suchen. Die Zusammenarbeit soll die Beratungs- und Quantifizierungsinfrastruktur von Karbon-X stärken, das Angebot auf Unternehmensebene verbreitern und helfen, mehrjährige Kundenbeziehungen zu vertiefen.

Circus SE hat gemeinsam mit der Finexity AG ihre erste asset-basierte Anleihe im siebenstelligen Volumen erfolgreich platziert und zugleich einen strategischen Finanzierungskorridor für weitere Kapitalmarkttransaktionen von bis zu 50 Millionen Euro eröffnet. Die Emission wurde über die digitale Kapitalmarktplattform von Finexity strukturiert und innerhalb weniger Wochen nach dem Start Mitte März vollständig bei Privatanlegern der Finexity Invest GmbH untergebracht. Circus, ein global tätiges KI-Robotik-Unternehmen mit Fokus auf autonome Versorgungssysteme, nutzt die Mittel, um den Rollout seiner KI-basierten Robotik-Infrastruktur voranzutreiben.
Die Anleihe ist über eine eigens gegründete Zweckgesellschaft (SPV) strukturiert und durch autonome KI-Roboter von Circus besichert, die für die Produktion von Mahlzeiten eingesetzt werden. Dieses Modell verbindet industrielle Asset-Finanzierung mit digitaler Kapitalmarkt-Distribution und soll als Blaupause für die weltweite Skalierung weiterer Robotik-Deployments dienen. Nach Unternehmensangaben unterstreicht der zügige Platzierungserfolg die Investorennachfrage nach asset-basierten Strukturen, die auf planbare Cashflows aus operativen Technologien abzielen.
Parallel zur Ersttransaktion haben Circus und die Finexity Group eine mehrstufige Rahmenvereinbarung über Kapitalmarktfinanzierungen mit einem Gesamtvolumen von bis zu 50 Millionen Euro geschlossen. Damit schaffen beide Partner einen skalierbaren Finanzierungsrahmen, der den globalen Ausbau der Robotik-Infrastruktursysteme von Circus sowohl im Verteidigungssektor als auch im zivilen Bereich unterstützen soll. Finexity sieht Circus als Vertreter einer neuen Generation industrieller Technologieunternehmen mit asset-basierten, kalkulierbaren Zahlungsströmen, denen über strukturierte Emissionen ein effizienter Zugang zum Kapitalmarkt eröffnet werden soll.
Für kommende Transaktionen planen Circus und Finexity eine hybride Anleihestruktur, die eine konventionelle mit einer tokenisierten Tranche kombiniert. Ziel ist es, institutionelle Investoren und digitale Kapitalmarktteilnehmer in einer gemeinsamen Struktur zu adressieren und so die Platzierungskraft deutlich zu erhöhen. Während die erste Anleihe ausschließlich über Finexity Invest vertrieben wurde, soll der Vertrieb künftiger Tranchen breiter aufgesetzt werden: Neben dem eigenen Retail-Zugang sollen auch an den Finexity-Handelsplatz angebundene Vertriebspartner wie Sparkassen und Vermögensverwalter eingebunden werden.